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Die Teufelshaube
 
 

Die Teufelshaube (Gebundene Ausgabe)

von Ariana Franklin (Autor), Ulrike Wasel (Übersetzer), Klaus Timmermann (Übersetzer)
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
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Produktinformation


Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Ihren ersten Auftritt im Dienste Ihrer Majestät Henry II. durften wir vor zwei Jahren, pardon, im Jahre 1171, staunend bewundern. Adelia, Die Totenleserin, mit dem damals in England für eine Frau schier undenkbaren Beruf der Ärztin und Leichenbeschauerin, löste eine grausige Kindermordserie und half dem König aus einer brenzligen Staatsbredouille. Ein Jahr später nun benötigt er erneut die Hilfe dieser erstaunlichen Frau, die an der berühmten Ärzteschule von Salerno ihr blutiges Handwerk erlernte. Rosamund Clifford, des Königs schöne Mätresse, wurde durch eine Vergiftung dahingerafft. Sofort fällt der Verdacht auf die eifersüchtige Königin Eleanor von Aquitanien. War dies gar ein Versuch, Henry zu stürzen und eine Staatskrise auszulösen? Erneut muss Adelia zur Rettung des armen Heinrich ihr Reisebesteck auspacken.

Und ebenso erneut nutzt Franklin historische Leerstellen, um sie mit eigenem thrillertauglichen Material aufzufüllen. So bei der Figur der „Fair Rosamond“, die von der Autorin entgegen gesicherter Erkenntnisse erheblich aufgepeppt wurde. Überhaupt scheint das pragmatisch unbeschwerte Kurbeln am historischen Personalkarussell Franklin keine allzu großen Sorgen zu bereiten. Ein Brief an Eleanor, den man bei der toten Rosamund fand, lässt den Verdacht aufkommen, dass sie die Königskrone für sich beanspruchte, doch Adelia ahnt längst, dass weitaus größere Kaliber am Meucheln und Konspirieren sind. Als sich schließlich im winterlich verschneiten Oxfordshire auch noch ein Killer auf die Suche nach seinem Opfer macht, strafft sich auch der Spannungsbogen merklich. Suspense! – ein Zauberwort, dem Ariana Franklin durchaus einige Studien widmen sollte.

Was auf die Schilderungen drastischer Heilpraktiken und Körperwelten nicht zutrifft, mit denen die Robustheit unserer Magennerven aufs Empfindlichste getestet werden. Im Showdown absolviert die während des gesamten Romans am Tisch über ihren Brief gebeugte, tote Rosamunde, ihren letzten großen Auftritt – zugegeben recht flüssig –, wie der arme Leser und die noch bedauernswertere Adelia bestätigen werden. Mit diesem zweiten Auftritt der „historischen Patricia Cornwell“, wie „Bild am Sonntag“ etwas lahm verglich, ist Ariana Franklin jedenfalls auf bestem Wege, ihre Totenleserin in unseren Köpfen fest zu installieren. –Ravi Unger



Kurzbeschreibung

England, 1172: Die Geliebte Heinrichs II. stirbt an den Folgen einer unheimlichen Vergiftung. Der König tobt - während seine Gemahlin, die machthungrige Eleanor von Aquitanien, triumphiert. Doch steckt wirklich sie hinter dem grausamen Anschlag? Die Rache des Königs wäre unerbittlich - und würde einen Krieg entfachen, der sein mühsam befriedetes Land endgültig zerstören würde! Nur eine ist in der Lage, die Zeichen richtig zu deuten: Adelia, die Totenleserin.

Seit Sir Rowley sich für das Bischofsamt und damit gegen Adelia entschieden hat, hat die junge Pathologin aus Salerno jede Begegnung mit ihm vermieden. Jetzt bittet der Vertraute des Königs sie um Unterstützung bei seinen Ermittlungen. Nur widerwillig lässt sie sich auf die Zusammenarbeit ein. Im tiefverschneiten Oxfordshire bietet sich ihnen ein grausiger Anblick: Die Geliebte des Königs sitzt, über einen Brief gebeugt, an einem Tisch - im Tod zum Eisblock erstarrt. Wer hat sie so sorgfältig arrangiert? Und warum hat das Mordopfer in seinen letzten Minuten Briefe verfasst, die pikanterweise an die Königin gerichtet sind? Ebenso wenig kann sich Adelia einen Reim auf das plötzliche Auftauchen der Königin machen. Als Adelia und Rowley gezwungen werden, sich ihrem Gefolge anzuschließen, können sie nur eines mit Gewissheit sagen: Der Mörder ist unter ihnen ...


