Auf der imdb haben die Benutzer dem Film eine Durchschnittsnote von mageren 5,9 von 10 verpasst, auf rottentomatoes kam der Schnitt der Profikritiker auf blasse 33%.
Ich kann zwar beides nachvollziehen, aber mir selber hat der Film wesentlich mehr zugesagt. Die schauspielerischen Leistungen waren zwar durch die Bank nicht erstklassig, aber ich fand die Unterwasseraufnahmen weitgehend äußerst gelungen.
Kurz zur Handlung: Ein Pärchen (N.Nolte, J.Bisset - überzeugt schon am Anfang mit ihrem nassen T-Shirt) findet beim Tauchen ein Schiffswrack mit Morphinfläschchen sowie einem alten Medaillon. In der Folge tun sie sich mit einem ansässigen Tauchveteran (R.Shaw) zusammen, um gegen den hiesigen Drogenboss (L.Gosset Jr.) anzutreten und ihren Schatz zu bergen, ohne dass der Drogendealer an das gesunkene Morphin kommt.
Diese Handlung hätte wesentlich spannender verfilmt werden können, was vermutlich durch Regie und Schnitt verhindert wurde. Die Schauspieler zeigen zwar nicht, was sie können, aber ich denke eher, dass sie dabei nur Regieanweisungen befolgt haben. Dass Shaw seiner Rolle wesentlich mehr Farbe hätte geben können, hat er wenige Jahre vorher in "Der weiße Hai" in einer ähnlichen Rolle gezeigt; die Weltklassedarsteller Gosset und Eli Wallach haben einfach nicht genug Gelegenheit, mehr zu zeigen.
Aber das alles stört mich persönlich weniger, weil ohnedies weite Teile des Films unter Wasser spielen. Hier gab es zwar viele verpasste Gelegenheiten, echte Spannung zu erzeugen, aber dafür sind die Aufnahmen oft wirklich schön und gelungen.
Ich gebe dem Film 4 von 5 Sternen, aber wegen unaufregender DVD-Umsetzung (kein Bonusmaterial außer ein paar Kurzinfos zu den Schauspielern) gibt's noch einen Stern Abzug.