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Die Tiefseetaucher
 
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Die Tiefseetaucher

Bill Murray , Owen Wilson , Wes Anderson    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (71 Kundenrezensionen)
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Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Regisseur Wes Anderson nimmt seine altbekannte Riege an Darstellern in Die Tiefseetaucher auf eine Exkursion in ein fantastisches Aquarium mit, Hand in Hand mit Stop-Motion-Effekten, knallbunt gestreiften Krabben und regenbogenfarbenen Seepferdchen. Und obwohl Anderson seinen Horizont in Sachen Retro-Spezialeffekte und einem überbordenden Gebrauch von Farben erweitert, finden sich die Fans doch in bekanntem Fahrwasser wieder. Zu Beginn von Die Tiefseetaucher hat der ichbezogene, an Jacques Cousteau erinnernde Fimemacher Zissou (Bill Murray) gerade eine Dokumentation auf den Markt gebracht, die den Tod seines besten Freundes Esteban zeigt, welcher von irgendeinem Meerestier gefressen wurde – womöglich einem Tigerhai. Zudem sieht sich Zissou dem Problem gegenüber, dass sein Bekanntheitsgrad innerhalb der Bevölkerung schwindet und ein Konkurrent (Jeff Goldblum) die ganzen Fördergelder einsackt. Durch die Ankunft von Ned Plimpton (Owen Wilson), einem netten Typen aus Kentucky, der womöglich Zissous Sohn ist, besteht wieder Hoffnung. Obwohl er einer Vaterschaft eher skeptisch gegenüber steht, heißt Zissou Ned willkommen – und im Gegenzug rettet Ned in mehr als einer Hinsicht Zissous neue Dokumentation (in der dieser sich an dem Tigerhai rächen will). Einer der bislang größten Erfolge Wes Andersons als Regisseur war der Beginn der eher herbstlich-melancholisch angehauchten Phase von Bill Murrays Schauspielkarriere, die mit Rushmore im Jahre 1998 begann, und Murray liefert auch hier eine ähnlich komische und doch dezente Vorstellung. Jedoch ist Zissou der einzige Charakter, der innerhalb dieser Besetzung so etwas wie Vielschichtigkeit erfährt. Selbst der zweite Hauptdarsteller Wilson macht aus Ned nicht mehr als den 'edlen Südstaatler', und er wirkt manchmal eher wie eine Requisite für die Darstellung von Zissous emotionaler Entwicklung anstatt er selbst. Die Tiefseetaucher wird vielleicht nicht als großartiger Film in die Geschichte eingehen, aber dennoch sollten Fans von Anderson (oder Murray) ihn nicht verpassen. --Leah Weathersby

VideoMarkt

In den (Un-)Tiefen der sieben Meere ist Steve Zissou zu Hause, mit seinem U-Boot Belafonte erforscht er seit Jahren das Leben unter Wasser. Aber Steve hat schon bessere Zeiten erlebt, wird von seinem ewigen Widersacher Hennessey ein ums andere Mal düpiert. Nun setzt er alles auf eine Karte, um sich mit einer Aufsehen erregenden, vielleicht letzten Expedition einen Platz in der Geschichte zu sichern. Er macht Jagd auf den seltenen Jaguar-Hai und bekommt es dabei mit Meuterern, Piraten und zahllosen anderen Überraschungen zu tun.

Video.de

"The Royal Tenenbaums" gehen unter Wasser - genauer gesagt, der Regie-Wunderknabe Wes Anderson taucht nach vierjähriger Kreativpause fulminant wieder auf. Bekannt schräg, bekannt witzig geht es diesmal um einen Ozeanografen in der Midlife-Krise, den Bill Murray ganz wunderbar zu verkörpern versteht. Unterstützt wird der moderne Käpt'n Ahab von einer schillernden Crew, der unter anderem Anjelica Huston, Owen Wilson, Cate Blanchett und Willem Dafoe angehören. Ein hintersinniges Fest für die Lachmuskeln und alle Querdenker.

Blickpunkt: Film

Schiff Ahoi! Mit 'Die Tiefseetaucher' meldet sich Regiewunderkind Wes Anderson nach seinem Geniestreich 'Die Royal Tenenbaums' und dreijähriger Forschungsarbeit zurück. Bei seinem vierten und bislang ambitioniertesten Film taucht Anderson in den Rausch der Tiefe: mit der märchenhaften und sehnsuchtsvollen Geschichte eines alternden Ozeanographen auf der Suche nach Liebe, Vergeltung und Selbstbestätigung.

