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Die Tore zur Unterwelt, 1: Das Buch des Dämons [Broschiert]

Sam Sykes , Wolfgang Thon
2.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (40 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

25. April 2011
Das größte aller Abenteuer beginnt

Vor Jahrhunderten gelang es den Menschen nach langen Kämpfen, die Dämonen zu vertreiben und in die Unterwelt zu verbannen. Seitdem sucht das Böse nach einer Möglichkeit, zurückzukehren und die Sterblichen für ihren Widerstand zu bestrafen. Doch das Aeonstor, der einzige Zugang zur Unterwelt, war vor den Augen der Dämonen verborgen – bis heute! Denn im Buch der Niederpforten ist der Weg zum Aeonstor beschrieben, und weil der Söldner Lenk und seine Gefährten bei seiner Verteidigung versagt haben, befindet sich dieses uralte Artefakt nun in den Klauen der dämonischen Schergen. Lenk und seine Truppe haben kaum eine Wahl – die Bezahlung ist einfach zu gut –, sie müssen das Buch der Niederpforten zurückerlangen. Aber bald steht Lenk vor der schwierigsten Entscheidung seines Lebens – von der nicht nur das Schicksal der Gefährten abhängt, sondern das der ganzen Welt!


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Preis für beide: EUR 33,98

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Produktinformation

  • Broschiert: 731 Seiten
  • Verlag: Penhaligon; Auflage: 1. (25. April 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3764530553
  • ISBN-13: 978-3764530556
  • Originaltitel: The Aeon's Gate 01. Tome of the Undergates
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 13,6 x 5,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (40 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 396.340 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

„Ein Roman, der überzeugen kann.“ (www.splashbooks.de)

„Sykes liefert mit seiner Konzentration auf Handlung und Figuren eine attraktive Alternative zu ausufernder Weltenbeschreibung.“ (Leipziger Volkszeitung)

Über den Autor

Sam Sykes lebt mit seinen beiden Hunden in den USA. Die Tore zur Unterwelt ist sein erster Fantasy-Zyklus, aber der Sohn von Bestseller-Autorin Diana Gabaldon hat ziemlich sicher vor, noch ein paar mehr zu schreiben.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Slapstick-Charaktere und magere Handlung 19. Juni 2011
Format:Broschiert|Amazon Vine™ Rezension (Was ist das?)
Falls Sie eine Handlung suchen, sie ist kaum vorhanden und für dieses Buch sowieso völlig egal. Das altbackene Gut gegen Böse sagen manche Rezensenten, nichts für schwache Nerven. Dem kann ich nicht zustimmen. Es geht um Possenreißerei. Das Buch beginnt mit einem Kampf zur See, der sich um die 80 Seiten hinzieht. Dabei merkt man kaum, das er auf einem Schiff stattfindet. Er wird auch wie gesagt mit knapp 80 Seiten sehr in die Länge gezogen, jegliche Dynamik geht so verloren. Nur damit uns der Autor nach und nach seine "Abenteurer" vorstellen kann. Die Gruppe besteht aus Magier, Krieger, Priester, Drachenmann, etc. etc.. Alle haben jedoch eines gemeinsam: Den Humor des Autors Sam Sykes und einen Mangel an Profil. Die Aufgabe ist egal, eigentlich ist sowieso alles ein Witz, es ist doch so viel witziger sich gegenseitig zu foppen während man gemeinsam ums Leben kämpft.

Ich habe nichts gegen Humor, aber diese Form von Humor zündet nicht und kann nicht verdecken das es der Story an Substanz und den Charakteren an Tiefe fehlt. Dieses Buch ist so schlecht das ich mich frage wieviel Vitamin B seiner Mutter (Bestsellerautorin Diana Gabaldon) nötig war damit es verlegt wurde.
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15 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Die Tore zur unterirdischen Fantastik... 8. Mai 2011
Von Spaddl TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Broschiert|Amazon Vine™ Rezension (Was ist das?)
Der Sektor der Fantasy-Romane hat sich mir mittlerweile erschlossen - früher von mir strikt ignoriert und abgelehnt, existieren nun Werke, die ich aus meinem Bücherregal gar nicht mehr weg denken möchte: sei es das großartige "Das Lied der Dunkelheit" (Peter V. Brett) oder die "Die Gilde der schwarzen Magier"-Trilogie von Trudi Canavan.

