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Die Tigerfrau [Gebundene Ausgabe]

Téa Obreht
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (60 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

9. März 2012
Natalia arbeitet in einem Waisenhaus irgendwo in Südosteuropa, als sie vom rätselhaften Tod ihres geliebten Großvaters erfährt. Nach Erklärungen suchend, erinnert sich die junge Ärztin an jene Geschichten aus seinem Leben, die sich um zwei seltsame, fatale Gestalten drehen – die Tigerfrau, eine schöne Taubstumme in seinem Heimatdorf, die einen geflüchteten Tiger pflegte; und einen charmanten, obskuren Mann, der nicht sterben kann. Während Natalia auf den Spuren des Großvaters durch idyllische und kriegsverwüstete Landschaften reist, werden ihr diese Figuren immer gegenwärtiger. Bald entspinnt sich ein ganzer Kosmos an Mythen und Gestalten, und Natalia begreift, welche Wahrheit über die Lebensrätsel ihrer Familie und ihre versehrte Heimat in ihnen steckt … Sprachgewaltig, mit unvergesslichen Figuren und einer erzählerischen Virtuosität, die an Gabriel García Márquez erinnert, entwirft Téa Obreht das schmerzlich-schöne Bild einer zwischen gestern und heute gefangenen, mythengläubigen Welt. «Time» schrieb über «Die Tigerfrau»: «Liebe, Legende und Tod werden hier so wundervoll geschildert, dass jeder andere Roman in diesem Jahr Gefahr läuft, an der unheimlichen Schönheit dieses Buches gemessen zu werden. Seit Zadie Smith debütierte kein junger Autor mit solcher Kraft und Eleganz.»

Wird oft zusammen gekauft

Die Tigerfrau + Das geheime Prinzip der Liebe (Literatur-Literatur)
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Produktinformation

Autorenportrt Jetzt reinlesen [8kb PDF]
  • Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
  • Verlag: Rowohlt Berlin; Auflage: 2 (9. März 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3871347124
  • ISBN-13: 978-3871347122
  • Originaltitel: The Tiger`s Wife
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,6 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (60 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 43.218 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Und weil die angenehmen Stimmen von Rike Schmid und Stephan Benson so wunderbar zu diesem Buch passen, muss man ihnen zuhören." (Buchjournal)

„Unvergessliche Figuren und erzählerische Virtuosität” (Main-Post, Würzburg) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD .

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Téa Obreht, geboren 1985 in Belgrad, lebt seit ihrem zwölften Lebensjahr in den USA. Dort veröffentlichte sie erste Erzählungen u.a. im "New Yorker", in "Harper‘s" und der "New York Times". Ihr Debütroman "Die Tigerfrau" (2011), der in den USA und England zu einem sensationellen Überraschungserfolg wurde, erscheint in mehr als dreißig Sprachen. Im Sommer 2011 erhielt Téa Obreht den Orange Prize for Fiction, im Herbst wurde "Die Tigerfrau" für den National Book Award nominiert.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Erinnerung an den Großvater - Mythos und Magie 7. Oktober 2013
Format:Taschenbuch
Irgendwo in Osteuropa: Die junge Ärztin Natalia begibt sich zusammen mit ihrer Freundin Zora auf einen humanitären Impfeinsatz in ein ärmliches Kinderwaisenhaus. Gerade erst ist ihr Großvater gestorben, der ebenfalls Arzt und ihr großes Vorbild war. An einem arbeitsfreien Tag sucht sie den Ort auf, an dem ihr Großvater verstorben ist, und holt seine verbliebenen Sachen. Auf der Fahrt und in ihren freien Stunden erinnert sie sich an das Leben des Großvaters, wie er gewesen ist. Dabei stehen immer wieder zwei Geschichten im Mittelpunkt aller Gedanken und Erinnerungen: Die heimliche Verehrung und Zuwendung, die der Großvater als kleiner Junge einem taubstummen Mädchen entgegengebracht hat, und die mehrfachen Begegnungen des Großvaters mit einem "Mann, der nicht sterben konnte". Die Zuneigung des Großvaters zu dem taubstummen Mädchen ist für den Roman titelgebend. Das Mädchen hat eine besondere Verbindung zu einem aus dem Zoo entlaufenen Tiger, versorgt diesen mit Nahrung und wird deshalb von den Dorfbewohnern argwöhnisch abergläubig als "Tigerfrau" gefürchtet und geschmäht. Die wiederholten Zusammentreffen des Großvaters mit dem Mann, der nicht sterben konnte, sind für den Roman stilprägend. Genau wie in dem bekannten Märchen der Gebrüder Grimm ("Gevatter Tod") hat dieser Mann die Fähigkeit, Menschen ihren Tod oder ihr Überleben vorherzusagen, und er liegt mit seiner Vorhersage immer richtig. Doch weil er seine Vorhersagefähigkeit einmal mißbraucht hat, kann er nun selbst nicht sterben und erwacht aus jeder tödlichen Situation erneut zum Leben. Lesen Sie weiter... ›
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Geschichte des Großvaters 2. Mai 2012
Von Nina2401 TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Der Tod ihres geliebten Großvaters löst bei der jungen Ärztin Natalia eine Welle von Erinnerungen aus. Die Geschichte ihres Großvaters wird in Bruchstücken, die sich so nach und nach zu einem Ganzen fügen, erzählt. Eine sehr wichtige Rolle spielen dabei die Tigerfrau und der Mann, der nicht sterben konnte.

