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Die Toten vom Karst: Roman
 
 
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Die Toten vom Karst: Roman [Gebundene Ausgabe]

Veit Heinichen
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 368 Seiten
  • Verlag: Paul Zsolnay Verlag Ges. m.b.H.; Auflage: 4 (18. Februar 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3552051821
  • ISBN-13: 978-3552051829
  • Größe und/oder Gewicht: 21,2 x 13,7 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 586.364 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Veit Heinichen
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Aus der Amazon.de-Redaktion

Der mörderische Sprengstoffanschlag auf eine Familie, der Tod eines Fischers und Die Toten vom Karst lassen Commissario Proteo Laurenti in Veit Heinichens neuem Kriminalroman nicht zur Ruhe kommen. Doch damit nicht genug -- Ärger mit Ehefrau Laura lenken Laurenti gehörig von seinen komplizierten Fällen ab.

Musste sich der Commissario in seinem ersten Fall Gib jedem seinen eigenen Tod nebenher noch um das moralische Wohl seiner Tochter kümmern, kämpft er nun mit der Selbstfindung seiner Frau Laura, die er in ehebrecherischer Mission unterwegs wähnt. Daher widmet er sich dem Mordanschlag in dem Dörfchen Contovello und dem Tod des Fischers Giuliano auf hoher See nur äußerst halbherzig. Als jedoch im Laufe der Ermittlungen Zusammenhänge zwischen beiden Ereignissen deutlich werden und Laurenti Witterung aufgenommen hat, treten die familiären Probleme kurzfristig in den Hintergrund. Richtig unangenehm wird die ganze Angelegenheit, als sich ein Geflecht aus alter Schuld und Rache auftut, dessen Ursprung offenbar in den blutigen Kämpfen zwischen Faschisten und Widerstandskämpfern zur Zeit der deutschen Besatzung zu suchen ist.

Heinichen, der seit Jahren in Triest lebt und arbeitet, hat sich in seiner neuen Heimat sehr genau umgesehen. Ihm gelingt nach einem viel versprechenden Debüt das beachtenswerte Kunststück, die komplizierte regionale Zeitgeschichte und besondere Atmosphäre der Region in einen spannenden Plot zu integrieren. Zudem bringt sich Proteo Laurenti, sein sizilianischer Polizist in Triest mit dem Hang zu Selbstmitleid und ständigen privaten Fehden, als originelle Alternative zu seinen berühmten Kollegen von Guarnaccia bis Montalbano hoffentlich nicht zum letzten Mal in Erinnerung. --Ulrich Deurer

Pressestimmen

"Ein Kriminalroman, der seinen Leser von der ersten bis zur letzten Seite zu fesseln versteht. ... Nicht nur ein höchst spannendes Stück Kriminalliteratur, sondern ebenso der gewagte und letztlich gelungene Versuch einer literarischen Stadtvermessung." Gerhard Moser, ORF, 16.06.02 "Veit Heinichen hat gute Chancen in der Krimigemeinde ... Geschickt setzt er auf den Urtrieb eines jeden Krimiliebhabers: mit dem Kommissar um die Wette zu recherchieren und noch vor ihm dem Übeltäter auf die Spur zu kommen. Der Suchtfaktor ist klug berechnet, falsche Fährten stiften Verwirrung; tatsächlich weiß man bis zur letzten Seite nicht, wer hinter dem Bombenanschlag steckt. ... Mit "Die Toten vom Karst" etabliert sich der Commissario als Serienheld. Man möchte noch öfter mit ihm auf Spurensuche gehen." Maike Albath, Süddeutsche Zeitung, 13.04.02 "Proteo Laurenti ist ein Kommissar, der durch seinen Charakter rührt und durch seine Irrtümer besticht. Aufklärung über die soziale Wirklichkeit, wie in besseren Kriminalromanen inzwischen beinahe üblich, erfolgt hier nebenbei und umso wirksamer, als sie nicht nur spannend, sondern auch - manchmal entsetzlich - komisch ist." Der Spiegel, 06.05.02 "Die gründliche Recherche eines sehr dunklen Kapitels dieser Stadt, als in den Wirren der Nachkriegszeit zwischen eifernden Kommunisten und Nationalisten Tausende Menschen spurlos verschwanden, hebt diesen Roman weit aus dem Genre gängiger Italien-Krimis heraus." Christian von Zittwitz, Focus, 18.5.02 "Heinichen ist es gelungen, sein kenntnisreiches Erzählen zu vertiefen, ohne an Leichtigkeit einzubüssen. ... Auguri, commissario!" Bernadette Conrad, Neue Luzerner Zeitung, 17.07.2002 "Eine Mischung aus italienischer Lebensart, altem und neuem Extremismus, Rache, Hass, Erotik und unfreiwilliger Komik. ... Der Insalata capricciosa der neuen Kriminalliteratur, der alle Erwartungen, die er weckt, erfüllt." Die Welt, 06.07.02

