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Die Tote im Badehaus: Roman
 
 
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Die Tote im Badehaus: Roman [Taschenbuch]

Sujata Massey , Elke Link
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 464 Seiten
  • Verlag: Piper Taschenbuch; Auflage: 7., Aufl. (Dezember 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492230628
  • ISBN-13: 978-3492230629
  • Originaltitel: The Salarymans Wife
  • Größe und/oder Gewicht: 19,5 x 11,9 x 2,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 128.543 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Sujata Massey
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Shiroyama, ein kleiner charmanter Ort in den japanischen Bergen: Seine reiche Geschichte verheißt eine faszinierende Neujahrszeremonie, und das einladende Badehaus der kleinen Familienpension verspricht wohltuende Stunden. Die junge Englischlehrerin Rei Shimura fühlt sich wie im Paradies, als sie für ein paar Urlaubstage aus Tokio anreist. Und daß ihr gleich am ersten Abend der reizende Hugh Glendinning über den Weg läuft, betrachtet sie als gutes Omen. Am nächsten Morgen jedoch findet man die Frau des einflußreichen Geschäftsmannes Nakamura tot unter dem Fenster des Badehauses. Glendinning scheint mehr zu wissen, als er preisgibt, und zu viele Details des Falles wollen nicht so recht zusammenpassen. Reis detektivischer Spürsinn ist geweckt, doch sie ahnt nicht, daß der Täter ganz in ihrer Nähe ist ...

Über den Autor

Sujata Massey, geboren 1964 als Tochter einer Deutschen und eines Inders in Sussex, verbrachte ihre Kindheit und Jugend in den USA und lebte dann mehrere Jahre in Hayama, Japan. Ihr Krimi-Debüt »Die Tote im Badehaus« wurde mit dem renommierten Agatha-Award ausgezeichnet. Dem folgten weitere Romane mit Rei Shimura: »Zuflucht im Teehaus«, »Bittere Mandelblüten«, »Tödliche Manga«, »Der Brautkimono«, »Die Tochter des Samurai«, »Japanische Perlen«, »Der japanische Liebhaber« und »Der Tote im Sumida«. Zuletzt erschien »Brennender Hibiskus«, ihr zehnter Rei Shimura-Krimi. Sujata Massey lebt in Baltimore und kehrt so oft wie möglich nach Japan zurück. Weiteres zur Autorin: www.sujatamassey.com

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Dizzyfugu
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Der erste Band um die Figur der Rei Shimura - und soweit ich es beurteilen will, einer der guten.
Das Ganze ist flott geschrieben und im Detail sehr gut recherchiert. Wer etwas über alltägliches Japan lernen (oder sein Wissen überprüfen) will, ist hier richtig. Auch schwierige Themen wie die US-Besatzung Japans und ihrer (Spät-)Folgen werden behandelt, insofern ist der kulturelle Anspuch der Autorin hoch ...

... aber Tiefgang sollte man in den Romanen Sujata Masseys aus dieser Reihe dennoch nicht erwarten. Nach hoffnungsvollem Start im Schnee mit einem mysteriösen Mord in einem tradionellen Hotel in den Bergen wird die Handlung in wirren Schleifen abgespult (100 Seiten weniger hätten der Geschichte an sich und ihrem Fluß gut getan!), werden Nebenschauplätze in die Geschichte eingebaut, haarstäubende Alles-Wird-Gut-Zufälle häufen sich, verwirrt sich die Story in vielen Strängen und Details. Die ist zum Teil liebenswürdig und witzig beschrieben (herrlich: Richard als schwuler Wohnungsgefährte, die Welt von Hostessenbars), teils auch interessantes Lokalkolorit - aber manchmal sehr langatmig, weil es nur plakativ angerissen, aber nicht weiter verfolgt wird.
Dies ist schade, denn bei der wirklich guten Recherche zum Buch wäre der Bildungsfaktor für den Leser enorm, erführe man mehr über Hintergründe. So bleibt aber nur ein "Ja, habe ich schon 'mal von gehört"-Effekt. Schade!
Auch die Love-Story um den Hauptverdächtigen und der Hauptfigur tut nicht wirklich etwas zur Sache, aber das hält sich (noch) halbwegs im Rahmen.

