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Die Tochter des Ketzers [Taschenbuch]

Julia Kröhn
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

1. November 2007
Ein verbotener Glaube, eine geheimnisvolle Reliquie, eine junge Frau, die um ihr Leben kämpft.

Südfrankreich nach den Katharerkriegen: Es ist mitten in der Nacht, als Soldaten das Haus des Grafen von Mont-Poix stürmen, ihn der Ketzerei anklagen und mitsamt seiner Familie töten. Nur die junge Caterina kann sich retten. Der sterbende Vater nimmt ihr ein letztes Versprechen ab: Eine kostbare Familien-Reliquie soll sie an einen würdigen Ort bringen und damit des Vaters Rechtgläubigkeit beweisen. Ganz auf sich allein gestellt, macht sich Caterina auf den Weg zum nächsten Bischofssitz, doch aus ihrer Reise wird bald eine gefahrvolle Odyssee …


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 576 Seiten
  • Verlag: btb TB; Auflage: 1. Auflage (1. November 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442737095
  • ISBN-13: 978-3442737093
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 13,4 x 4,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 620.045 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

„Die selbstbewussten Frauen haben es Julia Kröhn angetan. Vor allem diejenigen, denen es gelang, in weitaus schwierigeren Zeiten als heute eine eigene Identität zu finden und sie zu leben.“ (Frankfurter Neue Presse )

„Ein psychologisch vielschichtig vernetzter Roman, immens dicht. Ein starkes Stück.“ (Oberösterreichische Nachrichten zu Engelsblut )

Klappentext

"Höchst spannend und spannungsreich. Ein farbenprächtiger, turbulenter Mittelalterroman."
histo-couch.de (zu "Die Chronistin")

"Die selbstbewussten Frauen haben es Julia Kröhn angetan. Vor allem diejenigen, denen es gelang, in weitaus schwierigeren Zeiten als heute eine eigene Identität zu finden und sie zu leben."
Frankfurter Neue Presse

"Ein psychologisch vielschichtig vernetzter Roman, immens dicht. Ein starkes Stück."
Oberösterreichische Nachrichten zu Engelsblut


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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Packend und ausdrucksstark 6. Dezember 2007
Von Woody W.
Format:Taschenbuch
Auch mit ihrem dritten großen Mittelalterroman gelingt es der Autorin wieder, den Leser gleich auf der ersten Seite zu packen und in ihn vergangene Zeiten zu entführen, die so eindringlich und fesselnd beschrieben sind, dass man kaum innehalten kann mit Lesen. Die Zeit nach den Katharerkriegen wird bunt und detailreich dargestellt, die sorgfältige und professionelle Recherche fügt sich behutsam, aber gekonnt in die Geschichte ein und zeigt, dass diese junge Literatin ihr Fach versteht. Glänzend auch die Figurenzeichnung, wieder geht es um Menschen mit Ecken und Kanten, die nicht immer liebenswert, aber dafür glaubwürdig sind. In einem angenehm klaren und unaufdringlichen Erzählstil, hin und wieder gegen den Strich gebürstet durch einige Archaismen, spannt Julia Kröhn auch in diesem Buch wieder einen makellosen Spannungsbogen, der von ihrem profunden dramaturgischen Wissen zeugt, sowie von ihrer einfühlsamen, menschlich geprägten Erzählkraft, mit der sie dem Leser Geschichten nahebringt, die nicht immer schön, aber immer mitreißend sind. Verdiente fünf Sterne.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Kein glücklicher Wurf 15. Mai 2010
Von P. Ternes
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Julia Kröhn, ein Name, den man sich durchaus merken könnte. Zwei ihrer Bücher hatte ich bereits gelesen und fand sie gut bis sehr gut und so habe ich mich für ein drittes entschieden. Die Tochter des Ketzers, so der Titel. Wenn eine Autorin einen Bestseller landet und gleich einen zweiten hinterher schiebt, dann erwartet die Leserschaft einen weiteren. Auch der Verleger macht Druck und was dann kommt, könnte so aussehen wie die Tochter des Ketzers. Ich habe das Buch bis zum Ende gelesen und genau dieses herbeigesehnt, damit ich den Roman endlich weglegen konnte. Der Tochter des Ketzers ist etwas schreckliches passiert und das wird das ganze Buch über immer wieder aufgewärmt. Noch mal und noch mal und noch mal. Ich habe das Buch gelesen und vielleicht lese ich noch eins der Autorin. Empfehlen würde ich diesen Roman aber niemanden. Es gibt besseres auf dem deutschen Buchmarkt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen In die Welt geschubst 24. Juli 2009
Format:Taschenbuch
Zum Inhalt: Der Roman erzählt zwei Geschichten in zwei Zeitebenen.

