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Die Toten Seelen - Roman Unbekannter Einband – 1983


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Produktinformation

  • Unbekannter Einband: 575 Seiten
  • Verlag: Aufbau-Verlag; Auflage: 2. (1983)
  • ASIN: B002ORYE0E
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (27 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.767.394 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

23 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Werner Fletcher am 27. Dezember 2006
Format: Taschenbuch
"Mein ganzes Streben geht dahin, daß jedermann, der meine Werke gelesen hat, nach Herzenslust über den Teufel lachen kann", schrieb Gogol einmal. Und zu Lachen gibt es für den Leser der "Toten Seelen" wahrhaftig genug, auch über den Teufel, und wenn es nur der Teufel ist, der im Detail steckt, oder über den Teufel in der Bürokratie mit ihren zahlreichen Pferdefüßen, oder über den kleinen Teufel, der in jedem Menschen irgendwie steckt.

Mit unnachahmlicher Bravour beschreibt Gogol in seinen "Toten Seelen" (einem Stoff, den er von seinem älteren Freund Puschkin erhalten hat)das sich selbst verwaltende Chaos der damaligen russischen Bürokratie. Gemeinsam mit seinem Helden Tschitschikow - ebenfalls ein Gauner und Hochstapler - führt er uns in eine Welt aus Korruption, Selbstbetrug und vor allem Lächerlichkeit. In einer satirisch übersteigerten Darstellung des allgegenwärtigen Bürokraten- und Pedantentums reißt er den im Roman auftretenden Personen die Maske herunter, legt das Tölpelhafte bloß, das hinter der Großmannssucht steckt, deckt die Gemeinheiten menschlichen Strebens auf, reißt respektlos die blendenden Fassaden nieder, die den Aufschneider und Großtuer umgeben. Nicht umsonst verleiht Gogol seinem Protagonisten Tschitschikow die Statur und die Physiognomie eines Napoleon.

Obwohl die Handlung äußerst dürftig ist, so dürftig, daß man kaum von einer Handlung sprechen kann, fesselt einen das Buch durch die Ironie und den Sprachwitz seines Autors. Ich habe es bereits zum zweiten Male mit großem Vergnügen gelesen. Leider hat Gogol Teile des Manuskripts in der Folge seiner Hinwendung zur Religiosität, die später sogar in einen religiösen Wahn mündete, wieder vernichtet.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Melville am 29. Mai 2009
Format: Taschenbuch
Nikolai Gogol, bekannt auch durch zahlreiche Kurzgeschichten wie "Die Nase" oder "Der Mantel", schuf mit den "Toten Seelen" seinen einzigen Roman, der leider unvollendet blieb. Das Manuskript zum zweiten Teil verbrannte er in einem Anfall von Wahnsinn. Verloren zwischen religiösem Fanatismus und schöpferischer Krise starb Gogol im Alter von gerade einmal 42 Jahren. Umso erstaunlicher, daß ihm eine der großartigsten und auch über Russland hinaus bekanntesten Satiren gelungen ist, die je das Licht der Welt erblickt haben.

Der Nachwelt erhalten blieben nur der erste Teil, sowie Fragmente des zweiten Teiles der ursprünglich geplanten Trilogie.

Tschitschikow, der Protagonist, reist auf einer Kutsche von Gutsbesitzer zu Gutsbesitzer, um ihnen verstorbene Leibeigene, die sogenannten toten Seelen, abzukaufen und später, da sie in den Revisionslisten bis Ablauf des Jahres noch als lebendig geführt werden, gewinnbringend verschachern zu können. Nicht mehr und nicht weniger ist die Handlung. Die Geschichte zieht ihren Reiz aus den Begegnungen mit den so unterschiedlich gearteten Gutsbesitzern, bei denen Tschitschikow oft sein blaues Wunder erlebt.

Sämtliche Charaktere sind herrlich verschroben, Gogol karikariert nicht nur die Eigenarten des Adels, der höheren Gesellschaft, sondern der Menschen an sich. Frech und respektlos legt Gogol menschliche Schwächen bloß, spottet liebevoll über alles und offenbart so ganz nebenbei auch die Missstände im damaligen Russland.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Rolf Dobelli HALL OF FAME REZENSENTTOP 500 REZENSENT am 16. Dezember 2004
Format: Gebundene Ausgabe
"Die Seele ist unsterblich; eine tote Seele gibt es nicht. Der Verfasser zieht wohl gegen die Unsterblichkeit der Seele ins Feld." So lautete das Urteil des Zensors über Nikolai Gogols Manuskript "Die toten Seelen". Der Autor bekam auch prompt eine Absage der Zensurbehörde. Dennoch konnte er schließlich zumindest den ersten Teilband seines Werkes drucken lassen. Der zweite Teil ist Fragment geblieben. Der Titel des Romans ist eigenartig und zweideutig. Eine Gespenstergeschichte, wie man vielleicht vermuten könnte, ist es nicht, eher eine Satire auf die zeitgenössische russische Gesellschaft. Tschitschikow, der Antiheld des Romans, reist durch das zaristische Russland, um Großgrundbesitzern ihre "tote Seelen", die Namen kürzlich verstorbener Leibeigener, abzukaufen. Diese gedenkt er später teuer zu verpfänden. Dass so etwas in Russland überhaupt möglich war, ist der Dreh- und Angelpunkt von Gogols beißender Satire. In realistischer Erzählweise, aber mit stets ironischem Unterton führt er dem Leser zwei der bestimmenden Bevölkerungsgruppen seiner Zeit vor: die Großgrundbesitzer und das Beamtentum. Gogols Roman wurde von manchen seiner Zeitgenossen frenetisch gefeiert, von anderen erbittert bekämpft. Heute räumt man Gogol ohne weiteres einen Platz an der Seite der großen russischen Dichter Dostojewski, Tolstoi und Turgenjew ein - eine Position, von der der depressive Dichter wohl nicht zu träumen gewagt hätte.
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