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Die Tochter des Rajas
 
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Die Tochter des Rajas [Gebundene Ausgabe]

Indu Sundaresan , Marion Balkenhol
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 460 Seiten
  • Verlag: Krüger, Frankfurt; Auflage: 1., Aufl. (6. Mai 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3810519340
  • ISBN-13: 978-3810519344
  • Originaltitel: The Splendor of Silence
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,8 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 603.187 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

In ihrer kleinen indischen Provinzstadt ist Mila glücklich: wohlbehütet, der Liebling ihres Vaters und dem jungen Raja von Rudrakot zur Ehe versprochen, spürt sie wenig vom heraufziehenden Sturm des Zweiten Weltkrieges. Bis Sam Hawthorne, ein amerikanischer Offizier, in Rudrakot auftaucht. Mila kennt ihre Pflicht dem Raja gegenüber, aber die Liebe, die zwischen Sam und ihr aufflammt, ist stärker als alle Tradition. Doch Sam hat einen geheimen Auftrag, bei dem er sein Leben aufs Spiel setzen muss. Kann es eine Zukunft mit Mila geben?
Mitreißend erzählt Indu Sundaresan von schicksalhafter Leidenschaft, Verrat und Treue in Indien zu einer Zeit, in der sich das Land seinen Weg zur Freiheit erkämpfen muss.

Über den Autor

Indu Sundares, aufgewachsen in Indien und dort ausgebildet als Wirtschaftswissenschaftlerin. Veröffentlichung von Kurzgeschichten in verschiedenen Magazinen sowie Romanen. Die Autorin lebt in Seattle, USA.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Wombatsbooks TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Seattle 1963. Olivia Hawthornes Vater ist vor einigen Tagen verstorben, als die Einundzwanzigjährige aus Indien eine Kiste mit persönlichen Gegenständen einer Frau erhält. Die Kiste enthält ausserdem einen Brief, der Olivia die Geschichte ihres Vaters und die Liebesgeschichte ihrer Eltern erzählt. Vor allem aber lernt Olivia durch den Brief endlich ihre Mutter kennen, über die ihr Vater sich zeit seines Lebens in Schweigen gehüllt hatte:

Die erste Erzählebene wird von dem Brief eingenommen und erzählt von den Dingen, die sich während vier Tagen im Mai 1942 - im fiktiven - Fürstentum Rudrakot im Nordwesten Indiens zugetragen haben: Sam Hawthorne, Angehöriger der US-Armee, der sich dort für vier Tage aufhielt, um nach seinem vermissten Bruder zu suchen und dabei Mila, die Tochter des politischen Agenten des Rajas kennen- und in diesen vier Tagen lieben lernt (wie Sie sehen, ist der Titel also irreführend)...

Die zweite Erzählebene besteht aus Einschüben über Sam Hawthornes Zeit in Burma, die zeitlich einen Monat vor seinem Aufenthalt in Rudrakot liegt. Diese Einschübe erklären, wie Sam zu dem geworden ist, was ihn ausmachte.

Jedes Kapitel wird von Zitaten aus zeitgenössischen Berichten/Dokumenten eingeleitet, die in gewisser Weise das Geschehen im nachfolgenden Kapitel andeuten.

"Die Tochter des Rajas" ist in einer Zeit des politischen Umbruchs angesiedelt. Die britische Herrschaft in Indien beginnt bereits zu bröckeln und jeder der Hauptcharaktere ist auf die eine oder andere Weise davon persönlich betroffen: Sei es durch die rigiden Rassenschranken der Briten oder aber durch die ebenso starren Vorurteile oder Gebräuche der indischen Bevölkerung. Durch Milas und Sams Geschichte hat Sundaresan für mich den Beginn der indischen Unabhängigkeitsbewegung und das Ende des britischen Raj personifiziert. "Die Tochter des Rajas" unterscheidet sich darüber hinaus deutlich von den beiden Vorgängern: Zum einen ist der Zeitpunkt ein ganz anderer (17. Jahrhundert in den Vorgängern) und obwohl hier wieder eine Liebesbeziehung eine grosse Rolle spielt, ist der Hintergrund auch ein völlig anderer: Während in den beiden Vorgängern boten die Mogulherrscher einen faszinierenden Hintergrund boten, ist hier die langsam sterbende Kolonialherrschaft die Grundlage.

