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Die Tore der Welt
 
 

Die Tore der Welt (Gebundene Ausgabe)

von Ken Follett (Autor), Rainer Schumacher (Übersetzer), Dietmar Schmidt (Übersetzer)
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (270 Kundenrezensionen)
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Aus der Amazon.de-Redaktion

18 lange Jahre hat Ken Folletts nicht eben kleine Fan-Gemeinde auf eine Fortsetzung seines Bestsellers Die Säulen der Erde warten müssen. Lange hat sich der Autor geziert, bis er dem Bitten des Publikums und der Verlage endlich nachgab und sich für einen Vorschuss von immerhin 49 Millionen Euro an die Arbeit machte. Und schon nach ein paar der stattlichen 1.300 Seiten von Die Tore der Welt weiß man: Für die Verlage hat sich dieser Vertrauensbonus ebenso gelohnt wie für die Leser das Warten.

200 Jahre sind in im südenglischen Kingsbridge vergangen, wo Follett seine Geschichte auch diesmal angesiedelt hat. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen die Nachfahren der Helden von einst. Entlang ihrer Schicksale führt uns der Autor, der sich bei seinen Recherchen von gleich drei Historikern zuarbeiten ließ, ausgesprochen kundig durch die Welt des 14. Jahrhunderts: Durch Caris, die der Verbrennung als Hexe durch den Eintritt in ein Kloster entkommt, lernen wir Manches über die Pest und die mittelalterliche Medizin. Mit der Baukunst der Zeit macht uns der Architekt Merthin, Caris‘ Geliebter, vertraut. Auch den Gegensatz zwischen einem ebenso selbstsüchtigen wie hemmungslosen Adel auf der einen und der Masse der besitzlosen Leibeigenen auf der anderen Seite führt uns der Autor mit großer Souveränität in seiner gewohnt schnörkellos-direkten Sprache anhand persönlicher Schicksale vor Augen: ein Sog, dem man sich kaum entziehen kann...

Gewiss: In Wahrheit hat es wohl keine beinahe verbrannte Hexe zur Leiterin eines Nonnen- und erst recht keines Mönchsklosters bringen können. Und überhaupt muss man natürlich davor warnen, seine historische Bildung nur aus historischen Romanen zu beziehen: Dennoch: Die Tore der Welt ist eine nicht nur spannende, sondern sehr wohl auch historische lehrreiche Lektüre. -- Alexander Dohnberg, Literaturanzeiger.de

kulturnews.de

Fast zwei Jahrzehnte mussten Fans des Historienschinkens "Die Säulen der Erde" auf eine Fortsetzung warten. Schließlich ließ sich Starautor Ken Follett doch überreden - und legt mit "Die Tore der Welt" einen neuerlichen, 1 120 Seiten starken Ausflug ins mittelalterliche England vor. Die Bezeichnung Fortsetzung stimmt allerdings nur insofern, als dass "Die Tore der Welt" erneut in Kingsbridge spielt und einige der Protagonisten Nachfahren der einstigen Hauptfiguren sind. Ansonsten erzählt der Roman die eigenständige Geschichte von vier jungen Bewohnern des südenglischen Ortes zu Beginn des 14. Jahrhunderts, die verschiedenen Bevölkerungsschichten angehören und trotzdem eng miteinander verbunden sind. Was sich nahtlos fortsetzt, sind Folletts Themen und seine Sprache: Es geht um Freundschaft und Liebe, um Religion und Hierarchien, um das Errichten neuer Bauwerke und Kämpfe mit den Mächtigen des Landes; der Brite beschreibt ausführlich bis ausufernd, ohne psychologische Tiefe und trotzdem sehr sinnlich, legt großen Wert auf Details und sorgt durch eingestreute Kampf- und Sexszenen immer wieder für Aufreger. Eine Überraschung ist "Die Tore der Welt" somit nicht - unerwartete Kapriolen hätten die seit 18 Jahren in Wartestellung verharrenden Follett-Fans ihrem Lieblingsautor allerdings auch verdammt übel genommen. (jul)

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309 von 334 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Das Leben geht weiter...., 8. März 2008
Von Andrea Koßmann "Kossis Welt" (Marl, NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)    (REAL NAME)   
in Kingsbridge.

Ich weiß gar nicht, ob es jemals ein Buch gab, welches 18 Jahre nachdem der Vorgänger erschien, als Fortsetzung veröffentlicht wurde. Natürlich habe ich vor ein paar Jahren bereits "Die Säulen der Erde" von Follett verschlungen. Auch alle anderen Bücher von ihm habe ich gelesen, wobei mir seine historischen Romane (hier sei vor allem auch "Die Pfeiler der Macht" erwähnt) immer am besten gefallen haben.

"Die Tore der Welt" ist in erster Linie erstmal wunderschön anzuschauen. In echtem Leinen gebunden und mit einem roten Lesebändchen versehen, ist es ein Schmuckstück für jeden Buchliebhaber. Die Seiten sind hauchdünn und zart, was bei einem 1120-Seiten Buch auch so sein sollte; könnte man es sonst ja kaum halten.

