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Die Tore der Welt
  
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Die Tore der Welt [Unbekannter Einband]


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Produktinformation

  • Unbekannter Einband
  • Verlag: Gustav Lübbe Verlag (2007)
  • ASIN: B003YSYRJK
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (381 Kundenrezensionen)

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Ken Follett
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400 von 426 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Andrea Koßmann TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
in Kingsbridge.

Ich weiß gar nicht, ob es jemals ein Buch gab, welches 18 Jahre nachdem der Vorgänger erschien, als Fortsetzung veröffentlicht wurde. Natürlich habe ich vor ein paar Jahren bereits "Die Säulen der Erde" von Follett verschlungen. Auch alle anderen Bücher von ihm habe ich gelesen, wobei mir seine historischen Romane (hier sei vor allem auch "Die Pfeiler der Macht" erwähnt) immer am besten gefallen haben.

"Die Tore der Welt" ist in erster Linie erstmal wunderschön anzuschauen. In echtem Leinen gebunden und mit einem roten Lesebändchen versehen, ist es ein Schmuckstück für jeden Buchliebhaber. Die Seiten sind hauchdünn und zart, was bei einem 1120-Seiten Buch auch so sein sollte; könnte man es sonst ja kaum halten.

Dieser Roman ist nicht wirklich eine Fortsetzung von den Säulen der Erde. Denn während es in dem ersten Teil um den Bau der Kathedrale in der fiktiven Stadt Kingsbridge geht, spielt die aktuelle Geschichte nun 200 Jahre später rund um die Kathedrale. Ein wenig lernt der Leser über den Bau einer Brücke, aber auch dieser spielt nicht die Hauptrolle in diesem Roman.

Vielmehr ist es das Leben der drei Freunde Caris, Gwenda und Merthin, welches wir durch Jahrzehnte hinweg begleiten. Wir erleben mit ihnen Höhen und Tiefen der Liebe, der Trennung, der Krankheit und der beruflichen Belange.

Folletts sehr einfacher Schreibstil macht es dem Leser leicht, die 1120 Seiten sehr zügig durchzulesen. Leider muss ich anmerken, dass einige Textpassagen sehr langatmig waren und auch mit weniger Beschreibung der Handlung der Geschichte ausgekommen wäre. Allerdings schreibt Follett auch in diesem Roman wieder sehr spannungsnah insofern, dass man wissen möchte, was aus den Personen wird. Wie sie sich weiterentwickeln, was ihnen das Leben im 14. Jahrhundert beschert.

Und wieder einmal wird der Leser daran erinnert (und das ist ja in den meisten historischen Romanen so), dass die Gesetze der damaligen Zeit einfach unglaublich waren und wir uns glücklich schätzen können, in der heutigen Zeit zu leben. Nichtsdestotrotz tauche ich immer wieder gerne in die damalige Zeit zurück. Aber eben nur als Besucher.

