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Die Tochter des Schmieds: Roman Gebundene Ausgabe – 2005


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 318 Seiten
  • Verlag: Aufbau-Verlag; Auflage: 1 (2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3351030398
  • ISBN-13: 978-3351030391
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 13,4 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (26 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 243.745 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Selim Özdogan, geboren 1971, Studium der Völkerkunde, Anglistik und Philosophie. Veröffentlichungen seit 1995.

Schreiben ist wie Sandburgen bauen. Du setzt dich hin und baust etwas und willst, dass es schön wird, du gibst dir Mühe mit dem Ding. Vielleicht bekommst du einen Sonnenbrand, hast Durst und schwitzt, aber du kannst völlig darin versinken, diese Burg zu bauen, es ist eine schöne Beschäftigung. Es geht nicht darum, dass Leute vorbei kommen und dein Werk bewundern, aber es ist fein, wenn ab und an einer stehenbleibt, um sie sich anzusehen. Irgendwann stellst du fest, dass du deine Zeit mit dieser Sandburg vertrödelt hast, während die andern gearbeitet und Geld verdient haben. Und nun bist du fast schon gezwungen, Eintritt zu nehmen, wenn jemand kommt, um sich deine Burg anzusehen.

www.selimoezdogan.de

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Selim Özdogan wurde 1971 geboren und lebt in Köln. Er veröffentlichte die Romane "Es ist so einsam im Sattel, seit das Pferd tot ist" (1995), "Nirgendwo&Hormone" (1996), "Mehr" (1999) und "Ein Spiel, das die Götter sich leisten" (2002) sowie "Ein gutes Leben ist die beste Rache" (Stories, 1998) und "Trinkgeld vom Schicksal" (Geschichten, 2003). -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Christoph Gander am 24. Januar 2006
Format: Gebundene Ausgabe
Ich bin Österreicherin und arbeite in einem Verein mit und für türkische Frauen. Ich kenne auch Özdogans andere Bücher und kann nur sagen, daß dieser Mann in beiden Kulturen perfekt beheimatet ist. Er beschreibt ein Schicksal, wie es sich zu Tausenden ereignet hat, wie ich es in ähnlichen Versionen oft gehört habe, und schafft es wunderbar, sich in eine Frau hineinzuversetzen, die nie gelernt hat, ihre Wünsche zu äußern.
Seine anderen Werke drücken hingegen genau das Lebensgefühl junger Menschen in Deutschland (auch von Deutschtürken) aus, die ganz andere Probleme haben.
Die Bücher des Autors haben jedenfalls eines gemeinsam: Sie sind absolut lesenswert!
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24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Silke Schröder, hallo-buch.de am 1. März 2005
Format: Gebundene Ausgabe
Die Türkei in den fünfziger Jahren. In einem kleinen Ort in Anatolien wächst Gül auf, zusammen mit zwei Geschwistern, ihrem Vater und der Stiefmutter. Gül ist ein ernsthaftes Mädchen, nicht aufmüpfig und ohne große Pläne. Anders jedenfalls als ihre Schwester Melike, die sich nichts sagen lässt, und Sibill, die schon früh nach Höherem strebt - wie es halt unter Geschwistern manchmal so ist. Nach dem frühen Tod der Mutter übernimmt Gül, die Älteste, die Verantwortung für die Familie. Ohne Abschluss verlässt sie die Schule und macht eine Ausbildung als Schneiderin. Mit 15 Jahren heiratet sie ihren Onkel, bekommt zwei Kinder und folgt Anfang der sechziger Jahre ihrem Mann nach Deutschland. Ein Leben, wie zig andere auch. Also kein Stoff für einen Roman?
Aber doch! Selim Özdegan ist es auf wunderbar poetische Art und Weise gelungen, die Atmosphäre dieser Zeit einzufangen. Jenseits der Stereotypen von Islam und unterdrückten Frauen erfahren wir viel über die Türkei der fünfziger Jahre, über ein Land zwischen Moderne und Tradition und über Leben auf dem Dorf, das uns, Anatolien hin oder her, überraschend oft an die Erzählungen der eigenen Großeltern erinnert. Mit einfachen Worten richtet Özdegan den Blick auf das Spannende im Alltäglichen; er beschreibt, wie Menschen gelebt haben, wie sie miteinander umgegangen sind - und welche Wege es für Frauen damals gegeben hat. Sibill, die jüngste, wird Dorflehrerin, Melike studiert Fremdsprachen und Gül, die Älteste, kommt über die Grundschule nicht hinaus, heiratet früh und bekommt Kinder.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von R. Woodward am 19. Februar 2009
Format: Taschenbuch
Eine dicke, alternde Gastarbeiterin in einer deutschen Stadt. Höchstwahrscheinlich traditionell bekleidet, mit Kopftuch. Ein sehr bekanntes Bild. Solche Menschen gehören zum Alltag in Deutschland; ähnliches trifft auch für nordafrikanische und südasische Immigranten in Frankreich bzw. Großbritanien zu. Ich bezweifle sehr, daß die 'einheimischen' Bewohner jener Länder sich häufig die Mühe geben, über diese ausländischen Frauen in anderen Kategorien nachzudenken, als die Stereotypen, in die die Boulevardzeitungen sie einzureihen pflegen: arme, Muslime, ungebildete, Zwangsehen, zu viele Kinder, womöglich auch Ehrenmordsfälle. Ein Problem überhaupt. Was könnte sie dazu bringen, einen dieser Menschen als Individuum zu betrachten und sich solche Fragen zu stellen, wie die folgenden: Wer ist dieser Mensch eigentlich? Was war dies für ein Leben, welche Geheimnisse birgt dieses Herz, welche Träume hat diese Frau gepflegt, was hat sie an Leiden, Opfern, Hoffnungen durchlebt?