Dieser Roman ist nicht wirklich eine Fortsetzung von den Säulen der Erde. Denn während es in dem ersten Teil um den Bau der Kathedrale in der fiktiven Stadt Kingsbridge geht, spielt die aktuelle Geschichte nun 200 Jahre später rund um die Kathedrale. Ein wenig lernt der Leser über den Bau einer Brücke, aber auch dieser spielt nicht die Hauptrolle in diesem Roman.

Vielmehr ist es das Leben der drei Freunde Caris, Gwenda und Merthin, welches wir durch Jahrzehnte hinweg begleiten. Wir erleben mit ihnen Höhen und Tiefen der Liebe, der Trennung, der Krankheit und der beruflichen Belange.

Folletts sehr einfacher Schreibstil macht es dem Leser leicht, die 1120 Seiten sehr zügig durchzulesen. Leider muss ich anmerken, dass einige Textpassagen sehr langatmig waren und auch mit weniger Beschreibung der Handlung der Geschichte ausgekommen wäre. Allerdings schreibt Follett auch in diesem Roman wieder sehr spannungsnah insofern, dass man wissen möchte, was aus den Personen wird. Wie sie sich weiterentwickeln, was ihnen das Leben im 14. Jahrhundert beschert.

Und wieder einmal wird der Leser daran erinnert (und das ist ja in den meisten historischen Romanen so), dass die Gesetze der damaligen Zeit einfach unglaublich waren und wir uns glücklich schätzen können, in der heutigen Zeit zu leben. Nichtsdestotrotz tauche ich immer wieder gerne in die damalige Zeit zurück. Aber eben nur als Besucher.

Alles in allem hat Follett wieder einen wunderschönen Roman geschaffen, doch wenn ich ehrlich bin, hat er insgesamt für mich nicht die gleiche Faszination ausgeübt, wie damals "Die Säulen der Erde". Dennoch gehe ich davon aus, dass auch dieses Buch wieder über Jahrzehnte hinweg ein Bestseller sein wird. Schon allein deshalb, weil jeder Follett-Fan danach greifen wird. Er wird auch nicht enttäuscht werden, aber man sollte seine Erwartungen auch nicht ZU hoch setzen. "Die Säulen der Erde" war und bleibt nun mal das Original und obwohl diese Fortsetzung toll ist, hat sie für mich nicht den gleichen Charme ausgeübt wie ihr Vorgänger.
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118 von 133 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Die Tore der Welt von Ken Follet, 22. März 2008
Von Helene "Döring" (Großstadt mitten im Ruhrgebiet) - Alle meine Rezensionen ansehen
Wie auch im Roman "Die Säulen der Erde" schildert Follet wieder das englische Mittelalter üppig, prall und farbenprächtig mit viel Detailwissen über diese Zeit. Doch vorweg: Der neue Roman gefällt mir persönlich bei weitem nicht so gut wie die "Säulen der Erde". Die Art wie Follet schreibt ist bei beiden Romanen leicht lesbar, flüssig und auch mit einigen Lesepausen findet sich der Leser leicht wieder in den Ablauf hinein. Follet hat eben dass, was man angeblich in Literatenkreisen "eine gute Schreibe" nennt, vergleichbar höchstens noch mit J. K. Rawling, dieser Schreibstil verkauft sich bekanntermaßen besonders gut! In "Sachen Sex" hat sich Follet diesmal noch mehr und detailreicher ins Zeug gelegt als je zuvor, weniger wäre auch ok gewesen, doch dem Roman schadet dies meiner Meinung nach aber nicht.
Was ich vermisse - und dass ist meine Hauptkritik- dass ist "der rote Faden" der Geschichte: "Die Säulen der Erde", hier geht es von vorn bis hinten um den Bau einer Kathedrale, mit allen Problemen von der Idee, Planung,Grundsteinlegung, Bauablauf bis zur Fertigstellung, begleitet von zahlreichen "Guten" und "Bösen" Beteiligten, die sich durch den Roman ziehen. Das ist eine klare Linie, die in den "Toren der Welt" fehlt:
hier wird die Geschichte der einzelnen Romanfiguren trotz aller "Kontakte" irgendwie "isoliert" geschildert, ein durchgehender Handlungfaden fehlt einfach. Es werden Brücken, Krankenhäuser usw. gebaut, die Pest bricht mehrfach aus, doch ein "Ziel"- irgendetwas konkretes (wie der Bau einer Kathedrale oder einer Brücke??- manchmal dachte ich das wäre der Punkt-)- findet sich in der neuen Follet-Story leider nicht. Es gibt einfach keinem "Hauptstrang der Geschichte". Die Schicksale der Akteure werden geschildert, Haupt-Merthin baut mal hier mal da, legt Hand an die marode Kathedrale, ergeht sich teilweise in wirklich interessanten bautechnischen Einzelheiten, doch der ganzen Geschichte fehlt das "gewisse etwas", etwa wie in "Die Säulen der Erde". Auch der Ausbruch der Pest, gleich mehrfach, Merthins Reisen, dass alles bringt den Roman nicht wirklich "zum Ziel". Insgesamt ist es zwar schon lohnend zu lesen, aber doch bei weitem nicht so spannend wie sonst. Eine Fortsetzung von 'Den Säulen der Erde'- denke ich - dass ist es mit Sicherheit trotz anderer Meinungen vieler Leser auch nicht. Mehrere Generationen liegen zwischen beiden Romanen und ein wirklicher Zusammenhang lässt sich nicht mehr herstellen. Der "mysteriöse Brief", er ist ein absolut überflüssiger, winziger Bestandteil der Geschichte. Leider nur 3 Sterne, schade, ich mag eigentlich Follet-Romane und hätte auf fast 1300 Seiten etwas mehr erwartet.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen nur 'Kingsbridge' ist zu dünn, 28. Mai 2009
Für Freunde der 'Säulen der Erde' ist dieses Buch ein muss - leider wird man aber bitter enttäuscht.
Das Buch ist schlichtweg langweilig ! Follet gelint es (meiner Meinung nach) zu keinem Zeitpunkt, Sympatie mit einem der (unzähligen, viel zu vielen) Hauptdarsteller aufzubauen. Wäre dieses Buch mein erster Follet, ich würde kein zweites von ihm kaufen - und das, wo 'Die Säulen der Erde' das beste Buch ever waren !!!!