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26 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen eine ungewöhnliche Mordgeschichte im Spannungsfeld um 1172, 31. März 2008
Von Buecherfans "www.buecherfans.de" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)   
Ariana Franklin, bekannt durch ihren ersten Historienroman "Die Totenleserin" hat wieder einen spannenden Roman herausgebracht. Wobei die Erwartungen durch den ersten Roman für mich natürlich sehr hoch waren.
Es geht um die Geliebte Heinrichs II, die an einer merkwürdigen Vergiftung stirbt.
Die Gemahling des Königs ist begeistert. Das Mordopfer hat aber noch diverse Geheimnisse und gibt viele Rätsel auf, die zu lösen sind.
Hier versteht es Arinana Franklin wieder eindrucksvoll, den Leser bei der Aufklärung des Mordes zu fesseln und die Fantasie zu stimulieren. Im Umfeld des Jahres 1172, wo die Kriminaltechnik nicht so ausgereift war wie heute, wird der Leser wunderbar in die damalige Zeit versetzt und köstlich unterhalten. Ich bin in meinen Erwartungen, was die Spannung angeht, nicht enttäuscht worden.
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20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Lesenswert, aber nicht so gut wie erster Band (3,5*), 11. März 2008
Von Wombatsbooks - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REVIEWER)   
Adelia Aguilar hat ihren zweiten Einsatz als Henry Plantagenets Geheimwaffe und soll herausfinden, wer seine Geliebte Rosamond getötet hat. Alles deutet auf Henrys Ehefrau Eleonore von Aquitanien hin. Wenn Eleonore wirklich den Mord an Rosamond veranlasst hätte, würde das England an den Rand eines erneuten Bürgerkrieges bringen. Daher macht Adelia sich zusammen mit dem Vater ihrer Tochter Allie, Bischof Rowley, Mansur und Gyltha sehr widerwillig daran, den Mörder ausfindig zu machen. Dabei gerät nicht nur sie in Gefahr, sondern auch Allie und Rowley...

Ich hatte auf ein ähnlich tolles Leseerlebnis wie bei Adelias erstem Einsatz gehofft und bin doch ein wenig enttäuscht. Obwohl es Ariana Franklin alias Diana Norman auch hier wieder hervorragend gelingt, das mittelalterliche England (im tiefsten Winter) heraufzubeschwören, mixt sie hier für meinen Geschmack einfach zu viel zusammen: Auftragsmorde, drohender Bürgerkrieg, Eleonores Anziehungskraft auf sämtliche männlichen Wesen (ausgenommen ihrem eigenen Ehemann), Erbstreitigkeiten, marodisierende Söldner etc. Adelia selbst und auch ihr eigentlicher Auftrag geraten aufgrund weiterer Todesfälle/Morde eine ganze Zeit lang ins Hintertreffen - schade, denn gerade die Person der Adelia Aguilar hatte für mich einen grossen Teil der Faszination des ersten Bandes ausgemacht! Ausführliche Beschreibungen z.B. der Weihnachtsfeierlichkeiten nehmen da wesentlich mehr Raum ein. Auch diese sind Franklin/Norman zwar gelungen, haben mich dann aber schon nicht mehr so wirklich mitgerissen, weil der Plot aufgrund des "Mischungsverhältnisses" einfach zu verworren war. "Die Teufelshaube" weist im Vergleich und im Gegensatz zum Vorgänger deutliche Längen auf.

Frau Franklin/Norman hat dieses Mal einfach nicht so sauber gearbeitet. Nicht gut, gar nicht gut, denn, sie kann es wesentlich besser, wie sie bereits bewiesen hat! Bleibt zu hoffen, dass Vesuvia Adelia Rachel Ortese Aguilar in ihrem dritten Einsatz als Henry Plantagenets Geheimwaffe wieder zur Höchstform aufläuft!
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20 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen ein spannender, würdiger Nachfolgeband, 23. April 2008
Von Happy-end-buecher - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REVIEWER)   
Nachdem die Pathologin Adelia ihren letzten Fall um die grausam ermordeten Kinder zur vollsten Zufriedenheit des englischen Königs hat lösen können, bittet er sie unter Umwegen knapp ein Jahr später erneut um Hilfe. Doch diesmal ist er persönlich involviert, seine Mätresse Rosamund wurde durch Pilze vergiftet und da eine Rettung unmöglich erscheint, stirbt sie Tage später.

Henry II. gibt die Aufklärung zunächst Sir Rowley Picot in die Hände; Sir Picot ist der ehemalige Geliebte Adelias mit dem sie mittlerweile eine Tochter hat und der Lesern des ersten Teils Die Totenleserin" schon ein Begriff sein dürfte, denn er klärte zusammen mit ihr den ersten Fall auf.
Doch zwischen Sir Rowley und Adelias Beziehung steht es nicht zum Besten und das ist auch der Grund wieso Adelia sich zunächst etwas ziert, als Sir Rowley sie um Mithilfe bei der Aufklärung des Pilzmordes" bittet.

