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Die Tiere Sind Unruhig [Vinyl LP]
 
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Die Tiere Sind Unruhig [Vinyl LP]

Kante Vinyl
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Vinyl (4. August 2006)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Labels (EMI)
  • ASIN: B000FDJ4KE
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 284.963 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

Disk: 1
1. Tiere Sind Unruhig
2. Ich Hab's Gesehen
3. Nichts Geht Verloren
Disk: 2
1. Die Grösste Party Der Geschichte
2. Die Wahrheit
Disk: 3
1. Ducks And Daws
2. Die Hitze Dauert An

Produktbeschreibungen

Musikexpress 08/06

Eine neue Zeit: Kantes viertes Album ist Lautstärke, Direktheit und Spaß. Und im Zweifelsfall auch - "Rock". "Denn die tiere sind unruhig, Kantes viertes Album, ist ein Rock-Album. Zumindest deuten viele Anhaltspunkte darauf hin: Produzent Moses Schneider (u.a. Beatsteaks und Tocotronic), der von einer "Mischung aus den Queens Of The Stone Age und Chicago" redet, Mischer Michael Ilbert, dessen Vita (u.a. The Hives und Hellacop-ters) Sänger Peter Thiessen fasziniert von "Schweden-Sound" reden läßt. Und die Gitarren brettern teilweise tatsächlich staubtrocken, verzerren, mäandern durch Soli. Malen Bilder von Hitze. Sex. Apokalypse. Keine klinische Kopfangelegenheit. Keine Frickeleien. Kein unbedingter Wille mehr zum ausgeklügelten Meisterwerk für die Ewigkeit, gibt Thiessen zu Protokoll, und ergänzt sogar schelmisch, daß sich diese Herangehensweise "in Hamburg möglicherweise einer gewissen Beliebtheit erfreut". Stattdessen alles live, mit nur wenigen Overdubs, eingespielt. Direkt auf den Punkt (...)" ***** stefan weber

Kurzbeschreibung

"Die Tiere sind unruhig" ist der Nachfolger des vor zwei Jahren erschienenen "Zombi", und Vieles ist anders, Einiges erstaunlich - wir fangen mal von vorne an.

Als Kante nach den Aufnahmen zu "Zombi" aus dem Hamburger Electric Avenue Studio gekrabbelt kamen, waren sie nur noch ein Schatten ihrer selbst. Mehr als ein Jahr hatten die Aufnahmen mit dem Hamburger Produzenten Tobias Levin gedauert. Das Ergebnis war ein großes, mächtiges Album und eine Band kurz vor der Auflösung. Es folgten hymnische Besprechungen und eine aufwendige Tournee. Danach war nicht klar, wie es weiter gehen würde. Die Musiker wollten pausieren, Sänger und Texter Peter Thiessen weiter machen und gleich am nächsten Album arbeiten. So legte Thiessen alleine los, begann neue Stücke zu schreiben und widmete sich der Vorproduktion. Diesmal sollte alles einfacher werden, nicht so schwer und aufreibend und von allen Seiten durchdacht wie bei "Zombi". Spaß, rohe Energie und Zügellosigkeit statt Selbstausbeutung.

Man traf sich zum zwanglosen Proben. Einfach mal sehen, was geht. Und es ging Einiges. Plötzlich waren da Spielfreude, Leichtigkeit und alle wieder mit Eifer dabei. "Es ging darum, nicht zuviel nachzudenken sondern zu machen, auf was man Bock hat. Und plötzlich hatten wir als Band so viel Spaß wie nie zuvor", sagt Thiessen. Nach einer Woche verließen Kante den Proberaum mit zwei fertigen Liedern. Für ein "Zombi"-Stück hatten sie Monate gebraucht. Es ging voran.

Der Produzent der Wahl hieß Moses Schneider (Tocotronic, Beatsteaks, Mediengruppe Telekommander). Der für seinen direkten Livesound bekannte Berliner Baucharbeiter hatte bei den Aufnahmen zu "Zombi" als Toningenieur mitgewirkt und tat nun Folgendes: Er setzte Kante - um ihren alten Bekannten Florian Dürrmann am Bass verstärkt - in Kreisform in das Berlin Neuköllner Chez Cherie-Studio, in die Mitte, und ließ sie spielen. Es galt, den ersten Moment, die frische Energie einzufangen und direkt aufzunehmen - und so war es dann, und so klingt es jetzt. Für drei Stücke leistete man sich ein Orchester als Luxus. Nach zweieinhalb Monaten war "Die Tiere sind unruhig" im Kasten.

Das Ergebnis dürfte nun für einige Verwirrung sorgen: Der opulente, zuweilen in Free-Jazz-Arien ausufernde Sound von "Zombi" ist nicht mehr. Stattdessen: kompakte Popsongs, sägende Gitarren und direktere Texte. Und: soviel Rock wie noch nie bei Kante.


