dieses hörbuch ist leider eine große enttäuschung: die geschichte an sich ist gut und sicherlich spannend, die lesung jedoch ist ausgesprochen monoton.
es wird fast ausschließlich eine gleichbleibende sprachmelodie benutzt, so dass es mitunter nicht möglich ist, aussagen einer bestimmten person zuzuordnen. das zuhören wird so eher anstrengend und langweilig als angenehm - das todesurteil für jedes hörbuch.
dass dies auch anders geht beweisen sprechergrößen wie joachim kerzel, franziska pigulla und hansi jochmann oder die sehr viel preiswertere hörbuchumsetzung von kafka's "in der der strafkolonie" aus dem hause argon.
geradezu schmerzhaft ist die aussprache der englischen begriffe, so wird aus south "sauss", aus der schurkin carrie grethen "kärri griessen" und aus dem nachnamen gault "gouuld".
abgerunded wird dies durch die lieblose produktion: würde man die lautstärke auf einer skala von 1 bis 10 bemessen, so würde diese bei 8 beginnen und langsam aber sicher bis auf 4 abbauen - um den hörer dann nach fünf minuten und ohne vorwarnung plötzlich wieder bei lautstärke 8 aufzuwecken ....