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Die Tote auf dem Opferstein: Kriminalroman [Gebundene Ausgabe]

Ann Rosman , Katrin Frey
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

12. März 2012
Hexenjagd im Sommerparadies Bei der Besichtigung der Festung Carlsten entdeckt eine Schulklasse im Opferhain eine enthauptete Leiche im mittelalterlichen Gewand und eine alte Dame findet einen abgehackten Kopf in ihrem zauberhaften Klostergarten. Laut Rechtsmedizin gehören Kopf und Körper jedoch nicht zusammen. Zudem wimmelt es auf Marstrand von seltsam gekleideten Menschen. Karin Adler von der Kripo Göteborg ist kaum aus ihrem Segelurlaub zurück, als die Insel von einer Serie grausamer Frauenmorde erschüttert wird, die immer deutlichere Parallelen zu den Bohusläner Hexenprozessen des 17. Jahrhunderts aufweisen. Normalerweise ist die Kommissarin gegen jede Art von Aberglauben immun, doch dieser Fall bringt auch sie ins Grübeln.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 448 Seiten
  • Verlag: Rütten & Loening; Auflage: 1 (12. März 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3352008256
  • ISBN-13: 978-3352008252
  • Originaltitel: Själakistan
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 13,6 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 241.603 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor

Ann Rosman ist passionierte Seglerin, deren Touren sie bis zu den Äußeren Hebriden geführt haben. Sie hat Universitätsabschlüsse in Computertechnologie und Betriebswirtschaft und lebt auf der Insel Marstrand.

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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Gospelsinger TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Ein Klassenausflug zu einer Festung ist eine spannende Sache, erst recht, wenn man im angrenzenden Opferhain eine enthauptete Leiche in mittelalterlicher Kleidung findet. Kurz darauf wird ein abgehackter Kopf in einem Klostergarten gefunden, allerdings gehören Körper und Kopf nicht zusammen. Offensichtlich treibt im schwedischen Marstrand ein Serienmörder sein Unwesen, der die getöteten Frauen wie Hexen behandelt.
Die Kommissarin Karin Adler muss sich bei diesem Fall mit der Geschichte Marstrands, alten nordischen Mythen und den Hexenprozessen des 17. Jahrhunderts auseinandersetzen.
Parallel wird die Geschichte eines Jungen erzählt, der misshandelt und im Keller eingesperrt aufwachsen musste, bis ihn ein Ehepaar gerettet und adoptiert hat. Was diese Geschichte und der Burn-Out einer historisch Interessierten mit den Morden zu tun hat, erschließt sich nach und nach im Verlauf des Buches. Die verschiedenen Handlungsstränge sind äußerst geschickt gestaltet und verbinden sich zu einem überraschenden Ende.
Karin Adler ist eine sehr sympathische und geerdete Protagonistin, die mit beiden Beinen im Leben steht und nicht, wie so viele skandinavische Ermittler, dauernd in Depressionen versinkt. Auch die anderen Charaktere sind detailreich und authentisch ausgearbeitet.
Äußerst gelungen ist die Verbindung der Krimihandlung mit den Mythen und der Geschichte der Gegend. Das wirkt nie aufgesetzt oder übermäßig esoterisch, sondern fast alltäglich, als ein ganz normaler Bestandteil des Lebens.
Ich freue mich schon auf die nächsten Fälle dieser bodenständigen und patenten Ermittlerin.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannend, aber manchmal zu ausufernd! 8. Januar 2013
Von Bücherwurm TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Zweites Buch von Ann Rosman, welches uns wieder in die Ermittlerwelt von Karin Adler entführt. Man braucht aber nicht das erste Buch lesen, da es keine Reihe in dem Sinne ist. Ich persönlich tue mir schwer, mit den vielen schwedischen Namen, Ausdrücken und dem ständigen "per Du" der schwedischen Bevölkerung. Das ist aber sicherlich nur eine Schwäche meinerseits, da ich mit schwedischen Büchern keinen Umgang habe. Normalerweise mag ich Zusammenfassungen und ewig lange Nacherzählungen nicht, hier hätte es - zumindest ein wenig - nicht geschadet. Gerade bei der Protagonistin Sara. Sie laboriert das ganze Buch über an einem Burnout-Syndrom, was mit dem ersten Fall zusammenhängt. Nun leider kann ich mich weder an Sara, noch genau an den ersten Fall erinnern, somit tut sich der Leser hier schwer das Krankheitsbild zu verstehen bzw. nachzuvollziehen.
Der Fall selbst spielt sich in 3 verschiedenen Zeitzonen ab: Rosman geht ins schwedische Mittelalter zurück, zu den barbarischen Umständen der Hexenverbrennungen, einem Kindesmissbrauchsfall aus den 50er Jahren und den Morden auf ihrer geliebten Insel Marstrand.
Sie lässt ihre Krimi-Protagonistin Karin Adler wieder ermitteln und erzählt en détail jede Einzelheit. Dies veranlasst jedoch den Leser oftmals mit dem Gedanken abzuschweifen, da sich Rosman in ihren Erzählungen nur allzugerne verliert. In mancherlei Hinsicht zerstört dies das ansonsten gute Ergebnis des Krimis. In gewohnter Manier ist auch dieser Fall bei der Auflösung nicht ganz schlüssig, aber auch das kennt der geneigte Rosman-Leser.