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Kundenrezensionen

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Kantastisch! 18. August 2006
Format:Audio CD
Also, Kante waren ja immer schon klasse. Allerdings musste man sich bei den ersten CDs eher einen Jasmintee aufbrühen, um das passende Getränk für den Musikgenuss zu haben. Das war zumeist sehr verkopft, Musik zum Nachdenken und Reinfinden, zum Draufeinlassen. Jetzt mache ich mir doch mal ein ordentliches Bier auf! Das klingt ja jetzt streckenweise so, als hätten die "Queens of the stone age" Philosophieunterricht genommen! Für mich das beste Album des Jahres.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Meisterwerk!!! 17. März 2010
Von TSST TOP 1000 REZENSENT
Format:Audio CD
Was Kante mit dem Album DIE TIERE SIND UNRUHIG abliefern, steht in krassen Kontrast zum gewollt und durchkonstruiert wirkenden Vorgänger ZOMBIE. DIE TIERE SIND UNRUHIG ist ungezwungen, frei, sensibel und tiefgründig. Musikalisch kennt das Album keine Grenzen, da werden Genres vermischt, da gibt es Streicher und Bläser genauso wie rockende Gitarren und sogar einen Rap Teil.

Selten wurden Melancholie und Träume so intensiv besungen. So schön von einem Orchester gespielt. So schön von einem Klavier begleitet und dann wieder so krass verrockt.

Kante setzen mit dieser Platte Maßstäbe. Selten hat eine Band aus Deutschland so erfrischend anders geklungen, hat tiefgründige Texte mit so harten Gitarrenparts kombiniert, so gekonnt Streicher und Bläser eingesetzt und das Ganze so zusammen gefügt, dass es mehr als die Summe der einzelnen Teile ist...

DIE TIERE SIND UNRUHIG ist ein Meisterwerk.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Natürlich waren die Erwartungen riesig. Wären sie nach dem 2004er Meisterwerk "Zombie" so oder so gewesen. Doch als wär das nicht genug gewesen, gaben Kante im Frühsommer diesen Jahres einige umjubelte Konzerte auf denen die neuen Songs mit einer solchen Energie vorgestellt wurden, dass man ganz großes erwarten konnte. Und dann fing auch noch die Presse am über die neuen rockigen Kante in Begeisterungsstürme auszubrechen. Platte des Monats beim Musikexpress (und das mit der höchsten Durschnittswertung, die je erzielt wurde), Platte des Monats bei der Vision, Platte der Woche bei Plattentest, Platte der Woche bei Spiegel (mit der vollen Punktzahl von 10/10). Hier und da war schon von der Platte des Jahres die Rede.

Und dann ist sie da, man schiebt sie ein und gehorcht dem Befehl: "This record should be played loud". Und dann: Nichts. Der Titelsong "Die Tiere sind unruhig" eröffnet das Album und enttäuscht auf ganzer Linie. Ein typischer Kante Song, ein gewöhnlicher Kante Song, mit gewöhnlichem Kante Songtext, das ganze eher durschnittlich bis schlecht. Doch nur ein Track nach dieser herben Enttäuschung folgt das Highlight namens "Ich hab's gesehen". Ein Monster von einem Song, einer der besten deutschen Rocksongs, die je geschrieben wurde. Damit kann der Rest der Platte dann nicht mehr mithalten. "Nichts geht verloren" ist gut, aber nicht umwerfend, "Die größte Party der Geschichte" ist ganz anders als man Kante bisher kannte, ob der Zwischenrap aber wirklich nötig gewesen ist, bleibt fraglich und "Die Warheit" rockt dann wieder mehr als ordentlich, inklusive gänsehautbringendem Übergang in einen zauberhaften Pianoteil.

Man versöhnt sich dann doch mit dem Album, denn "Ducks And Dawns" ist kein Lückenfüller, sondern das beste Instrumental, was Kante bisher gemacht haben und es mit "Die Hitze dauert an" wunderschön ausklingt.

Das vermutete bedingungslose Rockalbum ist es nicht geworden. Und auch kein Meisterwerk. Doch schaut man, was man am Ende auf der Habenseite verbuchen kann, sind es doch einige tolle Songs. Und ja. Insgesamt ein tolles Album.
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Veröffentlicht am 14. März 2007 von Rudi Mentaire
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Veröffentlicht am 17. Dezember 2006 von Thomas Schmitz
Eine starke Platte!
Ich muss zugeben, dass ich normalerweise deutschen Pop/Rock zu großen nicht ausstehen kann gegen Hamburger Diskurspop eine richtiggehende Allergie habe. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. Oktober 2006 von Dr.Dave
Es rockt!!!
Gleich vorweg: ich hätte auch 5 Sterne vergeben, aber die Texte sind teilweise nicht überzeugend. Und auch die gehören zu einer richtig guten Platte. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. September 2006 von Marc Colling
Perfekt
Ich kannte von Kante {;-)} nur flüchtig das erste Album. Also bin ich kein Fan der Band. Und dazu kommt noch, dass ich vor kurzem ein Live-Konzert gesehen habe, von dem ich... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. September 2006 von Jan Schreiber
Wo ist das wirklick Neue?
Sicherlich haben Kante Antimusiker wie Tocotronic oder Schlagerpopbarden wie Blumfeld längst überholt, dennoch sucht man auf ihrem neuen Werk vergebens nach dem wirklich... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. September 2006 von Ihno Schild
Schade ...
..., aber auch igendwie verständlich. Der Vorgänger "Zombie" war und ist ein Meisterwerk unter den deutschen Tonträgern. Da hat es ein Nachfolger immer schwer. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. August 2006 von Hans Fuhrmann
Handwerklich auf höchstem Nivaeu, aber uninspiriert
Am besten ist es, nur halb hinzuhören. Dann hört man immer wieder, daß es sehr gut gemachte Musik ist (und allein das hebt es ja schon weit über den... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. August 2006 von Jan Schukat
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