Die Sacramento Book Review schreibt über Sam Sykes Debutroman "Die Tore zur Unterwelt", dass dieser mit tollen Charakteren, mitreißender Action und einer spannenden Geschichte mit vielen Drehungen und Wendungen ausgestattet und ein überwältigender Erstlingsroman sei. Diese Lobhudelei kann ich nach dem "Genuss" dieses Werkes beim besten Willen nicht unterschreiben; dass der Penhaligon-Verlag dann in ihrer Beschreibung des Buches Autoren wie Peter V. Brett und Brent Weeks zur Veranschaulichung benutzt, grenzt schon fast an eine Frechheit.

Sykes erzählt die Geschichte einer Gruppe von unterschiedlichsten Charakteren, die gemeinsam - natürlich vereinzelt mit Antipathien füreinander im Gepäck - gegen böse Kreaturen und Mächte kämpfen müssen, um dabei einen Priester und ein wichtiges Artefakt zu beschützen. Als dieses gestohlen wird, müssen sie es wiederbeschaffen und erleben dabei einige Abenteuer. Diese Geschichte ist genau so innovativ geschrieben wie sie klingt.
Der Autor beginnt mit einer sehr ausführlichen und auch bezogen auf die Seitenzahl recht ausufernden Schlacht, bei der der Leser nicht wirklich weiß, wo er ist, für wen er sein soll und bei welchem Dahinscheiden eines Charakters man Trauer oder Freude empfinden soll. Problem dieser Szenerie: der Leser hat noch überhaupt keine Bindung zu etwaigen Figuren aufgebaut, so dass einen die Metzelei nur peripher tangiert.
Generell ist die Leidenschaft des Autoren für Schlachten in jedweder Art und Güte deutlich zu spüren. Diese kapitelweise Anhäufung von Körperteilen und Blut würde auch funktionieren, wenn man mitfiebern und -leiden würde. Diese Empfindungen sind beim Leser aber leider Fehlanzeige, weil Sam Sykes mehr Mühe auf die Erläuterung der fliegen Körperteile verwendet hat, als auf eine kluge, detaillierte Charakterzeichnung.

Das erste Kapitel "Menschlicher Abfall" beginnt rein schriftstellerisch bereits vielversprechend: "In der Spanne eines Atemzuges erloschen sämtliche Farben, erstarben alle Geräusche mit dem Wind."
Als ich diesen Satz las, dachte ich, ich hätte erneut "literarisch hochwertige Fantasy" in meinen Händen. Nicht einmal eine Seite weiter kroch die Enttäuschung mit nachfolgenden Sätzen aus der Geschichte hervor:
"Er blinzelte, und als er wieder hinsah, kniete der Mann vor seinem abgetrennten Arm und richtete den Blick von dem blutenden Stumpf auf den jungen Mann vor sich. (...) Lenks Schwert blitze erneut auf, fraß sich tief durch Fleisch und glitt wieder hinaus. (...) Die Augäpfel des Piraten zitterten wie Pudding..."
Diese Sätze sprechen in ihrer gestalterischen Vielfalt und Raffinesse für sich...

Das Schlimmste an den gesamten 730 Seiten ist aber die quälende Langeweile. Irgendwie passiert immer das Gleiche, die Protagonisten kämpfen, siegen, kämpfen, siegen. Und das Zweitschlimmste ist: es ist dem Leser gänzlich egal. Die Figuren hätten so kreiert sein müssen, dass ich mich identifizieren oder dass ich Antipathien entwickeln kann, aber das hier auftretende Gefühl der Gleichgültigkeit erstickt jeden noch so guten Ansatz der Storyline.

Ich werde den zweiten Teil auf gar keinen Fall lesen und kann Ihnen die Lektüre von "Die Tore zur Unterwelt" auch nicht ans Herz legen, außer natürlich, Sie wollen Ihre zur Verfügung stehende Zeit mit langatmigen Schlachten, vereinzelt lustigen Sprüchen (ja, es gibt doch etwas Positives an diesem Buch), aber uninteressanten Figuren und einer kruden Handlung verschwenden.
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23 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von callisto TOP 500 REZENSENT
Format:Broschiert|Amazon Vine™ Rezension (Was ist das?)
Es gibt nur eine Gemeinsamkeit zwischen Abenteurern und Söldnern: Die Liebe zum Gold. Darüber hinaus gibt es nur unvorteilhafte Vergleiche. Der Hauptunterschied zum Gewerbe des Söldners ist, dass sich das Gewerbe des Abenteurers nicht aufs Töten beschränkt.
Lenk und seine Abenteurerkameraden werden von einem hohen Priester dazu beauftragt, ihn und ein Artefakt auf seiner Reise zu beschützen. Als das Artefakt gestohlen wird, wird ein neuer Vertrag ausgehandelt: 1000 Goldstücke für die Wiederbeschaffung. Der Rest ist blutiges, splatter Gemetzel.

