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Die Tore der Finsternis
 
 
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Die Tore der Finsternis [Gebundene Ausgabe]

Ian Rankin , Claus Varrelmann
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 544 Seiten
  • Verlag: Manhattan (4. September 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442545498
  • ISBN-13: 978-3442545490
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 14,6 x 4,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 586.695 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Ian Rankin
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Aus der Amazon.de-Redaktion

Eine Art Hassliebe verbindet Ian Rankins Detective Inspector John Rebus mit seiner Vorgesetzten Gill Templer. Der Wurf mit einem Teebecher während einer Besprechung bringt ihm die Suspendierung vom Dienst ein. Nicht ganz unerwartet öffnen sich Rebus Die Tore der Finsternis, während er auf einem Polizei-College wieder die Schulbank drücken muss.

Das Scottish Police College in Tulliallan ist Ort der Aus– und Fortbildung für junge Polizisten und unbotmäßige alte Hasen. Am Beispiel eines alten ungelösten Mordfalls sollen Rebus und andere gefallene Helden wie die Kollegen Gray, McCullough, Ward und andere lernen, wieder als Team zu arbeiten und sich der zur Gewohnheit gewordenen Alleingänge zu enthalten. Warum allerdings Übungsleiter Tennant den Fall Lomax zu Anschauungszwecken ausgewählt hat, bleibt Rebus ein Rätsel, berührt dieser Fall doch ein verdrängtes traumatisches Erlebnis aus seiner eigenen Karriere. In der Tat gelingt es ihm nicht, seine ungute Verwicklung in dieser Angelegenheit zu verheimlichen. Aber es wird dabei auch klar, dass Rebus nicht nur aus erzieherischen Gründen nach Tulliallan beordert wurde, sondern auch Informationen über schwarze Schafe in den eigenen Reihen beschaffen soll. Seine unorthodoxen Nachforschungen bringen ihn in höchste Gefahr, aus der ihn diesmal auch Kollegin Siobhan Clarke nicht wird befreien können.

Ein Polizeithriller der Extraklasse! Wieder einmal zeigt Ian Rankin jene unübertroffene Geduld bei der Entwicklung des Plots, die für eine beständige Steigerung der Spannung sorgt. Der Leser folgt den Irrwegen und kleinen Ermittlungserfolgen des Helden John Rebus, seinen psychischen Krisen bei der Bespitzelung eigener Kollegen bis zum nervenaufreibenden Showdown. Auch mit diesem fesselnden und intelligenten Thriller hat Ian Rankin seinen Platz unter den besten Krimiautoren der Gegenwart gefestigt! --Ulrich Deurer

Kurzbeschreibung

Inspector John Rebus steckt bis zum Hals in Schwierigkeiten. Der für seinen Eigensinn bekannte Ermittler wird vom Dienst suspendiert und muss einen mehrwöchigen Kurs auf dem Scottish Police College absolvieren, um endlich Teamgeist und korrektes Verhalten zu lernen. Gemeinsam mit fünf weiteren schwarzen Schafen aus den Reihen der Polizei soll er dort aber auch einen ungelösten Fall untersuchen: den Jahre zurückliegenden Mord an Eric Lomax. Rebus weiß allerdings nur zu gut, wer Lomax damals umgebracht hat. Nun muss er befürchten, dass seine eigene tragische Verstrickung in das Verbrechen ans Tageslicht kommt. Während er die Untersuchung verschleppt, hilft er gleichzeitig seiner Kollegin Siobhan Clarke bei Ermittlungen in einem aktuellen Fall: Der Edinburgher Kunsthändler Edward Marber wurde vor seiner eigenen Haustür brutal ermordet, von Täter und Motiv fehlen jede Spur. Doch dann werden Verbindungen zwischen dem Mord an Eric Lomax und dem an Marber sichtbar und die Spuren führen nicht nur in Edinburghs Unterwelt, sondern auch zu Rebus' Kollegen im Police College. Eine Erkenntnis, die für ihn und Siobhan tödlich sein könnte ...

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von t.kuerten
Format:Gebundene Ausgabe
Was Rankin in diesem Roman versucht, ist ziemlich einmalig. Er wagt es, vier auf den ersten Blick unterschiedliche Kriminalfälle miteinander zu verbinden und läßt seinen verschroben genialen Inspektor Rebus eine Lösung zu diesem gordischen Knoten finden.