Sundaresan hat den Wechsel vom 17. in das 20. Jahrhundert m.E. wunderbar gemeistert. Mit "Die Tochter des Rajas" hat sie einen wortgewaltigen Roman über verschiedene Arten von Liebe und Betrug publiziert, der nicht nur wunderschön erzählt, sondern auch sehr bildhaft und informativ ist und dazu noch ungemein fesselt! Habe irgendwo gelesen, dass sie über eine Fortsetzung nachdenkt. Ich würde mich freuen, wenn sie sich dazu durchringen könnte!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Wombatsbooks TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Broschiert
Seattle 1963. Olivia Hawthornes Vater ist vor einigen Tagen verstorben, als die Einundzwanzigjährige aus Indien eine Kiste mit persönlichen Gegenständen einer Frau erhält. Die Kiste enthält ausserdem einen Brief, der Olivia die Geschichte ihres Vaters und die Liebesgeschichte ihrer Eltern erzählt. Vor allem aber lernt Olivia durch den Brief endlich ihre Mutter kennen, über die ihr Vater sich zeit seines Lebens in Schweigen gehüllt hatte:

Die erste Erzählebene wird von dem Brief eingenommen und erzählt von den Dingen, die sich während vier Tagen im Mai 1942 - im fiktiven - Fürstentum Rudrakot im Nordwesten Indiens zugetragen haben: Sam Hawthorne, Angehöriger der US-Armee, der sich dort für vier Tage aufhielt, um nach seinem vermissten Bruder zu suchen und dabei Mila, die Tochter des politischen Agenten des Rajas kennen- und in diesen vier Tagen lieben lernt (wie Sie sehen, ist der Titel also irreführend)...

Die zweite Erzählebene besteht aus Einschüben über Sam Hawthornes Zeit in Burma, die zeitlich einen Monat vor seinem Aufenthalt in Rudrakot liegt. Diese Einschübe erklären, wie Sam zu dem geworden ist, was ihn ausmachte.

Jedes Kapitel wird von Zitaten aus zeitgenössischen Berichten/Dokumenten eingeleitet, die in gewisser Weise das Geschehen im nachfolgenden Kapitel andeuten.

"Die Tochter des Rajas" ist in einer Zeit des politischen Umbruchs angesiedelt. Die britische Herrschaft in Indien beginnt bereits zu bröckeln und jeder der Hauptcharaktere ist auf die eine oder andere Weise davon persönlich betroffen: Sei es durch die rigiden Rassenschranken der Briten oder aber durch die ebenso starren Vorurteile oder Gebräuche der indischen Bevölkerung. Durch Milas und Sams Geschichte hat Sundaresan für mich den Beginn der indischen Unabhängigkeitsbewegung und das Ende des britischen Raj personifiziert. "Die Tochter des Rajas" unterscheidet sich darüber hinaus deutlich von den beiden Vorgängern: Zum einen ist der Zeitpunkt ein ganz anderer (17. Jahrhundert in den Vorgängern) und obwohl hier wieder eine Liebesbeziehung eine grosse Rolle spielt, ist der Hintergrund auch ein völlig anderer: Während in den beiden Vorgängern boten die Mogulherrscher einen faszinierenden Hintergrund boten, ist hier die langsam sterbende Kolonialherrschaft die Grundlage.

Sundaresan hat den Wechsel vom 17. in das 20. Jahrhundert m.E. wunderbar gemeistert. Mit "Die Tochter des Rajas" hat sie einen wortgewaltigen Roman über verschiedene Arten von Liebe und Betrug publiziert, der nicht nur wunderschön erzählt, sondern auch sehr bildhaft und informativ ist und dazu noch ungemein fesselt! Habe irgendwo gelesen, dass sie über eine Fortsetzung nachdenkt. Ich würde mich freuen, wenn sie sich dazu durchringen könnte!
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Von gagamaus
Format:Broschiert
Es war mein erstes Buch von Indu Sundaresan und hat mich dazu veranlasst, mir auch die beiden anderen Bücher zu kaufen.
Die Geschichte von Mila und Sam ist eine gelungene Mischung aus gefühlvoller Liebesgeschichte und interessantem historischen Indien-Roman. Neben viel Lokalkollorit und exotischem Flair - welches teilweise auch die indische Mystik streift - gibt es auch eine zu Herzen gehend unbedarfte junge Inderin und einen einsamen, kriegstraumatisierten jungen Amerikaner, die in Leidenschaft zueinander entbrennen und ihre Familie und die Gesellschaft zu erschüttern drohen.
Klingt kitschig und ist es auch - aber auf eine sehr charmante und lesenswerte Weise. Ich mag wirklich keine Liebesschnulzen im herkömmlichen Stil. Dieses Buch hier habe ich gerne und ungeduldig verschlungen.
Vor allem auch die Schilderung der Nebenpersonen, wie z.B. Vater und Bruder von Mila und die gespannte Situation zwischen Engländer-Herrschaft und Indern - kurz vor Gandhi und Englands Rückzug aus dem Land - sind gut zu lesen.

Wer "Palast der Winde" und "Der Zaubergarten" mag, wird auch mit dieser Geschichte glücklich werden.
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