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Die Templerkathedrale: Der Geheimcode von Chartres
 
 
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Die Templerkathedrale: Der Geheimcode von Chartres [Gebundene Ausgabe]

Tobias Daniel Wabbel
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 254 Seiten
  • Verlag: Gütersloher Verlagshaus (5. März 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 357906567X
  • ISBN-13: 978-3579065670
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 14,4 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 117.185 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Tobias Daniel Wabbel
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Die Templerkathedrale ist ein faszinierendes, bahnbrechendes und wichtiges Buch. Ich kann es nur wärmstens empfehlen." (Douglas Preston )

Die Templerkathedrale ist so spannend, als hätten Michael Crichton und Ken Follett gemeinsam ein Sachbuch über Chartres geschrieben [...].

In seiner Ausarbeitung hat der Autor keine Lücke offen gelassen. [...] Seite um Seite werden wir in biblische Geheimnisse, das Denken griechischer Philosophen und verblüffende, mathematische Erkenntnisse eingeweiht, die alle in direktem Zusammenhang mit dem Abbild der heutigen Kathedrale stehen und in dieser Gesamtheit der Darstellung ihresgleichen suchen. Dabei kommt nicht nur der Fachmann auf seine Kosten, auch der interessierte Laie findet eine leicht verständliche und spannend aufbereitete Reise durch die Geschichte der Kathedrale und die damit verbundene Mystik der Templer vor." (Martina André )

Kurzbeschreibung

Gottes geheimes Versteck: Die Templerkathedrale von Chartres

Der Baumeister der Kathedrale von Chartres ist bis heute unbekannt. Doch in den 1970er-Jahren wurde über dem Eingang des Labyrinths ein rotes Templerkreuz entdeckt. Welche Bewandtnis hat dieses Kreuz, das sonst nirgendwo wieder auftaucht? Ist es ein Hinweis auf die Erbauer der Kathedrale von Chartres? Viele weitere Fragen tauchen auf:
Woher kamen die enormen finanziellen Ressourcen für dieses Großprojekt? Wer waren die Bauleute, die Steinmetzmeister, Maurer und Bleiglaskünstler? Wie ist die geheimnisvolle Ikonografie der Portale und Fenster aus dem 13. Jahrhundert zu deuten, die Chartres zu einem einzigartigen Monument machen? Welche Bedeutung hat das Labyrinth? Und was verbirgt sich in der Krypta?
Tobias Daniel Wabbel begibt sich auf eine spannende Spurensuche, um das Geheimnis der Templerkathedrale zu ergründen. Seine These, dass die Kathedrale von Chartres ein Geheimnis birgt, stützt er auf zahlreiche Quellen, Fotos und neue historische Entdeckungen.


Wo ist der Schatz der Templer?
Eine geheimnisvolle Spurensuche, fesselnd von der ersten bis zur letzten Seite
Mit zahlreichen Quellen, Fotos und neuen historischen Fakten


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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Die Dechiffrierung 28. Februar 2012
Von timediver® HALL OF FAME REZENSENT TOP 100 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
"...ich bin wohl für Esoterik nicht empfänglich.'
(Tobias Daniel Wabbel, S. 14)

Mit seinem neuen Buch knüpft Tobias Daniel Wabbel unmittelbar an dessen Vorgänger "Der Templerschatz: Eine Spurensuche" (2010) an, indem er seinen dort im fünften Kapitel kurz angerissenen Überlegungen zur Bundeslade, Stiftszelt und Tempel der Israeliten in Verbindung mit der Kathedrale von Chartres weitere Fakten und daraus gezogene Folgerungen hinzufügt.

In seinem Prolog schildert der Autor zunächst, wie er im Zentrum des Labyrinths der Kathedrale von Chartres die erwartungsvolle Frage einer Touristin für diese enttäuschend beantwortet, weil er an dieser Stelle weder verspüre, emporgetragen zu werden noch irgendwelche Kraftfelder fühle. Kurz darauf wird Wabbel jedoch auf einen seltsamen Zeitgenossen in einem verwaschenem Def-Leppard-T-Shirt aufmerksam, der mit einem "Gamma Scout" in der Kathedrale Messungen von Radioaktivität vornimmt. Der Mann mit dem Geigerzähler ist der 58jährige Emile Chmiel, der als studierter Biologie, Chemiker und Physiker nunmehr als Rektor an einer Hauptschule in Oberhausen beschäftigt ist. Ihr verbindender Forschergeist lässt Wabbel und Chmiel gemeinsam die Geheimnisse der Kathedrale erkunden und ihren Geheimcode entschlüsseln. Dies geschieht interessanterweise in der Form gelehrsamer Dialoge, die nicht nur das gesamte Buch durchziehen, sondern auch an die Aporetik Platons erinnern....