"Ein gelungener Krimi über die Macht der Geschichte. ... Der eigenwillige Kommissar geht nicht nur Mordfällen nach, sondern ermittelt in ungeklärten Ereignissen der Zeitgeschichte. ... Ganz nebenbei führt Heinichen seinen Kommissar durch die gastronomischen Highlights der Stadt und ihres Umlands. Der kulturwissenschaftliche Krimi - hier ist er." Walter Grünzweig, Der Standard, 02.03.02 "Den Vergleich mit Donna Leon musste der deutsche Wahltriestiner Veit Heinichen schon beim ersten Fall nicht fürchten, jetzt, beim zweiten, besteht er ihn mit Bravour.(...) Veit Heinichen ist ein richtig guter Krimi gelungen, atmosphärisch dicht, sehr italienisch, manchmal so, dass ich mich unbewusst fragte, wie der oder jener Dialog wohl im Original heißt- bevor mir wieder einfiel: Ach so, ist ja deutsch geschrieben! Ich freu mich schon auf Proteo Laurentis dritten Fall." Thomas Meyerhöfer, Bayern 2 Radio, 16.3.02 "Heinichen hat mit Proteo Laurenti eine Figur geschaffen, die charakterstark genug ist, die politischen Exkurse des Autors ohne Spannungsverluste zu tragen. Dieser ebenso kluge wie ambitionierte Krimi ist ganz nebenbei ein unverzichtbarer Reiseführer mit kulinarischen Tipps." Volker Isfort, AZ München, 5.4.02 "Mal spannend, mal komisch, historisch präzise recherchiert und immer mit einer ungemein genauen Typenbeschreibung setzt Heinichen Istrien auf die Landkarte des Verbrechens." dpa, 03.08.02 "Interessante Charaktere, einen angenehmen und abwechslungsreichen Schreibstil, eine tolle Atmosphäre mit immer neuen Details, die man entdecken kann, Einblicke in die Geschichte und einen ansprechenden Plot. Was will man als Leser mehr?" www.crimi-couch.de