Fazit: Dennoch vier Sterne, weil dies ein unterhaltsamer, kulturell sehr gut recherchierter Krimi ist. Zu mehr reicht es nicht, aber mehr sollte es wohl auch nicht sein?

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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Einblick in eine fremde Welt 18. Februar 2003
Format:Taschenbuch
Sujata Massey hat mit ihrer Protagonistin Rei eine sehr sympathische Figur geschaffen. Rei ist die Tochter eines japanisch-amerikanischen Ehepaares und lebt nun im modernen Tokio, wo sie ihr Geld als Sprachlehrerin und Hobbyantiquitätenhändlerin verdient. Und obwohl ihr die japanische Kultur bekannt ist, stolpert sie doch bei jeder Gelegenheit in die Traditionsfalle. Dieser Krimi ist neben der solide aufgebauten Krimihandlung ziemlich witzig geschrieben. Für mich war aber auch spannend, dass auch im modernen Japan noch so viel Wert auf alte Traditionen gelegt wird. So darf ein Geschäftsmann ruhig einen Fehler begehen, das wird erst tragisch, wenn er in den Augen der Japaner "sein Gesicht verliert".
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
nur mäßig spannend! 14. Dezember 2009
Von Stefan Erlemann HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Rei Shimura hat sich eine Woche Urlaub in Shiroyama gegönnt. Ihr tristes Leben als Englischlehrerin in Tokio möchte sie für das Neujahrsfest hinter sich lassen. Sie hat einen japanischen Vater und eine amerikanische Mutter und ist aus Amerika und dem goldenen Käfig, den ihre Eltern ihr erbaut hatten, entflohen. Nun teilt sie eine winzige Wohnung mit einem homosexuellen Freund und weigert sich, Hilfe von ihren Eltern anzunehmen. Sie ist dank ihres eher japanischen Aussehens dem erhöhten Misstrauen der Einheimischen ausgesetzt.
In der Pension sind mehrere Mitglieder einer japanischen Elektronikfirma, ein großer, hübsch anzusehender Schotte, eine ältliche Amerikanerin und ein junges Ehepaar zu Gast. Die Hausherrin ist streng und mag auf Anhieb die "Ausländer", vor allem Rei nicht.
Am nächsten Morgen findet Rei im Schnee hinter dem Haus die Frau des reichen höheren Angestellten der Firma tot im Schnee. Sie ist splitternackt.
Die Polizei verhört Rei und verpflichtet sie zwangsweise als Übersetzerin für die Verhöre der anderen Gäste. So erfährt Rei viele Einzelheiten, ist aber entsetzt, als der Fall sehr schnell als Selbstmord zu den Akten gelegt wird. Neugierig versuchen Rei und der Schotte Huge Glendinning herauszufinden, was wirklich geschah. Ein Mordanschlag auf sie und plötzliches Misstrauen Huge gegenüber lässt sie nach Tokio fliehen. Am liebsten will sie von dem Fall nichts mehr hören, aber der ihr zugespielte Obduktionsbericht und die Übersetzungshilfe ihres Onkels lassen sie nicht zur Ruhe kommen. Widerwillig ermittelt sie weiter.

