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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Zeitreise in eine spannende Vergangenheit,
Rezension bezieht sich auf: Die Tochter des Salzsieders (Taschenbuch)
Interessant, mitreißend, einfallsreich, intelligent, das sind nur einige Begriffe, die auf Ulrike Schweikerts Roman "Die Tochter des Salzsieders" zutreffen. Durch den flüssigen, bildhaften Schreibstil fällt es leicht, der Schriftstellerin in eine längst vergangene Zeit, ins Jahr 1510, zu folgen.Im Mittelpunkt der Handlung steht die junge Anne Katharina Vogelmann. Durch ihre grenzenlose Neugier, ihren Drang nach Wissen und ihr rebellisches Wesen wird sie in einen Strudel aus Gier, Hass, Betrug und Mord hineingezogen, der sie fast verschlingt. Aufgrund ständig neuer Ereignisse, die sich in der Stadt Hall, dem näheren Umfeld oder innerhalb der Familie Vogelmann abspielen, kommt der Leser nie zur Ruhe und wartet gespannt auf die Auflösung all der unglaublichen Fälle. Immer den Durchblick zu behalten, ist dabei jedoch nicht leicht, weil es außer dem Haupterzählstrang um Anne Katharina Vogelmann eine Reihe anderer Nebenstränge gibt. Für einen konzentrierten Leser, der Spannung, Abwechslung und mittelalterliches Flair liebt, ist es aber genau das Richtige. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
ein spannender zeitvertreib!,
Rezension bezieht sich auf: Die Tochter des Salzsieders (Taschenbuch)
Schon nach wenigen seiten des buches muss man die hauptfigur anne katharina vogelmann einfach gerne haben. ein junges mädchen einer angesehenen familie, dass ihrem herzen und ihrem scharfen verstand folgt, und sich dabei über die regeln des anstandes und ihres geschlechtes hinwegsetzt. man erhält einen sehr genauen einblick in das damalige leben einer frau und deren stellenwert in der gesellschaft. doch nicht nur das leben der frauen wird detailliert geschildert, man erhält ebenfalls einen informativen einblick über die allgemeinen lebensumstände der menschen des 16. jahrhunderts, der armen und der reichen. die unterschiede der verschieden klassen und die ungerechte behandlung werden mehr als deutlich. die autorin schildert jedoch nicht nur oberflächliche besonderheiten dieser zeit, sie verdeutlicht oft, wie die menschen dachten und welch hohen stellenwert die kirche hatte.die geschichte selbst ist an einigen stellen etwas schleppend geschrieben, was jedoch wahrscheinlich nur daran liegt, dass der handlungsablauf so spannend ist, dass man es kaum erwarten kann, an den wendepunkt der geschichte zu gelangen. in meinen "lesepausen" habe ich mir oft gedanken darüber gemacht, wie die lösung des rätsels der geschichte lauten könnte. kompliment an die autorin - ich wäre NIE darauf gekommen... abschließend kann ich sagen, dass dieses buch ein gelungener zeitvertreib ist für alle, die sich für die damalige zeit und spannende literatur interessieren. man fühlt sich dank des stils der autorin, als sei man selbst mitten in dem ganzen geschehen. ich hätte noch 400 seiten weiterlesen können. es lohnt sich! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Roman aus Schwäbisch Hall aus dem 16.Jh.,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die Tochter des Salzsieders (Taschenbuch)
Da ich sehe, dass die Meinungen zu diesem Buch stark auseinandergehen, möchte auch ich noch meinen Senf dazu abgeben. Zum einen war das Buch für mich natürlich ein Muss, weil ich aus der Gegend komme. Zum anderen war viel Positives zu hören (ging durch die Presse, Autorinnenlesung etc.) und ich war sehr gespannt. Das Buch hat meine Erwartungen nicht enttäuscht. Es ist gut und schnell zu lesen, ich finde es spannend - einfach rundum gelungene Unterhaltung im historischen Kleid.Anna Katharina Vogelmann, die Siederstochter, wird immer stärker hineingezogen in einen Strudel verwirrender und geheimnisvoller Ereignisse. Die gut recherchierten Darstellungen des Salzsiedens, dem die Stadt Schwäbisch Hall ihren Wohlstand verdankt, fand ich interessant und anschaulich. Auch zur übrigen Stadtgeschichte hat die Autorin, wie ich meine gut recherchiert. Der Roman ist packend und fesselnd bis zum Schluss und dabei angenehm einfach zu lesen. Empfehlenswert! Einen Punkt Abzug habe ich gegeben, weil ich "Die Hexe und die Heilige" auch noch einen Tick spannender fand. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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