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Die Totenleserin
 
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Die Totenleserin [Hörbuch-Download]

von Ariana Franklin (Autor), Beate Himmelstoß (Erzähler)
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (71 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Hörbuch-Download
  • Spieldauer: 7 Stunden und 46 Minuten
  • Format: Hörbuch-Download
  • Version: Gekürzte Ausgabe
  • Verlag: Der Hörverlag
  • Audible.de Erscheinungsdatum: 5. März 2008
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B002TVWG9G
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (71 Kundenrezensionen)

Produktbeschreibungen

Cambridge 1170: Um entsetzliche Kindermorde aufzuklären, wird aus Salerno ein Totenarzt gerufen. Keiner ahnt, dass es sich dabei um eine junge Frau handelt: Adelia. Sie ist die Beste ihres Fachs und ihrer Zeit weit voraus: "Ich glaube an das, was ich überprüfen kann." Mit ihrer direkten Art, Aberglaube und Vorurteilen entgegen zu treten, irritiert sie die Mächtigen der Stadt, die die Aufklärung der mysteriösen Fälle zu vereiteln suchen. Beate Himmelstoß geht als Pathologin Adelia den düsteren Geheimnissen hinter den Morden auf den Grund und erweckt in ihrer atmosphärisch dichten Lesung das England des Mittelalters zu neuem Leben.
(c)+(p) 2008 Der Hörverlag

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
67 von 70 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Paula Jakob TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Die Kritiken zu diesem Mittelalter - Pathologen - Krimi sind ja sehr kontrovers und ich war mir auch lange unsicher, wie viele Sterne mir das buch wert sein darf, denn obwohl es mir unterhaltsame und spannende Lesestunden beschert hat, habe ich doch auch immer wieder den Kopf geschüttelt. Um mit dem Negativen zu beginnen: Die Geschichte mag einen wahren Kern haben und es mag wirklich anno domini 1171 (!) weibliche Medizinerinnen gegeben haben, die Obduktionen ausführten, ohne sich auf dem Scheiterhaufen wiederzufinden, aber die enge Verwandtschaft der kühnen Adelia zu Tempe Brennan und Kay Scarpetta und wie die anderen TV - Pathologinnen alle heißen, ist doch gar zu krass. Da soll man allen Ernstes glauben, dass die Gute sich im frühen Mittelalter mit Gazemaske und Augenschutz bewehrt an eine Kinderleiche macht, ihre Beobachtungen aufzeichnet bzw diktiert und auswertet? Das liest sich so absurd und gewollt modern , dass ich teilweise damit gerechnet habe, dass sie jetzt gleich eine DNA -Analyse macht oder schnell ein mobiles Röntgengerät zückt. Oder mit einem mittelalterlichen Handy telefoniert , wie Grautvornix bei Asterix und seinen Galliern.
Und diese Frau ist frech! Wahnsinn! Was die sich traut!!!! ! 1171!!!! In England! Als Italienerin!!!!! Verlangt nach Salat wie eine Sex and the City - Zicke!!! Irre! Fehlt nur noch der grüne Tee und der Low-fat-nocoff-grande- latte....Grins.
Dann die Sache mit den Kindern. Getötete Kinder waren gewiß zu allen Zeiten schlimm. Aber einfache Leute im mittelalterlichen Cambridge - bitte vergebt mir! - waren an den plötzlichen, teilweise gewaltsamen Tod von Kindern , so grausam das klingen mag, auf einen andere Art und Weise gewohnt als wir das heute sein mögen. Das gigantische Echo, das der Tod dreier Kinder, alle nicht von hohem Stande, in der Bevölkerung ausgelöst haben soll, passt eher in die moderne Zeit als ins finstere Mittelalter, wo der Herr eben gab und wieder nahm.
Von diesen Ungenauigkeiten abgesehen ist der Krimi kurzweilig, spannend und ausgesprochen gut erzählt. Der Schreibstil ist ausgesprochen anschaulich, wenn auch die Sprache zu salopp sein mag, die Figuren werden liebevoll und sorgfältig gezeichnet, nichts an ihnen ist platt oder eindimensional ( bis auf den ekligen Roger aus Acton!) und ihnen durch die Geschichte zu folgen macht Spaß. Es werden falsche Fährten gelegt und nichts deutet zu früh auf den Ausgang der Geschichte hin, das sind die Pluspunkte dieses Buches, die seine Schwächen nahezu aufwiegen.
Daher ein speziell für den Strand durchaus zu empfehlendes, nicht übermäßig anspruchsvolles aber auch nicht reißerisches Buch, für Fans mittelalterlicher Krimis und starker Frauen
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Wombatsbooks TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
"Die Totenleserin" dürfte ausserdem auch FreundInnen von Celia L. Graces Kathryn Swinbroke gefallen, denn genau wie Kathryn ist auch die Protagonistin in Ariana Franklins erstem spannungsgeladenen Krimi eine selbständige, liebenswerte - wenn auch manchmal etwas brüske - Person. Mich hat sie in ihrem ersten Auftritt völlig überzeugt - und nach 15 Jahren Recherchearbeit der Autorin für diesen Roman ist das wohl auch eher kein Wunder:

Die Grundlage für diesen Roman bildet ein Kriminalfall aus dem Jahre 1144. Ein achtjähriger Junge aus Norwich wurde ermordet. Franklin hat sich erlaubt, den Kriminalfall ins Jahr 1171 und nach Cambridge zu verlegen sowie aus spannungstechnischen Gründen noch einige fiktionale ermordete Kinder hinzuzufügen. Spannung ist ebenso reichlich wie faszinierende Charaktere vorhanden: Ein Dreigestirn aus atheistischer Pathologin, ein jüdischer Agent/Vermittler/Ermittler/Aufklärer/Spion und ein sarazenischer Leibwächter/Eunuch werden abgerundet durch einen königlichen Steuereintreiber, mehrere ehemalige Kreuzfahrer, geifernde & fehlgeleitete Kleriker & Nonnen. Nicht zu vergessen sind eine Sirene der Kochkunst und Henry II., der in der Tat auch noch etwas anderes getan hat, als Thomas Becket ermorden zu lassen: er hat dem englischen Volk die Grundlage für das Common Law geschaffen, mit seinem Auftritt hier die Kirchenoberen das Fürchten gelehrt und mich - was ja eher unerheblich ist;-) - zum Schmunzeln gebracht.

Adelia - Vesuvia Adelia Rachel Ortese Aguilar - der Name für sich allein ist schon genauso faszinierend wie die Person an sich - ist nicht nur meist brüsk und ungeduldig mit ihren Mitmenschen, sie schrammt bei ihren Ermittlungen auch ständig haarscharf an der Anklage zur Hexerei vorbei und setzt ihr Leben aufs Spiel. Sie erinnert mich unheimlich an die Kay Scarpetta aus Cornwells ersten und besseren Thrillern. Es war für mich unheimlich interessant und abwechslungsreich Scarpettas mittelalterlichen Counterpart bei ihren Ermittlungen zu begleiten

Fazit: Für mich war "Die Totenleserin" nicht nur sehr gut lesbar, sondern spannend, atmosphärisch dicht, voller interessanter Figuren und einfach lebendige Geschichte - trotz der zahlreichen Anachronismen die sich eingeschlichen haben, um "Die Totenleserin" überhaupt für ein heutiges Publikum lesbar zu machen (immerhin steht die Autorin dazu!). Der Nachfolgeband ist bereits in Arbeit und ich freue mich schon sehr darauf!
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27 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Rabenkind
Format:Gebundene Ausgabe
Ein toller Roman! Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich habe mich auf den über 400 Seiten bestens unterhalten gefühlt.