Fazit: Solider Krimi, rund ums Mittelalter, einem Kindesmissbrauchsfall, der in den Anfangsseiten an Bad Segeberg erinnert, aber nicht allzu grausam geschildert wird, was auch zart besaitete Leser freuen wird. Das schwedische Mittelalter wurde von Rosman intensiv recherchiert und beschrieben; manchesmal verliert sie sich allerdings in uninteressanten Nebensächlichkeiten. Alles in allem für Leser geeignet, die es handfest, solide, etwas langsam und historisch wertvoll mögen. Die schwedischen Ausdrücke sind schwer, dennoch findet man als Leser zu allen Charakteren und Orten Zugang.
Viel Spaß!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Karin Adler ermittelt wieder 25. März 2013
Von Kleeblatt TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Als eine Schulklasse eine enthauptete Tote sitzend über einem Opferstein findet, wird Karin Adler, die zwar noch Urlaub hat, mit den Ermittlungen betraut. Parallel dazu wird ein Kopf, auf einem Gartenzaun aufgespießt, gefunden. Der anfängliche Verdacht, der Kopf würde zum Rumpf gehören, bestätigt sich nicht.
Wer sind diese beiden Toten und wer hat sie umgebracht?
Karin Adler und ihr Team ermitteln in alle Richtungen.
Sie müssen mit Ermittlungen weit zurück in die Vergangenheit gehen, aber was haben die vor Jahrhunderten durchgeführten Hexenprozesse mit den heutigen Morden zu tun? ...

Dieser Krimi ist bereits der 2. Teil um die Ermittlerin Karin Adler. Man muss den ersten Teil nicht gelesen haben, um diesen zu verstehen, aber ich hätte mir gewünscht, ich hätte ihn gelesen, weil mir einige Informationen zu Personen, die scheinbar schon im 1. Teil vorkamen, hier fehlten.

Der Roman spielt in 3 Zeitebenen. Einmal zur Zeit der Hexenprozesse, wo vom Schicksal der verwitweten Malin gesprochen wurde. Sie wurde hingerichtet und zeitgleich die Mutter vom Pfarrer, die ebenfalls wegen Hexerei angeklagt war, freigesprochen, weil der Pfarrer seine Stellung mit einbrachte.
Eine weitere Zeitebene beginnt im Jahr 1958, in dem die Leidensgeschichte eines kleines Jungen ohne Namen erzählt wird, den seine Mutter nur im Keller hält.
Durch eigene Kapitel in Kursivschrift kann der Leser mitverfolgen, wie der kleine Junge aus seinem Elend befreit wird und wie sein Leben verläuft. Er erhält den Namen Asko und wird mit seinen Freunden Marianne und Kristian sein Leben lang befreundet sein.
Die 3. Zeitebene befindet sich in der Gegenwart, in der die Morde verübt wurden.

Wie die drei Zeitschienen miteinander zusammenhängen, erschließt sich dem Leser erst nach und nach. Die Autorin verknüpft diese miteinander und lässt den Leser recht lange im Unklaren über den Mörder und das Motivs der Morde.
Sie bringt den Leser immer wieder auf eine falsche Fährte, so dass lange unklar ist, in welche Richtung man denken muss.

Außer den Ermittlungen zu den Mordfällen erfährt der Leser auch, was sich im Privatleben von Karin Adler abspielt. Sie macht die Bekanntschaft mit Johan, der ihr aufgrund seiner Mitgliedschaft im Heimatverein die rituellen Orte der Vergangenheit zeigt. Sie verbringt viel Zeit mit ihm, bis sie auch auf seinen Namen im Rahmen ihrer Ermittlungen stößt.

Zu Beginn des Krimis wird Spannung aufgebaut, die sich weiter steigert.
Zum Ende stellt man zufrieden fest, dass alle losen Enden zu einem gesamten Schluss kommen.

In ihrem Nachwort schreibt die Autorin, welche geschichtlichen Ereignisse ihr als Vorbild dienten. Um diese hat sie einen in sich stimmigen und sehr gut recherchierten Krimi geschrieben.
Was mich während des Lesens massiv gestört hatte war, dass alle Personen geduzt wurden. Ich weiß nicht, ob das in Schweden so üblich ist, ich fand es befremdend.

Der Leser hat mit diesem Buch nicht nur einen Krimi in der Hand, er erhält auch einen kleinen Einblick in die unrühmliche Geschichte der Insel im Zusammenhang mit den Hexenprozessen.
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