Lob an die Gestalter des Buchcovers. Die Aufmachung ist zeitgemäß. Es geht um ein uraltes Thema und der Autor Stephan Sigg hat die Inhalte durch seine Geschichten in die Gegenwart transportiert.
Der schweizer Autor stellt in sieben Geschichten die sieben Todsünden vor und sagt klipp und klar zu seinen jugendlichen Lesern: "Nicht Gott straft ihn, sondern er straft sich selber." und hat dabei seine Leser vor Augen. Sigg stellt also nicht den strafenden Gott in den Vordergrund, sondern appelliert an den wachen Geist der Jugendlichen.
Zorn, Habgier, Hochmut, Neid, Wollust, Völlerei und Trägheit stehen im Mittelpunkt der Geschichten und immer wieder beschreibt Stephan Sigg, dass diese Todsünden durch christliches Handeln im Alltag überwunden werden können. Plötzlich werden die so sehr nach grauer Vorzeit klingenden Todsünden wieder top aktuell.
Sigg nimmt das Gespräch um Sünde neu auf und thematisiert den Begriff. In einer Zeit in der sich viele über den Werteverfall aufregen, fragen Jugendliche verstärkt nach christlichen Werten und suchen Orientierung und Halt. Stephan Sigg zeigt mit seinem neuen Buch nicht nur wo diese Orientierung zu finden ist, er gibt auch geschichtliches Hintergrundwissen.
Ein Buch für Teenager die nicht länger bereit sind mit der Masse mitzuschwimmen!