Der Krimi der 41-jährigen Autorin ist eigentlich eher ein Roman über das Leben in Japan, vor allem über das Leben einer Halb-Japanerin in Japan und die Probleme dieser verschlossenen und Fremden gegenüber nur vordergründig entgegenkommenden Gesellschaft.
Zahlreiche Sprachbeispiele, kulturelle Schilderungen und eine ausführliche Auseinandersetzung mit der japanischen Moral und Handlungsweise verdecken die eigentliche Krimihandlung fast völlig. Nur sehr langsam kommt Spannung auf, eigentlich immer nur in der inneren Haltung der Rei Shimura. Der Verlauf der Geschichte selber ist eher Reisebericht und Sachbuch über Japan.
Nur mit viel Geduld erschließt sich dem Leser der eigentliche Wert dieses Romans: Die Entfremdung der Individuen von der Gesellschaft, im besonderen Maße der japanischen Gesellschaft, die grundsätzlich durch Etikette und starre Handlungsabläufe diese Entfremdung und Vereinsamung des Einzelnen erleichtert und teils als Ideal sieht.
Schreibweise und Komplexität des Satzbaus erschweren zwar den Genuss, aber die Person Rei wächst einem so sehr ans Herz und ist so facettenreich und wahrhaftig geschildert, dass sie diesen Roman mit Leichtigkeit trägt und zu einem Vergnügen werden lässt. Fast unmerklich weicht die Unlust an dem Sujet der inneren Spannung, wie es der Hauptdarstellerin ergehen wird.
Da die Autorin selbst indisch-amerikanische Wurzeln hat und lange in Japan lebte, nimmt man ihr diesen Charakter und ihren Werdegang als halb autobiografisch ab und verzweifelt fast an der Sturheit und unnachgiebig verfolgten inneren Unabhängigkeit, nach der die Heldin Rei strebt.
Nach dem etwas enttäuschenden Ende des Romans ertappt man sich tatsächlich bei dem Gedanken, sofort einen weiteren Roman der Autorin und der Heldin Rei Shimura zu kaufen - aber das ist wohl eher ein Lob für diesen "seltsamen" Kriminalroman.

Stefan Erlemann

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Das Buch ist wirklich spannend geschrieben und gibt einen tollen Einblick in die japanische Kultur. Allerdings dient es natürlich vorwiegend der Unterhaltung - und das... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. September 2009 von Melanie
Fesselnder 1. Band..
..aus der Rei-Shimura-Reihe.
Ich bin eher zufällig auf diese Reihe gestoßen, nämlich als ich den ersten Band zu Weihnachten geschenkt bekam und war sofort... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. September 2009 von anonym
Kurzweilige Lektüre mit kleinen Ungereimtheiten
"Die Tote im Badehaus" ist spannende Unterhaltungslektüre, mit reichlich Lokalkolorit. Schriftstellerisch durchaus gut für 4 Sterne. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Juni 2009 von Juli
Super spannend!
Sujata Massey schreibt wirklich besonders gute Krimis, bei denen man einges über Japan lernen kann. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. Mai 2008 von Zell Jessica
Durchhaltevermögen erforderlich
Durch die umfangreiche Schilderung der japanischen Kultur sammelt Massey sicher einige Pluspunkte, auch wenn ich nicht überprüfen kann, ob die Angaben dem... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. August 2007 von commissario
Ganz gut ...
Dies ist ein recht witziger in Japan angesiedelter Krimi. Die Handlung selbst und auch die Auflösung des Falles hauen nicht unbedingt vom Hocker, aber das Buch ist wegen der... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. Juli 2007 von Petra B.
Nicht schlecht, aber ...
... nicht unbedingt der Knaller. "Die Tote im Badehaus" ist ein "junger", frischer japanischer Krimi ohne detailgetreue Beschreibung der Todesursache. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Januar 2007 von Käthe030
MORD AUF JAPANISCH
Eher zufällig wird Rei Shimura, eine junge Englishlehrerin aus Tokio, in einen Mordfall verwickelt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. Dezember 2005 von A.Schaar
Sehr naturgetreu
Rei Shimura, halb Japanerin, halb Amerikanerin, macht über Neujahr Urlaub in einem Badeort in den japanischen Bergen. Lesen Sie weiter...
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Mord in Japan
Dieser Kriminalroman spielt im neuzeitlichen Japan. In die unterhaltsame Krimihandlung sind wissenswerte Informationen über japanische Gebräuche und die japanische... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Juli 2005 von Nicole Franke
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