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Die Tochter des Geschichtenerzählers: Meine Heimkehr nach Afghanistan Gebundene Ausgabe – 2003


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 360 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (HC); Auflage: 1., Aufl. (2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442309883
  • ISBN-13: 978-3442309887
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,4 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 792.123 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

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Vielleicht hatte ihr Vater es geahnt, dieser große Geschichtenerzähler, der im fernen England im Kopf seiner kleinen Tochter die Kultur ihrer Heimat verankern wollte. Auf Sairas kindlichen Wunsch, das Zauberland Afghanistan, das sie nur aus seinen Legenden kannte, später selbst einmal besuchen zu wollen, hatte er rätselhaft reagiert: Wäre sie erst erwachsen, würde sie verstehen, dass sie gar nicht hinfahren müsse. Heute hat sie begriffen: Das Afghanistan des Vaters, stolz, gastfreundlich und von religiöser Toleranz geprägt, hatte lediglich in seinen Träumen überlebt. In Wirklichkeit hatte es längst aufgehört zu existieren. Seine Tochter machte sich zur Aufgabe, es wieder zu entdecken.

Heute möchte sie sich die Burka am liebsten vom Leib reißen und weiß doch, dass sie einigermaßen verlässlichen Schutz bietet vor den Peitschenhieben der Taliban. Die in England als Tochter eines afghanischen Gelehrten geborene Saira Shah, ist als Journalistin inkognito im Land des Vaters unterwegs. Ein gefährliches Unterfangen. Seit 1986 hat sie Afghanistan immer wieder -- illegal -- durchstreift. Das orientalische Märchenreich des Vaters blieb unauffindbar. Dafür lernte sie die sowjetische Besatzungsmacht kennen, später abgelöst von dem noch unmenschlicheren Regime der Taliban.

Mit versteckter Kamera dokumentiert Saira die ungeheuerlichen Zustände in einem Frauenkrankenhaus, lauscht der Geschichte eines Waisenjungen, der, im Backofen versteckt, miterleben musste, wie die Taliban seinen Vater hinrichteten. Sie trifft auf waffenstarrende, marodierende Gotteskrieger, die für weniger als eine warme Mahlzeit den Kriegsherrn wechseln. Und sie und ihr kleines Team wagen sich schließlich ins Zentrum des Schreckens: Kabul.

Abseits der fundamentalistischen Zentren jedoch fand die Journalistin auch ein anderes, seltsam vertrautes Afghanistan. Den Schilderungen des Vaters folgend, lernte sie Menschen, Mythen und Gegenden kennen, in denen sie seine Geschichten widergespiegelt fand. Saira Shahs gelang eine flirrende Mixtur aus arabischer Märchenwelt und knallharter politischer Berichterstattung, die sich als perfekte Werbung für ein unbekanntes, besseres Afghanistan empfiehlt. Somit hat eine Tochter das geistige Vermächtnis ihres Vaters aufs Schönste weitergegeben. --Ravi Unger

Klappentext

"Viel schlimmer aber ist für Saira Shah, dass die Taliban all das zerstört hatten, was in ihrer Erinnerung als afghanisch gegolten hatte: ein freier Geist, Mut, Selbstbewusstsein und Humor. Diese Vision treibt sie um. Ihr Buch erhellt in exzellent formulierten Episoden, dass der ewige Zwist zwischen Traum und Realität überall wirkt; wir tragen ihn in uns."
Süddeutsche Zeitung

"Beeindruckend - und zum Heulen."
MAX

"Dramatisch und informativ, dabei anrührend und poetisch - ein außergewöhnliches Buch einer mutigen Frau."
Journal für die Frau -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Billi Baloo am 1. April 2003
Format: Gebundene Ausgabe
Saira Shahs Buch ist eine gute Mischung aus Politik und Autobiografie. Gerade bei der aktuellen politischen Lage ist es eine ausgezeichnete Quelle, auch wenn der Hauptteil des Buches in den 80ern spielt. Die Mischung aus Märchen und Realität wurde gekonnt umgesetzt. Leider fällt das Buch zum Schluss hin ab. Der letzte Teil geht auf das "aktuelle" Geschehen nach dem 11.9.2001 ein - und wirkte auf mich wie "hingerotzt". Ich habe den Eindruck, dass der Verlag das Buch unbedingt sofort herausbringen wollte (was verständlich ist), dass aber die Qualität beim Lektorat - die auf den ersten 250 Seiten wirklich gut ist - darunter gelitten hat. Erst das Schlusskapitel zeigt wieder das vorherige Niveau.
Alles in allem jedoch ein empfehlenswertes Buch für jeden, der sich für die Thematik Islamische Völker - fremde Kulturen? interessiert.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "Kaktusblüte" am 30. Juli 2012
Format: Gebundene Ausgabe
Ihr Vater hatte während ihrer ganzen Kindheit im Exil vom verlorenen Paradies in Afghanistan erzählt, eine im Grunde wahre Geschichte.

Eines Tages entschliesst sich die Autorin als Journalistein dieses Paradies zu erkunden. Durch ihre verwandtschaftlichen Beziehungen, geleitet von Mudschaheddin, schafft sie es heimlich ins von russischen Truppen besetzte Afghanisatn zu gelangen. Damit lässt sie sich auf nicht voraussehbare Abenteuer ein, verbunden mit tagelangen erschöpfenden Fussmärschen durch unwegsames Gelände über Pässe und Gipfel deren Besteigung für nicht Akklimatisierte Gefahren in sich bergen wie etwa den Tod durch ein Hirnödem, die Temperaturen fallen ins Bodenlose. Sie begibt sich nicht nur deswegen unwissentlich in Lebensgefahr.
Zu Fuss unterwegs findet die Autorin das faszinierende Afghanistan ihres Vaters in abgeschiedenen Tälern, Dörfern und Regionen. Ebenso erlebt sie erlebt Krieg, Flüchtlingselend und Armut in einem Land, das in nur zwei Jahrzehnten von einer von Stolz, Gastfreundschaft und Toleranz geprägten Kultur zu einer von Gewalt und Fundamentalismus zerrissenen Nation geworden ist.

Das Buch beginnt mit einer Geschichte und endet mit einem Märchen. Dazwischen liegt kaum Märchenhaftes sondern jene Alltagsrealität die sich unserer Kenntnis weitgehend entzieht.
Saira Sha ist durch ihre Herkunft intime Kennerin Afghanistans wodurch sie in der Lage ist Afghanistan 'von innen' zu beschreiben. Ihre Wurzeln sind dort und ihr Herz schlägt für ihr Land. Sie gehört dazu und wird wohl nie aufgeben.

Lesenswert, ganz sicher, für alle jene denen das Schicksal Afghanistans und der Afghanen nicht gleichgültig ist.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Beat R. Kraettli am 3. September 2004
Format: Gebundene Ausgabe
Sahs Buch zeichnet sich durch die persönliche Beziehung zum Land einerseits, durch die grossen Kenntnisse der afghanischen Verhältnisse andererseits aus. Es ist nicht bloss ein Reisebuch sondern ein Dokument eines längst vergessenen Krieges. Dass es sich um eine Frau handelt, die über die Männerwelt des Krieges berichtet, verleiht dem Buch noch zusästzliche Glaubwürdigkeit. Ein eindrucksvolles Werk!
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