Wes Andersons lang ersehnter vierter Film ist das aquamarinblaue Pendant zum perfekten 'Die Royal Tenenbaums'. War jener eine Satire auf das Subgenre des Familienepos, ist dieser ein Abenteuerfilm, der sich gleichsam allen Konventionen widersetzt und dem deutlich erkennbar dem selben genialisch-kreativen Geist entsprungen ist. Im Mittelpunkt steht wieder eine gescheiterte Vaterfigur: Bill Murrays Steve Zissou ist wie Gene Hackmans Patriarch Royal Tenenbaum gelebte Verantwortungslosigkeit und Egoismus gepaart mit Midlifecrisis und Comebackversuch: legendärer Tiefseeforscher, ewig suchender Frauenheld und Jacques Cousteaus legitimer Nachfolger, der auf dem gesamten Globus für seine Dokumentationen über das Leben unter Wasser bekannt ist, ein unermüdlicher moderner Käpt'n Ahab auf der Jagd nach seinem persönlichen Moby Dick, einem sagenumwobenen Riesenhai, der seinen besten Freund und Taucherkumpan Esteban vor seinen Augen gegessen hat. Zissous neue Dokumentation soll seine Vergeltung an dem Untier einfangen. Bevor Team Zissou in See sticht, taucht ein junger Mann namens Ned Plimpton (Owen Wilson) auf und stellt sich als Steves möglicher unehelicher Sohn vor, den der mögliche Vater prompt einlädt, an der Expedition teilzunehmen.
'Die Tiefseetaucher' ist die Geschichte eines Ertrinkenden, eines Filmemachers, dem das Wasser bis zum Halse steht und der sich die Frage stellen muss, ob er in seinem Leben und seiner Karriere versagt hat, der nach Wiedergutmachung für sein Scheitern als Vater strebt und danach, das Bild der Öffentlichkeit von sich selbst aufrecht zu erhalten. 'Die Tiefseetaucher' ist eine weitaus zerrissenere und verwirrendere Angelegenheit als 'Die Royal Tenenbaums', der Anderson inszenatorisch gerecht wird. Die zahllosen Mitglieder des Team Zissou - angefangen von dem eifersüchtigen deutschen Ingenieur Klaus Daimler (Willem Dafoe) bis zur schwangeren Journalistin Jane Winslett-Richardson (Cate Blanchett) - sind für den Zuschauer zwangsweise schwieriger zu erfassen, denn der unstete Zissou-Blick weicht vom Wesentlichen ab, und der Rhythmus des Films ist selbst in den überraschenden Actionsequenzen bei einer Auseinandersetzung mit Hochseepiraten verzerrt, als wäre ständig unter Wasser gedreht worden. Der Blick eines Kindes im nicht erwachsen werden wollenden Mann beherrscht hier sogar die Weltmeere: Die ernsthaften, schmerzhaften Konflikte des Films werden von einer verspielten, grenzenlosen Fantasie verdrängt, der Look von 'Die Tiefseetaucher' findet seine Referenzen bei 'Moby Dick', Jacques Cousteau und 'Flipper', seine Schöpfer sind Henry Selick ('Tim Burton's Nightmare Before Christmas'), der in Oldschool-Stop-Motion-Animation die Welt von Steve Zissou mit drollig-bunten Meerestierchen bevölkert; Szenenbildner Mark Friedberg ('Die Royal Tenenbaums'), der Zissous Expeditionsschiff Belafonte der Länge nach aufschneidet und Kameramann Robert Yeoman Raum für Raum mit in einer revolutionären Querschnitt-Sequenz abfilmen lässt, als befänden wir uns wie in 'Dogville' auf einer einzigen Bühne; Kostümbildnerin Milena Canonero ('Jenseits von Afrika'), die Team Zissou geschmackssicher in himmelblaue Anzüge und rote Wollmützen kleidet.
Alles ist ein bisschen cartoonhaft und regressiv, eine mit größter Sorgfalt und einem aufregenden Detailreichtum bemalte Leinwand, auf der manches an das nostalgische New-York-Bohemian-Umfeld der Familie Tenenbaum erinnert - nur, dass diese magical mystery tour noch ein bisschen magischer, manchmal auch sehr viel alberner ist. Die sehnsuchtsvolle Note des Films treffen nicht nur die musikalischen Intermezzi von Andersons Kumpan Mark Mothersbaugh, sondern vor allem die des Schauspielers Seu Jorge, bekannt aus 'City of God', der als griechischer Chor allen Ernstes Songs von David Bowie ins Portugiesische übersetzt und an Bord auf seiner Gitarre zupft. Merkwürdig und von entrückter, wehmütiger Schönheit, wie die paisleygemusterten Thunfische, elektrischen Quallen und gestreiften Seepferdchen aus der Schmiede Selicks, sind diese Lieder wie das gesamte Universum von Wes Andersons 'Tiefseetauchern'. Ein großes komplexes Abenteuer, mit dem sich das Wunderkind mit seinem ganz eigenen Stil endgültig etabliert. deg.

Blickpunkt: Film Kurzinfo

Treffen Sie Steve Zissou: Wes Anderson schickt Bill Murray als modernen Käpt'n Ahab auf hohe See und die Jagd nach seinem persönlichen Moby Dick.

Kurzbeschreibung

Auf dem Expeditionsschiff Belafonte unternimmt Meeresforscher Steve Zissou seine vielleicht letzte Expedition, um seinen schwindenen Ruhm wiederherzustellen: Er macht Jagd auf den Jaguarhai, der vor seinen Augen einen Kameraden gefressen hat. Vorher macht er noch eine Bekanntschaft mit Ned, der vielleicht sein Sohn ist.

Produktbeschreibungen

Keiner kennt die Tiefen der sieben Meere besser als Steve Zissou, der mit seinem "Team Zissou" das Leben unter Wasser im U-Boot erforscht. Aber Steve hat schon bessere Zeiten erlebt und setzt nun alles auf eine Karte, um sich mit einer Aufsehen erregenden und womöglich letzten Expedition einen Platz in der Geschichte zu sichern. Mit an Bord befinden sich der undurchschaubare Ned, der womöglich Zissous Sohn sein könnte, die hochschwangere Unterwasser-Journalistin Jane Winslett-Richardson und Steves ungerührte Ehefrau Eleanor, die als der wahre Kopf von "Team Zissou" gilt. Doch wie im Leben lässt sich auch bei Reisen nicht alles immer so genau planen. Und so sieht sich Steve Zissou bei seiner Jagd nach dem unfassbar seltenen Jaguar-Hai mit Meuterei, Angriffen und zahllosen anderen
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