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
schatten im paradies 13. Mai 2002
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Triest ist eine anmutig verschlafene Hafenstadt an der Adria; früher einmal Österreich, heute Italien. Und Proteo Laurenti, der Komissar, kommt aus Süditalien - ist also völlig ahnungslos, was die Vergangenheiten dieser Region betrifft: dieses komplizierte Gemisch von Stadt und Land, Fisch und Fleisch, Gebirge und Strand, von Österreich, Italien und Slowenien, von Österreichern, Juden, Slowenen, Italienern, von Kommunisten, Faschisten und demokratischen Patrioten...
Das alles könnte ihm auch egal sein, wäre da nicht dieser grauenhafte Mord an einem alten Fischer, der gekreuzigt wurde und mit einer Harpune erstochen: so etwas kam hier früher vor, kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Und jetzt ist es wieder da.
- Inmitten dieser harmlosen, leicht parfümierten Modekrimis aus allen Regionen der Welt (und besonders aus Italien) fällt Heinichens zweiter Roman aus Triest besonders angenehm auf: Er ist historisch genau recherchiert, in jedem Detail präzise, aufs angenehmste politisch informiert und engagiert. Scampi und Weißwein kommen nur am Rande vor, gerade so viel, daß die Atmosphäre dicht und genußvoll ist.
Auf packende Weise erfährt man sehr viel über diese Region, aber der Autor wird niemals pedantisch belehrend. Dazu ist er wahrscheinlich selbst zu sehr gefangen von seiner Geschichte - und man selbst ist es auch.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Nicht nur wie im ersten Teil das Leben in Triest und der Italiener toll beschrieben wurde (Familienzwist, plötzlich verlassener Mann, etc.) wurde eine Krimihandlung aufgebaut, welche ihres gleichen sucht. Vorallem auch die Darstellung der Zeitgeschichte mit Ihren für diese Region komplizierten familiären und politischen Verstrickungen der verschiedenen Parteien (ital. Faschisten, deutsche Besatzer, Parisanen, Bruch der kuk Angehörigkeit) ist sehr gut dargestellt und aufgearbeitet, vorallem auch der sehr menschenverachtende Umgang der Konfliktparteien wie wir es leider aus der aktuellen Zeitgeschichte von Jugoslawien kennen. Leider spielt das Geschen von damals auch heute noch eine Rolle. Wieder auch shr gut beschrieben Triest und seine Umgebung, man hat damit wieder Lust hinzufahren.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
kein camilleri 17. Juni 2007
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Bücherrezensionen sind gefährlich, da sie nie objektiv sind. Proteo ist sicher sympathisch und der Kriminalfall nicht uninteressant, trotzdem konnte er mich nicht fesseln, wie es die Romane von Camilleri rund um Montalbano tun. Mir persönlich war das Buch zu verworren und die Auflösung des Falles an den Haaren herbeigezogen. Es werden sehr viele Handlungsstränge miteinander verwoben, was auf mich ermüdend gewirkt hat. Drei Punkte für die schöne Beschreibung des italienischen Flairs.
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Krimi mit geschichtlichem Hintergrund
Bei diesem Krimi fällt es mir schwer, eine Rezension zu schreiben, denn ich habe das Gefühl dem Werk und der Recherche mit einfachen Worten nicht gerecht werden zu... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. September 2009 von Katzenmama
Spannende Unterhaltung mit ernstem Hintergrund
Oberflächlich ist dies ein Roman um einen Commissario mit häuslichen Problemen, der sich verstrickt in einen Fall auf der Adria und zwischen Triest und Istrien. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. März 2009 von Bert Diri
Warum diese Fehler ?!
Eine Familie wird ausgerottet durch einen Sprengstoffanschlag in Contovello.
Kurz darauf wird ein Ritualmord an einem Fischer im Bereich der Foibe des Karstes... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. September 2008 von Davide Maggiore
Wortwitz, italienisches Ambiente, Spannung und ein symphatischer...
Mein erstes Buch von Veit Heinichen - aber nicht mein letztes. Abgesehen vom überaus "menschlichen" Commissario Laurenti mit seinen Schwächen und Stärken sind auch... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. Januar 2008 von Angi
gute unterhaltung
spielt in einer liga mit donna leon; gute unterhaltung, mehr aber nicht; ein familienfreundlicher krimi, gute charakterdarstellung, v.a. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. September 2006 von hagbard
Neue Sicht auf Triest
Ich hatte schon vor Jahren Triest besucht, und nur ein "verschlafenes Dorf" wahr genommen. Nach Lektüre dieses Romans hat sich meine Sicht auf diese Stadt verändert. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. März 2006 von BC
Schmalbrüstiger Ermittler
Commissario Proteo Laurenti hat die Ausrottung einer Familie durch einen Sprengstoffanschlag in Cotovello und einen kurz darauf verübten Ritualmord an einem Fischer im Bereich... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. März 2005 von Dr. Peter Joham
Keine Meisterleistung
Wer die Kommissare Brunetti oder Wallander bereits kennt, müsste eigentlich
dieses Buch enttäuscht zur Seite legen. Lesen Sie weiter...
Am 4. Januar 2005 veröffentlicht
Spannend mit viel italienischem Flair
Dieser Krimi mit dem etwas chaotischen, aber charmanten Commissario Laurenti war für mich eine echte Neuentdeckung. Lesen Sie weiter...
Am 25. Dezember 2003 veröffentlicht
Sehr gelungen!
Nach dem eher enttäuschenden Erstling "gib jedem seinen eigenen Tod", in dem der Autor sich zu sehr an Donna Leon angelehnt hatte, ist dieses Buch wirklich ein... Lesen Sie weiter...
Am 5. November 2003 veröffentlicht
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