Nachdem der Debüt-Thriller 'Der siebte Tod' von Paul Cleave eines meiner Highlights 2007 war, der Autor in meinen Augen dann bei seinem zweiten Buch 'Die Stunde des Todes' allerdings ein wenig schwächelte, ich aber in meiner damaligen Rezension schrieb, dass ich mir sicher bin, dass er mit seinem dritten Thriller an den Erfolg seines ersten anschließen könnte, freue ich mich nun, dass ich mit dieser Aussage Recht behalten habe.
Der Privatdetektiv Theodore Tate läßt auf einem Friedhof eine Leiche exhumieren und stößt dabei auf ungeahnte Entdeckungen. Da ist die Leiche einer Frau, die anstatt des vermuteten Mannes aufgefunden wird, nur eine der Ungereimtheiten, der Tate nun auf die Spur kommen muss. Bei der Suche nach einer Lösung gerät er selber immer mehr in den Strudel eines Serienmörders, der ein falsches Spiel mit ihm zu spielen scheint. Wird Tate auf dem Weg zur Lösung des Falles irgendwann selber das Opfer? Wird ein Jäger irgendwann zum Gejagten? Und wer wird am Ende siegen? Fragen, die Paul Cleave dem Leser beantwortet, wenn man, wie ich, an den Seiten kleben bleibt und die Spannung den Besitz der eigenen Denkfähigkeit übernimmt.
Was ich persönlich so grandios an Cleave finde, ist die Tatsache, dass er nicht nur spannend und absolut verzwickt schreibt, sondern dass auch immer eine gute Portion schwarzer und skurriler Humor eine tragende Rolle in seinen Büchern spielt. Obwohl das Thema 'Mord' sicher den Vordergrund dieser Geschichte beschreibt, so bleiben auch Szenen, in denen man schmunzelt nicht in der Hinterhand. Eine spezielle Art des Humors, den man natürlich mögen muss. Mir gefällt er und ich warte nun gespannt auf das vierte Buch von Cleave, in der Hoffnung, dass es wieder im gleichen Stil geschrieben wird.