Das Buch ist wirklich sehr schön geschrieben. In dem Schreibstil hatte ich bisher noch kein Buch gelesen. Es ist aufklärend und überzeugend, aber ohne überreden zu wollen. Klare Argumente, eröffnende Augenblicke, die tief in das Leben blicken lassen. Was mir allerdings fehlt sind einige Punkte, die der Autor nicht nennt, vl. einfach durch die Knappheit des Buches. Bspw. wird nicht erwähnt, dass die Milch zu unermesslichem Leid führt, Kühe werden vergewaltigt, das schildert er, jedoch schreibt er, dass würde ihnen dann doch ein bisschen gefallen, das wäre so, als wenn man ein kleines Mädchen vergewaltigt (nichts anderes sind diese Kühe) und nimmt an, dass es dem Mädchen gefällt (das denken Pädophile tatsächlich, wenn das Kind stöhnt vor Schmerzen). Auch muss für Milch jedes Jahr ein Kalb geboren werden, denn sonst versiegt die Milch, genau wie bei uns Menschen. Die Kälber sind aber nur ein Nebenprodukt, denn sie sollen die Milch nicht trinken, denn die soll der Mensch bekommen. Die Männchen werden gemästet und getötet und die Leichen werden verkauft, die weibchen werden gemästet und vergewaltigt und ausgebeutet, bevor sie leidvoll getötet werden. Kühe sind sehr emotionale Wesen, sie sind die Mütter, eure Mütter, ihr als Mutter, sie lieben ihr Kind und schreien, weinen und suchen nach ihnen. Es gibt Fälle von Kühen, die ausbrechen konnten und dann Kilometer weiter gefunden werden, wie sie ihr Kalb säugen, dass auf dem Rinderhof verkauft wurde. Dies ist nur ein Bsp. es gibt noch Millionen mehr. Auch vermisse ich das Leid der Hühner, darauf wird auch nicht eingegangen.
Aber alles im Allen ein sehr gutes Buch jedoch nur als Ergänzung zu "Sie haben uns behandelt wie Tiere" von Manfred Karremann