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Die Themse: Biographie eines Flusses Gebundene Ausgabe – 17. November 2008

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Pressestimmen

"Ackroyd erzählt Geschichte, und wie gerne er erzählt!" (Die Zeit)

„Mit Neid schauen wir auf die feine englische Tradition, Sachbücher so unterhaltsam wie Romane zu schreiben.“ (Stern)

„Ackroyds Themse-Buch ist eine unerschöpfliche Fundgrube, ein weder langer noch ruhiger Fluss voller Überraschungen, und im ganz wunderbar altmodischen Sinn erbaulich.“ (Deutschlandradio)

„Die Themse ist dramatisches Geschichtspanorama, bebildertes Lexikon und spannende Lektüre zugleich und bietet einen vorzüglichen Überblick zu einem schier unerschöpflichen Thema. Großartig!“ (amazon)

Klappentext

"Ein reiches Buch, voller Witz und Wissen, voller Elan und voller Leben, brillant geschrieben!"
Die Zeit über "London. Die Biographie"

"Ackroyds Röntgenblick dringt aus der Londoner Gegenwart in die tiefe Schichtung des Vergangenen und sieht dort den Keim des Künftigen angelegt."
Neue Zürcher Zeitung über "London. Die Biograhie"

"Ackroyd erzählt Geschichte, und wie gerne er erzählt!"
Die Zeit

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Format: Gebundene Ausgabe
Hansjörg Küster hat im Jahr 2007 im C. H. Beck Verlag ein Buch vorgelegt , das für das vorliegende voluminöse Buch aus England durchaus als Vorbild hätte dienen können. "Die Elbe. Landschaft und Geschichte" nannte Küster ein Buch, in dem er die Kulturgeschichte eines Großraums am Beispiel eines Flusses und seiner Geschichte aufzeigt.

Der britische Autor Peter Ackroyd hat nun in seinem Buch "Die Themse. Biographie eines Flusses" etwas Ähnliches für jenen nur 215 Meilen langen englischen Fluss probiert. Er folgt dem Lauf der Themse von seiner Quelle in Gloucestershire bis zu seiner Mündung in die Nordsee. Was diesen Fluss von all den anderen berühmten Flüssen der Welt unterscheidet, ist sein enormer Tidenhub von fast sieben Metern. Da das Land, durch das die Themse fließt, mit jedem Jahr etwas absinkt, erreicht die Themseflut mit jedem Jahrhundert einen etwa 60 cm höheren Scheitelpunkt. Selbst wenn man die durch die Erderwärmung wahrscheinliche Erhöhung des Meeresspiegels nicht mit einrechnet, könnte das für die englische Hauptstadt London, durch die die Themse unter zahllosen berühmten Brücken hindurchfließt, irgendwann venezianische Zustande bedeuten.

In einem schier unerschöpflichen Erzählfluss lässt sich Ackroyd von diesem Fluss und seiner Geschichte faszinieren. Kühn und forsch behauptet er nichts Geringeres, als dass die Themse den nationalen, den englischen Charakter verkörpere. Das ist ähnlich übertrieben und "schwergewichtig" wie so manche andere Behauptung, die er in seinem dicken Buch aufstellt, ohne sie immer genau zu begründen. Die Ehrfurcht vor dem als heilig verstanden Fluss führt ihn nicht selten in auch sprachlich seltsame und aufgeblasene Konstruktionen.

Dennoch: das Buch ist lesenswert, für Freunde der englischen Kultur - (geschichte) ein Muss.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Peter Ackroyd begibt sich auf eine Reise durch die Geschichte der gerade einmal 346 Kilometer langren Themse und beleuchtet sie dabei aus allen möglichen Blickwinkeln. Trotz des Sachbuchcharakters ist das Buch nicht wirklich sachlich verfasst. Die Kapitel sind vielmehr in Form von Essays gehalten, wobei der poetische Ton manchmal fast in eine zwanglose Plauderei rutscht. Das ist nicht negativ gemeint, sondern liest sich durchaus angenehm.

Ackroyd widmet sich historischen Ereignissen und geografischen Beschaffenheiten entlang des Flusses, beginnend mit der Zeit, bevor es überhaupt Menschen gab. Zahlreiche Kirchen, Brücken und Schleusen, prägten und prägen immer noch das Bild des Flussverlaufes. Auch Kriege haben Spuren hinterlassen. Wirtschaftlich hatte die Themse lange Zeit einen hohen Stellenwert. Entsprechend groß war die Anzahl an Werften und Docks, wo Waren umgeschlagen wurden, sowie Arbeitern an und auf dem Fluss. Im Gegensatz dazu gab es viele Plätze, wo man sich bei Freizeitaktivitäten verlustieren oder auch gewissen Lastern frönen konnte. Doch es gab auch Landstriche, die noch ursprünglich waren und Oasen der Stille boten. In weiten Bereichen ist es auch die Geschichte Londons, von dem auf diese Weise ein vielschichtiges Bild seiner Bauten, den Bürgern und ihren Sitten und Gebräuchen entsteht. Viele Künstler verewigten die Schönheit der Themse in Gedichten oder Gemälden, doch es gibt auch Schattenseiten, denn das Gewässer war ein geeigneter Platz, um Verbrechensopfer verschwinden zu lassen oder seinem Leben selbst ein Ende zu setzen.
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Format: Gebundene Ausgabe
Peter Ackroyd hat schon viele Dinge aufs Papier gebracht, Romane, historische wie Krimis, Erzählungen und immer wieder auch opulente Biographien.
Zuletzt mit seinem groß angelegten Werk über die britische Metropole London, dass uns diese Region von ihren Ursprüngen über die Besiedelung, die mittelalterlichen Gebräuche bis hin in die Moderne vorstellte oder sein formidables Werk über den Stratforder Barden William Shakespeare, das als belesenes und anekdotenreiches Literaturspektakel sowie spannende Geschichtsforschung zugleich durchgeht und dabei den staunenden Leser nicht aus seinem Banne entlässt.
Sein neuestes biographisches Werk, dass in der überaus geglückten deutschen Übersetzung von Michael Müller beim Knaus Verlag erschienen ist, stellt nach einer Weltstadt und einem Dramatiker nun einen Fluss vor: "Die Themse - Biographie eines Flusses".
Wie schon bei seinem London-Buch begibt sich Peter Ackroyd mit seiner Geschichte an den Ursprung, quasi an die Quelle dieses mit knapp 350 km nicht gerade üppigen Flusses und faltet uns dessen Geschichte in vielen bildhaften Anekdoten und populärwissenschaftlichen Betrachtungen nahe.
Seit 170 Millionen Jahren fließt im heute als England bekannten Teil der Europa vorgelagerten Insel ein Fluss von Cirencester bis hin zur Nordsee und die gesamte Entwicklung und heutige Bedeutung dieses Landstrichs ist, so Ackroyd, untrennbar mit dem Lauf des jetzt als Themse bekannten Flusses verbunden. Die Themse brachte die Besiedelung, das Leben, den Wohlstand und den Tod, sie war Ader des Handels und Abgrund tödlicher Verdammnis und ohne sie würde es der kleine Flecken Londanum nicht dorthin gebracht haben, wo er heute steht.
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