Ein ungleiches Trio, bestehend aus einem jüdischen Gelehrten, einem Sarazenen und der Hauptfigur, der barschen Dottora, der "Totenleserin", reisen 1170 mit dem königlichen Auftrag, einige bestialische Kindermorde aufzuklären, von Salerno ins regenfeuchte Cambridgeshire in England. Die Suche nach dem Mörder der Kinder gestaltet sich jedoch alles andere als einfach und die drei haben nicht nur mit Obrigkeit und Kirche zu kämpfen, sondern auch mit dem tiefverwurzeltem Aberglauben der englischen Landbevölkerung, mit Vorurteilen und religiösen Eiferern.

Die Akteure bis hin zu den Nebenfiguren sind lebendig und liebenswert gezeichnet, und vor allem die forsche Doktorin, die in einer Männerwelt ihre Frau steht, kein Blatt vor den Mund nimmt und so manches Mal ihr Gegenüber mit ihrer unverblümten Art reichlich sprachlos (und den Leser schmunzelnd) zurücklässt, bleibt einem lange im Gedächntis haften. Die Schilderung des mittelalterlichen Lebens ist anschaulich und farbenfroh, deftig-derb, humorvoll und durchweg glaubwürdig. Und die Mördersuche bleibt spannend bis zum Schluss. Interessant auch die Einblicke in die mittelalterlichen Anfänge der Medizin und Pathologie. Das Setting und die sympathische Figur der Totenleserin schreien geradezu nach einer Fortsetzung, und ich hoffe sehr, dass es von der Autorin bald mehr zu lesen gibt. Fazit: ein spannender, gut geschriebener und empfehlenswerter mittelalterlicher Forensik-Krimi.
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Die neuesten Kundenrezensionen
historischer roman mit weiblicher Hauptfigur
Am Anfang möchte ich einmal erwähnen, dass diejenigen, die nur die ersten 100 - 200 Seiten gelesen haben, sich kein vollständiges Urteil über dieses Buch bilden... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Bonaqua veröffentlicht
CSI im Mittelalter
Ariana Franklin hat mit diesem Buch einen echten historischen Krimi abgeliefert. Die Kriminalhandlung steht eindeutig im Vordergrund, als Zugabe gibt es einen gediegenen, gut... Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Synbi Schröder veröffentlicht
Super!
Ein sehr gutes Buch, dass man nicht mehr aus der Hand legt. Sehr spannend und gut geschrieben! Ein klarer Lese-Tip!
Vor 11 Monaten von N. Kirstein veröffentlicht
Historisch
Es ist ein historischer Krimi, den man lesen muss. Da mich die Zeit um Henry Plantagenet interessiert, war ich mehr als nur begeister. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Sandra veröffentlicht
Schwerer Einstieg, meisterlicher Rest
Ariana Franklin war mir bis dato kein Begriff, sodass ich nicht genau einschätzen konnte, was mich von dieser Autorin erwartet. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Sarahs Bücherwelt veröffentlicht
Die Ärztin der Toten führt in die Abgründe der...
Mit dem Kriminalroman "Die Totenleserin" entführt Autorin Ariana Franklin den Leser in das England im Hochmittelalter. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Redaktion Literaturtipp.com veröffentlicht
Schwacher Anfang, Starkes Ende
Inhalt:
Als vier Kinder im Cambridge des Jahres 1171 verschwinden, und eines von ihnen gekreuzigt wieder auftaucht, ist die Erschütterung groß und ein Schuldiger... Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Cab veröffentlicht
Gute Unterhaltung
Die Totenleserin ist ein spannender historischer Krimi, kurzweilig zu lesen und unterhaltsam.
Nachdem ich zuerst "Die Teufelshaube" gelesen habe , hat mich der Anfang der... Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von S. Jäger veröffentlicht
Nicht mein Ding
Das einzig Gute was ich über dieses Buch schreiben kann, ist daß ich es geschenkt bekommen habe, und kein Geld dafür ausgegeben habe. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Tina74 veröffentlicht
Die Totenleserin
Dieses Hörbuch war schon Bestandteil meiner Sammlung, nun habe ich es als Weihnachtsgeschenk gekauft und einer Freundin überreicht, die damit ihre Hörbuchpremiere... Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Dorothea veröffentlicht
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