Einzelgänger Rebus findet sich nach einem Teetassenwurf in der Teambesprechung auf einem Seminar für "Sorgenkinder" innerhalb der schottischen Polizei wieder. Hier soll den Teilnehmern durch die gemeinsame Arbeit an einem alten und zu den Akten gelegten Fall Teamgeist geschult werden. Rebus hat aber auch einen Spezialauftrag, er soll drei der Teilnehmer überwachen, die eventuell gemeinsam ein krummes Ding gedreht haben. Außerdem wird er von einer Spezialeinheit um Hilfe bei einem Drogendeal gebeten, um endlich dem Paten von Edinburgh das Handwerk zu legen. Zudem kommt der Fall, an dem Rebus aufgrund des Seminars eigentlich nicht weiter mitarbeiten kann: Der Mord an einem Galeristen.

Als Leser kann man hier recht bald den Überblick verlieren. Rankin löst dieses Problem mit einem Kunstgriff, nämlich indem Inspektor Rebus selber die Orientierung schwer fällt: Wer ist noch Freund, wer ist schon Feind? Was hat das eine Ereignis mit dem anderen Fall zu tun? An welcher Front kämpft er gerade? Das macht den Roman zu keiner leichten Kost, Rankin kann durch den Zwiespalt des Kommissars jedoch den Leser weiterhin ansprechen. Scharfe Charaktere und eine stimmungsvolle Atmosphäre runden den insgesamt guten Eindruck ab.

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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
John Rebus muss aufgrund einer Attacke auf seine Vorgesetzte einen kurzzeitigen Lehrgang absolvieren, auf der fünf weitere „widerspenstige" Cops mit ihm einen bisher unaufgeklärten Fall lösen sollen.
Rebus ist in das Verbrechen verwickelt, dies darf niemand erfahren.
Seine Kollegin Siobhan ermittelt in einem Mordfall, im Verlauf der Handlung schließt er sich ihr an.

Die Personen, vor allem Rebus und Siobhan sind sehr detailliert beschrieben. (Ihre Gewohnheiten, Wohnungen, z.B. auch die wiederkehrenden „Friedensangebote" von Siobhans Kollegen Linford). Immer wieder lockern lässige Dialoge die Story auf, machen das Lesen leichter. Leider erläutert der Erzähler bis ca. Seite 300 größtenteils das ansprechende Zusammenleben der Lehrgangsabsolventen, was jedoch nach kurzer Zeit zunehmend schleppend, wenn nicht sogar langweilig wirkt. In dieser Zeit kommt das Absolvententeam nicht richtig voran, mehrere in den Fall involvierte Personen, die aber eher abweisend reagieren, werden befragt.

Oft treten gestikulierende Kommentare auf wie:
..., während er Siobhan dabei beobachtete, wie sie ihren eingeschlafenen Fuß massierte.

Die Story ist logisch konstruiert und plausibel. Spannend machen den Roman mehrere Fährten, einige macht Rebus auf eigene Faust, manche sind miteinander verknüpft. Dies wird allerdings erst im Laufe des Lesens bemerkbar, was zusätzlich die Spannung steigert, auf den ersten zwei- bis dreihundert Seiten kommt davon allerdings wenig zur Sprache.

Es wäre ein gänzlich gelungener Krimi, hätte Rankin weniger Zeit auf die Konversation und das Zusammenleben im Team gelegt. Das genaue Eingehen auf die Personen macht den Roman lesenswert. Für Rebus-Fans ein Muss, doch für Leser, die auf Action aus sind oder weniger Geduld haben, eher keine gute Sache.

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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
hervorragend 5. Januar 2006
Format:Taschenbuch
Mir fällt auf, dass Rankin oft als zu ausschweifend, langatmig, manchmal gar als langweilig beschrieben wird. Seine Plots seien zu unübersichtlich, seine Konstruktionen zu verschachtelt und nicht nachvollziehbar. Dem gegenüber wird Rankin von der "Berufs"kritik nahezu einhellig gelobt, sogar gefeiert.

Dieser vermeintliche Widerspruch ist allerdings leicht auflösbar:

Rankin setzt den "geübten", vor allem konzentrierten Leser voraus.

