Ich habe eine Weile gebraucht, dieses Buch auszulesen. Den Anfang fand ich ungeheuer spannend, zwischendrin wurde es mir persönlich zu geopolitisch und langatmig, um am Ende wieder die Spannungskurve hochzufahren.
Ich kann nur eins sagen, ich denke, es steckt ein Fünkchen Wahrheit dahinter, und die Welt ist schon lange nicht mehr das, was sie zu sein scheint. Allein schon durch die Medien im TV werden wir alle in unserer Meinung manipuliert. Wenn man genug darauf achtet, erscheinen keinerlei Nachrichten mehr objektiv und neutral, sondern in gewissem Maße sehr beeinflussend. Man sollte wirklich mal darauf achten, wie die grammatikalischen Zeiten oder die Worte gewählt werden, um vermeintlich objektive Nachrichten nahezubringen. Ich weiß nicht, ob nun alle Leser an Paranoia oder Verfolgungswahn leiden werden, oder ob viele darüber lächeln werden. Vielleicht sind wir noch nicht in der Lage, um diese Manipulation zu erkennen. Wir haben lieber unsere rosafarbene Brille auf und reden vieles schön...
Ich für mich selbst kann nur sagen, das Buch ist doch sehr erschütternd, und Maxime Chattam hat für mich nur dazugewonnen und ich erhebe noch mehr mein Haupt vor diesem noch sehr jungen und couragierten Schriftsteller.