Das Buch spielt wieder in Kingsbridge und der Hauptdarsteller ist ein Enkel von Jack Builder (wie originell); er scheitert und geht ins Ausland (toll, gab's im Original auch schon); er liebt eine Frau, die er nicht sofort bekommt, und die auch beruflich eine Katastrophe erlebt (gähn, siehe Säulen der Erde); der Graf/Vogt etc. ist ein Schuft: kennen wir schon.

Ich setze hier mein drastischtes Votum : dieses Buch ist überflüssig !! Lieber zum xten Mal 'Die Säulen der Erde', als dieses kommerzielle Machwerk !

Ich habe das Buch verschenkt, während das Original nach wie vor auf meinem Nachttisch liegt. Mehr muss man, denke ich, nicht sagen.
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2.0 von 5 Sternen Überflüssiger Langweiler
Dieses Buch hat nichts mit dem, so erfolgreichen Roman "Die Säulen der Erde" gemein.
Es fehlt an allen. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Tag von Frank Voelker veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen zufrieden
Für mich wäre es gut, zunächst das Buch zu lesen. Am Anfang sind es sehr viele englische Namen, die man sich merken muss. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Tagen von kalinika veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Durchaus empfehlenswert
Bevor auch nur ein Leser das Buch in der Hand halten konnte, hatte Follett schon ein massives Problem. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Tagen von P. Ternes veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen vorgelesen zu bekommen ist ganz groß...
Sehr angenehme Stimme des Vorlesers, die mir einen Krankenhausaufenthalt versüßt hat. Die Fortsetzung ist prima gelungen, spannend und sehr kurzweilig. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Tagen von C. Schröder veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Meistens gut
Zwar ist dieses Buch offiziell die Fortsetzung von "Die Säulen der Erde", doch ist die Handlung so in sich abgeschlossen, dass man das Buch auch gut lesen kann, wenn man "Die... Lesen Sie weiter...
Vor 16 Tagen von Princessin veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Wunderbar....
....lange mußte man auf diese Fortsetzung warten und nun war es endlich soweit. Ich habe jede Seite verschlungen, alles wirkte irgendwie vertraut. Ein tolles Buch !!!!
Vor 22 Tagen von S. Ziegler veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen Besserer Titel: Die Säulen der Erde 2
Nachdem "Die Säulen der Erde" von Ken Follett ein so großer Erfolg war, war es nur eine Frage der Zeit, bis ein Nachfolger erschien. Lesen Sie weiter...
Vor 28 Tagen von M. Fleckenstein veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen spannend bis zur letzten seite
Hat mir entgegen vieler anderer Meinungen besser gefallen als "Die Säulen der Erde" weil mehr Personen involviert und auch rund um die Menschen außerhalb eines Klosters mehr... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von E. Gerschberger veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Wieder ein Genuß!
Zur Geschichte schreibe ich nichts. Wurde schon einige Male von meinen Vorgängern gemacht.

Ich habe dieses Buch noch nicht ausgelesen. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Giselle Büchernarr veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Würdige Fortsetzung des Vorgängers
Wem "Die Säulen der Erde gefielen", dem wird auch dieses Buch gefallen. Bombastischer, spannender Mittelalter-Schmöker.
Vor 1 Monat von Mentalspagat veröffentlicht

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