Da Adelia jedoch nicht aus ihrer Haut heraus kann, lässt sie sich dann aber doch überreden und beginnt mit der Obduktion der Leiche. Doch was sie dabei herausfindet ist mehr als mysteriös und ein Motiv für die Tat scheinen gleich mehrere Personen zu haben. Zudem schrieb das Opfer immer wieder Briefe an die Königin selbst, die ebenfalls allen Grund dazu gehabt hätte, ihre Nebenbuhlerin zur Strecke zu bringen und die sich sehr für den Fall interessiert. Doch wäre die Königin selbst die Mörderin, hätte das fatale politische Folgen für das Königshaus und dem König selbst.

Wieder einmal muss Adelia mit Hilfe ihrer Gefährten ermitteln und sich in Gefahr begeben, um den Mörder zur Strecke zu bringen. Dazu braucht sie aber vor allem einen klaren Kopf- eine Tatsache, die sich jedoch manchmal schwer umsetzen lässt, da sie der Umgang mit Sir Rowley immer noch nicht ganz kalt lässt. Und dann geschehen weitere Morde, die umso mehr für Verwirrung sorgen und die Tätersuche fast unmöglich erscheinen lässt. Doch Adelia lässt sich nicht abschrecken; selbst als sie und ihre Tochter in unmittelbare Lebensgefahr geraten...

Meine Einschätzung:

Dies ist nun der zweite Fall für die Pathologin aus dem Mittelalter; Adelia und auch diesmal gelingt es der Autorin erneut, das mittelalterliche England so farbenprächtig und realistisch zu beschreiben, so dass man als Leser die Kulisse des Romans bildlich vor Augen hat. Man erfährt streckenweise, wie es den Hauptfiguren des ersten Bandes in der Zwischenzeit ergangen ist und wie auch im ersten Teil amüsiert Adelias oftmals trockener Humor, der meiner Meinung nach nur noch von den stellenweise sehr scharfsinnigen und sarkastischen Kommentaren König Henrys II., dem in diesem Buch eine etwas größere Rolle zuteil wird, übertrumpft wird.
War der erste Teil ein wenig düster und beklemmend von der Stimmung her, ist der zweite Teil jedoch ein wenig anders gestrickt". Obwohl die Beschreibung der Obduktion" an des Königs Mätresse, mich regelrecht schaudern ließ, liegt der Hauptfokus auf dem Nachfolgeband eher auf der Beschreibung des gestörten Verhältnisses des Königs zu seiner Gattin und höfischen Ereignissen. Einen großen Part in dem Buch nimmt diesmal auch die intrigante und männermordende" Königin Eleanor ein und das war meiner Meinung nach ein bißchen too much", zumal meiner Meinung nach die Mördersuche und die Ermittlungen als solche ein wenig vernachlässigt wurden, bzw. zu kurz kamen.
Trotzdem empfand ich auch den Nachfolgeband der Totenleserin" sehr unterhaltend und spannend und tappte wieder sehr lange im Dunkeln, was die Aufklärung des Falles betraf. Abschließend hoffe ich, dass die Autorin uns nicht zu lange mit dem dritten Teil der Reihe warten lassen wird, denn seit den Bruder Cadfael Büchern" von Ellis Peters und der Adeila Reihe von Ariana Franklin alias Diana Norman, habe ich keine vergleichbar guten Mittelalterkrimis mehr in Händen gehalten und bin schon sehr gespannt wie es mit Adelia und Sir Rowley weitergehen wird. 4.5 von 5 Bewertungspunkten. (NG)


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richtsmedizinerin" Adelia ist die Fortsetzung des ebenso spannenden Krimis
"Die... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von C. Wozniak veröffentlicht

1.0 von 5 Sternen leider ein Fehlkauf
Ich habe mich richtig durch dieses Buch gequält! Unter einem Mittelalter-Kriminalroman stelle ich mir etwas anderes vor. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Christine veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen Ach, Ms. Norman ...
Einen Stern gebe ich der Autorin für "Die Teufelshaube", weil sie wie immer viel recherchiert hat, und dieses Buch ein weiterer Beweis dafür ist, dass sie sich mit Geschichte... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von QQ veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen Darstellung einer eifersüchtigen, durchaus realistische Eleonore von Acquitanien - aber literarisch nichtssagend
Literarisch betrachtet ist das Buch ein typisches Produkt der modernen Bücherflut. Die Autorin vermittelt mit ihrer Sprache keinerlei Zauber oder Spannung, die... Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Pj veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Genauso toll wie der erste Band!
Schon der erste Band hat mir ausgezeichnet gefallen - und auch dieser hat mich nicht enttäuscht!
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Vor 10 Monaten von Bookoholic veröffentlicht

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Vor 10 Monaten von Bookoholic veröffentlicht

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weil dieses Buch einfach nur schrecklich ist.
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Vor 12 Monaten von Leseratte veröffentlicht

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Ich hatte mich sehr gefreut, als ich hörte, dass es einen zweiten Band der "Totenleserin" geben sollte. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Sumpfratte veröffentlicht

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Vor 19 Monaten von Hamburger Deern veröffentlicht

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