Aufgrund der vielen positiven Kritiken war ich sehr gespannt auf dieses Buch. Ich habe bisher noch keinen Roman gelesen, der im ehemaligen Jugoslawien spielt. Auch das war ein Grund für dieses Buch. Sätze wie: "Draußen hatte die Sonne den frühen Nachmittag totenstill gebacken" konnten mich schon auf den ersten Seiten überzeugen. Ich liebe schöne Sprache und damit werde ich hier verwöhnt. Téa Obreht zelebriert Sprache auf eine sehr besondere Art. Aber ... ja, jetzt kommen einige "Aber" ... für mich bleibt dabei die Geschichte auf der Strecke. Obwohl das Buch so toll geschrieben ist, bin ich nicht richtig warm geworden mit den Mythen und einem Aberglauben, der mich oft den Kopf schütteln ließ. Die Autorin hat versucht, mir die Kultur und die Bräuche ihres Heimatlandes nahe zu bringen, aber es ist ihr bei mir nicht gelungen. Vieles ist mir fremd geblieben, sowohl das Land als auch die Personen. Man sollte schon einen Draht zum Mystischen haben, um dieses Buch wirklich genießen zu können. Das Buch ist in mehrere Geschichten aufgeteilt, diese sind in sich abgeschlossen, hängen aber doch zusammen. Ich habe zwischendurch öfter mal den Faden verloren, denn Natalia begibt sich mal real und mal gedanklich auf die Spuren ihres Großvaters. Es wird sehr viel beschrieben, aber ich mag es lieber etwas lebendiger.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Glanzleistung! 18. April 2012
Von Ailis TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Dies ist definitiv ein Buch, von dessen Titel und Umschlaggestaltung man sich nicht in die Irre führen lassen sollte. Das quietschgelbe Cover mit dem Tiger und der Titel "Die Tigerfrau" ließen bei mir anfangs nur einen Gedanken zu: ach je, ein Frauenroman. Und hätte mich nicht die Rezension einer Freundin, auf deren Urteil ich vertraue, vom Gegenteil überzeugt, wäre dieses Buch wohl nie in meine Hände gelangt. Doch dieser Roman ist so gar nicht das, was er auf den ersten Blick zu sein scheint. Dies ist kein Frauenroman, oh nein, es ist zauberhafte Erzählkunst, in der Geschichten gesponnen werden wie pures Gold.
Zum einen ist da die Rahmenhandlung rund um die junge Ärztin Natalia, die gemeinsam mit einer Freundin auf dem Weg in ein Waisenhaus ist, in dem sie die Kinder untersuchen und impfen soll. Auf dem Weg erfährt sie vom Tod ihres Großvaters, der seiner Frau sagte, er reise der Enkelin nach und der nun in einem Ort, der etwa eine Stunde von Natalias Einsatzort entfernt liegt, gestorben ist. Hat er die Wahrheit gesagt oder hatte seine letzte Reise nichts mit Natalia zu tun? Das führt zu den zwei großen Binnenhandlungen, die von den beiden einprägsamsten Geschichten in der Vergangenheit des Großvaters berichten - und diese Binnengeschichten sind feinste Fabulierkunst! Sie erzählen von der Tigerfrau und dem Mann, der nicht sterben kann, und sie haben eine zauberhafte und leicht mystische Aura. Sie erinnerten mich ein wenig an die Geschichten von Zafón, die ebenfalls in der uns bekannten Welt spielen, aber noch eine andere Wahrheitsebene kennen.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Fantastisch .....
Ein Buch dem es gelingt die osteuropäische Seele auf wunderbare Weise zu portraitieren und gleichzeitig eine wunderschöne Geschichte zu erzählen.
Vor 1 Monat von Amazon Kunde veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Titel und Aufmachung leicht irreführend
"Die Tigerfrau" bekam ich in der Taschenbuchausgabe kurz vor Weihnachten als Wichtelgeschenk - nun also kurz meine Eindrücke zu dem Buch, von dem ich zuvor noch nichts... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von little_devil veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Literarisch anspruchsvoll aber auch anstrengend: Die Tigerfrau
Eigentlich passt es thematisch ja schon, dass ich nach Nelson DeMilles "Der Löwe" nun Téa Obrehts "Die Tigerfrau" lese. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Udo Erhart veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen alle möglichkeiten
in diesem buch bleibt vieles offen, viele handlungsstränge enden wie die fäden eines aufgetrennten schals und bilden doch ein zusammenhängendes gewebe. Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Biebl Karl-heinz veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Langweilig
Es gibt leider immer wieder Bücher, die von vornherein von Verlagen zu Bestsellern bestimmt und dementsprechend beworben werden. Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von Villette veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Mythen, Sagen, Geschichten, Märchen
Es ist außerordentlich schwer, dieses Buch zu rezensieren. Schon die genaue literarische Einordnung fällt schwer. Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von Ben veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Legenden
Zwei junge Ärztinnen und Freundinnen seit Kindestagen sind auf dem Weg zu einem Waisenhaus in Osteuropa, während der an Krebs erkrankte Großvater Natalias... Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von Esther veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Real und ein Märchen zugleich
Die Geschichte ist die Spurensuche einer jungen Ärztin (Natalia), durch das ehemalige Jugoslawien - zwar nicht namentlich genannt, aber klar erkennbar, nach dem Leben ihres... Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von Guermantes veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Einzelne Abschnitte gut - ansonsten eher langatmig!
Jetzt, nach Monaten, wollte ich "Die Tigerfrau" noch ein zweites Mal lesen, kann aber auch jetzt nur eine Rezension mit 3 Sternen abgeben. Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von Christa-Maria Bader veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Nicht von Belang...
Langweilig!
Ich habe die ersten 100 Seiten wirklich mit mir gerungen, die Geschichte kam nicht in Gang, die Charaktere waren mir unsympathisch, das Setting gefiel mir auch... Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von Janie veröffentlicht
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