Dieses Buch tut dies. Es hält das Leben einer türkischen Frau unter einer Lupe, zeigt uns ihre Kindheit und Jugend, die ersten Jahre als junge Mutter in einer anatolischen Kleinstadt. Eine schweigsame, zarte Seele, eine von drei Schwestern, von denen jede eine besondere Begabung hat. Güls Talent besteht in ihrer Fähigkeit zum Leiden. Sie leidet im Schweigen, erzählt niemandem von ihren Träumen und Hoffnungen. Das Tragischste ist die Paralyse, die sie verhindert, auf die Avancen des Jungen zu reagieren, den sie liebt.
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21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "queenmarai" am 27. Februar 2005
Format: Gebundene Ausgabe
Özdogan hat diesmal einen Roman der leisen Töne geschrieben, der aber gerade dadurch seine Leser zu fesseln vermag. Die Geschichte beginnt mit der Verlobung des Schmieds und seiner Frau; doch die Hauptperson ist Gül, ihre schüchterne Tochter.
Nachdem ihre Mutter zwei weiter Kinder geboren hat, stirbt sie jung an einer Typhuserkrankung und Güls Vater, der seine Kinder nicht fortgeben will, heiratet ein 19jähriges Mädchen, die in der Mutterrolle überfordert ist.
Sie bemüht sich zwar, doch lieben wird sie nur ihre eigenen Kinder können.
So kommt es das Gül versucht die Rolle ihrer verstorbenen Mutter zu übernehmen und sich um ihre leiblichen und die beiden Stiefgeschwister kümmert bis sie das Haus verläßt, um zu ihrem Mann zu ziehen.
Den Reiz dieses Romans machen die kleinen Erlebnisse aus, die zwischendurch in einem Leben passieren, man erfährt von dem Streit der zwischen dem Schmied und Tufan herrscht, der in der Mühle seinen Höhepunkt erreicht; man verfolgt auch die Geschichte von der jüngeren Schwester Melike, die immer ihre Meinung laut sagt und für ihre Rechte kämpft und doch so oft Nachts noch ins Bett macht; man erfährt, wie es in der Schule war und natürlich erfährt man, wie Gül sich verliebt und sich nicht traut, seinen Namen zu nennen als es für sie Zeit ist, sich zu verloben.
Manche Erlebnisse gehen gut aus, manche haben ein trauriges Ende, so wird Gül ihr Leben mit einem Mann verbringen, den sie nicht liebt, doch sie wird daran nicht verzweifeln, sondern es hinnehmen, da sie mit ihm zurecht kommt.
Özdogan lässt seinen Helden keine Wunder widerfahren oder sie große Taten vollbringen, er lässt sie einfach leben und erzählt uns davon.
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