Ich weiß gar nicht, was ich schreiben soll. Vor drei Tagen habe ich "Splitter" von Sebastian Fitzek fertiggelesen und für absolut genial befunden, da musste gleich ein weiteres Buch in meine Hände. Es traf "Die Therapie", Fitzeks Debüt. Und meine Güte, was für ein Buch! Wieso habe ich den Autor nicht schon früher entdeckt?
"Die Therapie" wird eher ruhig erzählt, aber genau das steigert die Spannung von Seite zu Seite ins unerträgliche! Ich wurde immer weiter in den Bann gezogen und musste einach immer weiter lesen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht und wie die Geschichte endet. Unglaublich, dass hat in den letzten Jahren kaum ein Schriftsteller geschafft.
Am Ende habe ich mich nach der Auflösung gesehnt, weil es kaum mehr auszuhalten war, doch Fitzek führt den Leser sogar auf den letzten Seiten noch in die Irre, sodass man erst weiß, wie das Buch endet, wenn man es zugeschlagen hat. Einfach toll!
Sebastian Fitzeks Schreibstil ist ebenfalls toll. Er schreibt nicht hochgestochen, aber doch anspruchsvoll, seine Bücher sind flüssig zu lesen und da die Geschichten passen, fällt es schwer, die Bücher aus den Händen zu legen!