Immer konstruiert er seine Plots um zahlreiche Nebenfiguren und Nebenschauplätze herum, beschreibt auch die Charaktere von Randfiguren vortrefflich, aber eben auch ausführlich (und zwar dadurch, was sie sagen,was und wie sie es tun und was andere über sie denken, nicht durch ein paar hingeworfene Adjektive wie manch andere Bestsellerautoren) und schafft dadurch vor allem eins: stimmige ATMOSPHÄRE!

Wer allerdings Clancy, Brown und Co für Literatur hält, sollte es vielleicht wirklich nicht mit Rankin probieren........

In diesem Roman soll John Rebus drei korrupte schottische Polizisten in eine Falle locken. Doch der Auftrag des Polizeipräsidenten kommt ihm zwiespältig vor: Rebus selbst hat Leichen im Keller, ist er etwa nicht nur Ermittler, sondern selbst auch Ziel von Ermittlungen?. Unterdessen stellt seine Kollegin Clarke bei der Untersuchung eines Mordes an einem Kunsthändler eine Verbindung zu jenem korrupten Trio her. Ein Zufall?

Wer sich nicht durch die zunächst vordergründig harmlosen Begebenheiten täuschen läßt, ist alsbald von der sich ständig steigernden Spannung gefangen genommen. Und freut sich neben der gelungenen Übersetzung darüber, wie kunstvoll der Autor Handlungsstränge zusammenführt und zur Auflösung bringt.

Wegen der zahlreichen Charaktere, der gewöhnungsbedürftigen Namen, der vielen Handlungsstränge sollte auch der geübte Leser die Lektüre allerdings nicht allzu lange unterbrechen, weil es sonst wirklich zu schwer werden könnte, sich wieder "hereinzufinden".

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Die neuesten Kundenrezensionen
Sehr gut zu lesen und spannend, Suchtgefahr !
Als Rebus Fan ein Muß. Wie immer gut und spannend geschrieben, schlüssige Handlung und interessante Nebengeschichten. Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Logomat veröffentlicht
Spannung, Verwirrung - Rebus in seinem Element
Armer Insp. Rebus; strafversetzt in eine Schulungseinheit, die ihm besseren Teamgeist beibringen soll. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. November 2009 von Randolf Lübbert
Spannung?
Noch nie habe ich einen derart langweiliges Buch gelesen. Es ist das erste, das ich nicht an Freunde weitergebe, sonden in die Altpapiertonne werfe. Schade um's Geld!
Veröffentlicht am 30. August 2007 von Konja Odin
hervorragend
das hier war nicht der erste rankin den ich gelesen habe und es wird auch nicht der letzte sein.
gute beschreiung der protagonisten, tolle handlung und interessante... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. August 2007 von nature
etwas lang geraten
Der zeitgenössische Kriminalroman (oder neuamerikanisch "Thriller") ist ja ohne Serienmörder kaum mehr vorstellbar. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. März 2006 von helmut seeger
Gute Charakterisierung aber fehlende Spannung
Dies war nun mein zweiter Inspector Rebus Roman und mein Eindruck ist nach wie vor zweigeteilt. Einerseits: Gute Charakterisierung des Protagonisten und interessante Dialoge. Lesen Sie weiter...
Am 26. Februar 2006 veröffentlicht
Die Tore der Finsternis
Ein Detailverliebter Ian Rankin schildert ausgiebig Fahrten durch die Städte, nennt alle Straßennamen, beschreibt, an welcher Ecke er abbiegt, durch welche Straßen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. November 2005 von Annegret Brandes
kein wirklicher krimi, aber gut
hatte schon einige rankins vorher gelesen - mein eindruck ist, dass er sich immer mehr weg von den grenzen des genres begibt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Oktober 2005 von "frank-mom"
Langweilig und langatmig
Aufgrund der eigentlich guten Rezensionen zu den Kriminalromanen von Ian Rankin habe ich dieses Buch gekauft und gelesen. Ein Fehlgriff offensichtlich. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. September 2005 von Jörg Ertl
Spannend der Kriminalstory
Ian Rankins verschrobene und liebenswerte Charaktere in einem tollen Kriminalroman. Inspector Rebus ermittelt diesmal suspendiert ist und auf dem Polizeicollege endlich... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. August 2005 von R. Seybold
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