Vorweg, ich bin alte AD&D 2nd Edition Spielerin. Dieses Buch machte auf mich durchweg den Eindruck, als wenn der Autor eine seiner Spielecampagnen mit seinen Kumpels als Buch geschrieben hätte. Sam Sykes ist möglicherweise der Spielemeister oder der Protokollant einer Rollenspielergruppe von 6 Personen mit einem Gastspieler (Palladin), die sich wie folgt klassisch zusammensetzt:

1. Lenk: Anführer, Krieger mit Berserkeroption, Mensch, Gesinnung: chaotisch gut
2. Katara: Kriegerin, Shict (entspricht wohl am ehesten einer wilden Waldelfe), hasst Menschen, Gesinnung chaotisch neutral
3. Dreadeleon: Magier, chaotisch neutral
4. Gariath: Drachenmann, hasst Menschen, Gesinnung chaotisch neutral.
5. Asper: Priesterin, Heilerin, moralisch rechtschaffen (S. 283)
6. Denaos: Assasine, chaotisch neutral
7. Qillian: Palladin, lawfull good (doppelte Fähigkeit, doppelt so viel Autorität S. 103), Gastspieler.

Er steht nun vor dem Problem, das man eigentlich als Spielemeister vermeiden sollte: gesetzestreu gute Spieler zusammen mit chaotisch neutralen. Generell sollte man chotisch neutrale Gesinnung nicht zulassen, denn die Spieler neigen dann dazu, sich gegenseitig umzubringen statt ihre Gegner. Dementsprechend muss der Autor sich immer wieder seitenweise damit auseinandersetzen, warum die Gefährten überhaupt gemeinsam reisen, diese Passagen der Selbstanalyse wirken gezwungen und gewollt und nicht gekonnt.
Die Protagonisten haben nichts gemeinsam außer einer völligen Gleichgültigkeit gegenüber dem Wohlergehen der anderen (S. 492)

Dieses Buch ist der Auftakt einer größeren Campagne um die Suche nach dem Aeonstor. In diesem Buch werden die ersten beiden Abenteuer in hohlbeinscher Manier beschrieben, heißt: kaum bis keine Handlung, aber viel sinnlose Action.

Abenteuer 1: Auftakt der Campagne. Die Spieler befinden sich auch einem Schiff und werden von Piraten angegriffen. Es folgen 180 Seiten Beschreibung blutigen Gemetzels, in denen nichts geschieht, außer dass das Buch gestohlen wird und viele Hirne zerquetscht werden, Gliedmaßen abgetrennt werden und viele Menschen unschön ums Leben kommen.

Abenteuer 2: Bringt das Buch zurück! Die Abenteurer verfolgen für 1000 Goldstücke die Spur des Buches auf eine einsame Insel, metzeln viele Dämonen und sammeln Erfahrungspunkte. Weitere gefühlte 499 Seiten splatterige Beschreibung diverser Schlachten und Scharmützel.

Die Schlachtbeschreibungen werden von kindischen, aber für Rollenspieleabende typische, sinnlose Geplänkel unterbrochen, in denen sich die Protagonisten gegenseitig beleidigen und bedrohen. Die Gesinnungen, die mit Seitezahlen versehen sind, sind tatsächlich genauso plump in den Text eingefügt.
Nebenbei:
S. 14: Blut schmeckt nicht kupfern, sondern nach Eisen. Hämoglobin ist ein Eisenkomplex. Des weiteren nerven irgendwann die diversen Umschreibungen für Blut = roter Saft, Lebenssaft,...
S. 229: als wie jemand - grammatikalisch gruselig.
S. 261: Welchen Sinn macht es - Denglisch. Im Deutschen ergibt es immer noch Sinn, macht aber keinen

Fazit: Für Rollenspieler sicherlich eine interessante Studie, wie andere damit umgehen, rechtschaffen gute Charaktere mit chaotisch neutralen auf ein Abenteuer zu schicken. Insgesamt komplett handlungfreie Beschreibung aneinandergereihter Gemetzel unterbrochen von kindischen Wortgefechten in denen sich die Protagonisten beleidigen.
Er hätte das Buch lieber als D&D Campagne schreiben und in einem Rollenspielevertrag verlegen sollen, denn ein gutes Abenteuer für ein paar "pen and paper" Schlachtenabende bei Bier und Chips ist es durchaus, nur leider kein gutes Fantasybuch.
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