Alles in allem hat Follett wieder einen wunderschönen Roman geschaffen, doch wenn ich ehrlich bin, hat er insgesamt für mich nicht die gleiche Faszination ausgeübt, wie damals "Die Säulen der Erde". Dennoch gehe ich davon aus, dass auch dieses Buch wieder über Jahrzehnte hinweg ein Bestseller sein wird. Schon allein deshalb, weil jeder Follett-Fan danach greifen wird. Er wird auch nicht enttäuscht werden, aber man sollte seine Erwartungen auch nicht ZU hoch setzen. "Die Säulen der Erde" war und bleibt nun mal das Original und obwohl diese Fortsetzung toll ist, hat sie für mich nicht den gleichen Charme ausgeübt wie ihr Vorgänger.
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182 von 197 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Helene
Format:Gebundene Ausgabe
Wie auch im Roman "Die Säulen der Erde" schildert Follet wieder das englische Mittelalter üppig, prall und farbenprächtig mit viel Detailwissen über diese Zeit. Doch vorweg: Der neue Roman gefällt mir persönlich bei weitem nicht so gut wie die "Säulen der Erde". Die Art wie Follet schreibt ist bei beiden Romanen leicht lesbar, flüssig und auch mit einigen Lesepausen findet sich der Leser leicht wieder in den Ablauf hinein. Follet hat eben dass, was man angeblich in Literatenkreisen "eine gute Schreibe" nennt, vergleichbar höchstens noch mit J. K. Rawling, dieser Schreibstil verkauft sich bekanntermaßen besonders gut! In "Sachen Sex" hat sich Follet diesmal noch mehr und detailreicher ins Zeug gelegt als je zuvor, weniger wäre auch ok gewesen, doch dem Roman schadet dies meiner Meinung nach aber nicht.
Was ich vermisse - und dass ist meine Hauptkritik- dass ist "der rote Faden" der Geschichte: "Die Säulen der Erde", hier geht es von vorn bis hinten um den Bau einer Kathedrale, mit allen Problemen von der Idee, Planung,Grundsteinlegung, Bauablauf bis zur Fertigstellung, begleitet von zahlreichen "Guten" und "Bösen" Beteiligten, die sich durch den Roman ziehen. Das ist eine klare Linie, die in den "Toren der Welt" fehlt:
hier wird die Geschichte der einzelnen Romanfiguren trotz aller "Kontakte" irgendwie "isoliert" geschildert, ein durchgehender Handlungfaden fehlt einfach. Es werden Brücken, Krankenhäuser usw. gebaut, die Pest bricht mehrfach aus, doch ein "Ziel"- irgendetwas konkretes (wie der Bau einer Kathedrale oder einer Brücke??- manchmal dachte ich das wäre der Punkt-)- findet sich in der neuen Follet-Story leider nicht. Es gibt einfach keinem "Hauptstrang der Geschichte". Die Schicksale der Akteure werden geschildert, Haupt-Merthin baut mal hier mal da, legt Hand an die marode Kathedrale, ergeht sich teilweise in wirklich interessanten bautechnischen Einzelheiten, doch der ganzen Geschichte fehlt das "gewisse etwas", etwa wie in "Die Säulen der Erde". Auch der Ausbruch der Pest, gleich mehrfach, Merthins Reisen, dass alles bringt den Roman nicht wirklich "zum Ziel". Insgesamt ist es zwar schon lohnend zu lesen, aber doch bei weitem nicht so spannend wie sonst. Eine Fortsetzung von 'Den Säulen der Erde'- denke ich - dass ist es mit Sicherheit trotz anderer Meinungen vieler Leser auch nicht. Mehrere Generationen liegen zwischen beiden Romanen und ein wirklicher Zusammenhang lässt sich nicht mehr herstellen. Der "mysteriöse Brief", er ist ein absolut überflüssiger, winziger Bestandteil der Geschichte. Leider nur 3 Sterne, schade, ich mag eigentlich Follet-Romane und hätte auf fast 1300 Seiten etwas mehr erwartet.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
GZSZ im Mittelalter 25. Dezember 2011
Von Bueffel
Format:Taschenbuch
Vorab: ich schätze Folletts Bücher sehr, die Pfeiler der Macht und die Säulen der Erde habe ich regelrecht verschlugen. Die Tore der Welt allerdings kommen mir ein wenig vor wie "Gute Zeiten Schlechte Zeiten im Mittelalter". Durchaus nett erzählt, aber kein roter Faden, man hat immer das Gefühl, man könnte jetzt einfach mal 10 Seiten auslassen und verpasst nicht wirklich etwas. Es ist eben eine bunte Folge von Intrigen und Beziehungen die entstehen und wieder kaputtgehen, auch die Charaktere sind die typische Seifenoper-Mischung: die Guten, die Bösen, die Undurchsichtigen, die Verschlagenen, die Täter, die Opfer.
Was nicht heißt, es sei nicht kurzweilig zu lesen, von den täglichen Seifenopern im TV fühlen sich ja auch Millionen von Menschen gut unterhalten. Aber mit "Literatur" hat es eben nicht viel zu tun, wer soetwas sucht, wird hier wohl nicht fündig werden.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Naja...
zuerst muss ich zugeben, dass ich kein ausgesprochener Fan von Ken Follett bin, habe aber schon einiges von ihm gelesen. Das Buch hat daran auch nicht wirklich etwas geändert. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Butterblume veröffentlicht
Man erwartet zu viel...
Dies soll eine Fortsetzung von Die Säulen der Erde sein. Damit hätte man besser gar nicht geworben. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Weinbergsechse veröffentlicht
Was habe ich mir da nur angetan?
Ich besorgte es mir auf die Empfehlung einer Bekannten hin und erwartete als großer Fan Historischer Romane so einiges. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von LadyLiang veröffentlicht
Die Tore der Welt: Roman
Das Buch ist sehr schön geschrieben und richtig interessant. Ich liebe sowieso alle Bücher von Ken Follett und besitze fast alle.
Vor 2 Monaten von GalaS veröffentlicht
4 Sterne plus einen halben
Gespannt habe ich auf die Fortsetzung von "Die Säulen der Erde" gewartet. Zwar sind die Charaktere in diesem Buch nicht ganz so sympathisch wie in "Die Säulen der Erde",... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Otto veröffentlicht
Toller Nachfolger, nur zu empfehlen!
Ich habe zuerst Die säulen der Erde als Film gesehen und als es zuende war, stand ich den Tränen nah, es war ein so toller Film! Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von B. Crocoll veröffentlicht
..... und dennoch lesenswert und schön
Säulen der Erde war vor Jahren mein Einstieg in die Lektüren des Mittelalters.
Dieser Roman ist unnachahmlich. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Sonne veröffentlicht
sehr zu empfehlen
Wie bereits das Vorgängerbuch ist auch Tore zur Welt sehr spannend geschrieben. Schön ist die Geschichte, die in einen Einblick in das Leben im Mittelalter gibt. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Carmen veröffentlicht
Der höchste Kirchturm von England
Ein wunderschön gearbeitetes Cover mit einem drachenähnlichen Vogel und einer handgezeichneten Brücke hinter gestanzten Titelbuchstaben lassen auf eine gute... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Daggi veröffentlicht
Kommt nicht an Die Säulen der Erde ran
Das Buch kommt in keinster Weise an Die Säulen der Erde ran. Vor allem haben mich die exzessiven Beschreibungen von Sex- und Vergewaltigungsszenen gestört. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Bücherin veröffentlicht
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