Ende des 13. Jahrhunderts im Languedoc (Südfrankreich) erwacht die siebzehnjährige Caterina von Poltern und Geschrei. Ihr Vater wird als Ketzer angeklagt und ermordet, das Haus angezündet. Im Sterben trägt er ihr auf, das Familienheiligtum in Sicherheit zu bringen und sich dazu an einen entfernten Onkel zu wenden.
Caterina, unter dem strengen Regiment des Vaters seit Jahren im Haus eingesperrt und tieffromm, wird in eine Welt geworfen, von der sie nichts absolut nichts weiß. Statt des Onkels trifft sie auf Ray, ihren Vetter, ein Überlebenskünstler, der sich heute als Gaukler, morgen als Medicus verdingt und es mit der Moral nicht so genau nimmt. Gegensätzlicher können Romanfiguren nicht aufeinander geworfen werden. Von Anfang an gibt es Reibereien zwischen ihnen und ihre Odyssee, die sie in Gefangenschaft, nach Malta, und schließlich nach Korsika führt, liest sich so spannend, dass man das Buch nur ungern aus der Hand legt.

Eingestreut in die Haupthandlung erzählt die Sklavin Krëusa die Geschichte der heiligen Julia von Korsika, einer Christin im dritten Jahrhundert, die bereit ist, für ihren Glauben zu sterben. In welcher Beziehung diese Nebenhandlung zur eigentlichen Geschichte steht, erfährt der Leser erst zum Schluss. Die Einblicke in die Anfänge des Christentums sind faszinierend und Julia Kröhn bringt uns diese Menschen sehr nah.

Im Gegensatz zu ihrem letzten Roman Die Regentin", der die Geschichte Bathildis' über ein ganzes Leben erzählt, spielt sich Die Tochter des Ketzers" innerhalb von nur sechs Monaten ab.
... Lesen Sie weiter... ›
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Wo sind sie geblieben... 6. März 2008
Von Lavender
Format:Taschenbuch
...die sperrigen, unbequemen und deswegen so beeindruckenden Figuren der Julia Kröhn?

In "Die Chronistin" erschuf sie ein fiese missgünstiges Weib, das keifend durch ihre mittelalterliche Welt lief und ihr grollte, weil sie ihre Begabung nicht anerkennen wollte. In "Die Regentin" zeigte sie uns die Ehefrau des Merowingerkönigs Clodwig II, die nie mit ihrem Leben zufrieden war und an ihren eigenen Ansprüchen ständig scheiterte. Diese beiden Romane sind nicht einfach, aber sie sind auf jeden Fall ungewöhnlich.

Deswegen bin ich von diesem Buch so enttäuscht. Diese Heldin ist ein armes verhuschtes Wesen, das aus ihrer überbehüteten religiösen Welt in die grausame Realität geschubst wird. Leider plätschert das ganze zu weiten Teilen vor sich hin. Die meisten Menschen, denen Catherina begegnet, sind anscheinend sehr geschwätzig, denn sie erzählen ihr seitenlang aus ihrem Leben und von den politischen Bedingungen zu der Zeit. Das wirkt ziemlich konstruiert. Zwar spielt der Autorin auch dieser Figur übel mit, aber Caterina hat so gar nichts von den eckigen Gestalten aus den anderen beiden Romanen.
Nee, das war mir irgendwie zu weichgespült und trivial... Huschhusch, Frau Kröhn, bitte wieder an der Schreibtisch und den alten Schreibstil wiederfinden!
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