....was kein Zufall ist, denn Wabbel greift nicht nur Platons Höhlengleichnis aus Politeia auf (S. 38) und zitiert aus dem Dialog mit dem Pythagoräer Timaios Lokros (S. 58), den auch die mittelalterliche Domschule von Chartres stand in der Tradition der platonischen Thesen von Vernunft und Weltenseele. Dort versuchte man diese antike Philosophie möglichst widerspruchsfrei mit der biblischen Schöpfungsgeschichte zu vereinen. Die intellektuelle Avantgarde von Chartres wollte mit den alles durchdringenden kosmischen Zahlen der Pythagoräer die Weltenseele, das heiß den Geist Gottes einfangen und schrammt damit im 12. Jahrhundert stets haarscharf an kirchlichen Sanktionen vorbei. Auch die Musik spiegelt das kosmische Verhältnis von Zahlen. Im steinernen Kosmos der Kathedrale von Chartres haben sich pythagoräische Zahlenmystik und musikalische Harmonie als Geheimcode manifestiert....

....zu dessen Dechiffrierung sich Wabbel verschiedener Schlüssel, wie kulturgeschichtlicher und allegorischer Interpretationen, historischer Quellen und schlichten Messungen und Entdeckungen bedient. Ein wichtiger Aspekt ist z. B. die Zahl Phi, das Ergebnis der sectio aurea (Goldener Schnitt), die auch als proportio divina (GöttlicheTeilung) bezeichnet wird. Über Bernard von Clairvaux und dem Grafen Hugues I. de Champagne, die Karpentinger, insbesondere Ludwig IX. "der Heilige" und den 14. Großmeister Guillaume de Chartres stellt Wabbel den Zusammenhang der Kathedrale zum Templerorden her. Zum Abschluss eines jeden Kapitels gibt es eine Zusammenfassung der darin gewonnenen Erkenntnisse. Die zahlreichen Beweise, Indizien und logische Schlüsse kumulieren zu zwingende Argumenten, durch die sich am Ende der mit dem Buchtitel eröffnete Kreis schließt. So lautet Wabbels (vorläufig) letzter Eintrag in sein Notizbuch und die finale Feststellung in der Zusammenfassung des letzten Kapitels: "Chartres ist die Kathedrale der Templer".

Während 34 eigene Schwarzweißfotos des Autors für eine visuelle Auflockerung des ohnehin spannenden Textes führen, wird der Leser zu Beginn der Kapitel mit Zitaten von Dr. Henry Jones Jr. und Sr. sowie Dr. Marcus Brody auf das reale Abenteuer eingestimmt.

Ein Register und Anmerkungen, die auf Seriöse und keine para-wissenschaftlichen Quellen à la Louis Charpentier hinweisen, bilden den Abschluss eines lesenswerten Buches, das in Hinblick auf seinen Epilog eine weitere spannende Fortsetzung erwarten lässt.

Das Vorwort der Roman-Autorin Martina André zu "Die Templerkathedrale" und Wabbels "Kleine Templerkunde" am Ende ihres Thrillers "Die Rückkehr der Templer: Roman" beruht nicht zuletzt auf dem Umstand, dass timediver® im Jahre 2010 einen Kontakt zwischen beiden vermittelte.

Die in einem meiner Regalschränke unmittelbar nebeneinander stehenden Bücher "Der Templerschatz" und "Die Templerkathedrale" führen mit ihrem weißen, bzw. schwarzen Schutzumschlag zwangsläufig zu einer Assoziation mit dem "Beaucéant", wobei die rote Titelschrift an das croix pattée erinnern lässt.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Jaun Hans-peter TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Es darf als Glücksfall bezeichnet werden, dass T. D. Wabbel sich dieser Thematik angenommen und auf talentierte Weise seine Erfahrungen als Autor wie als Journalist eingebracht hat.

Über das faszinierende Bauwerk aus gotischer Zeit liegen zahlreiche Bücher und Bildbände vor - dank der breiten Sichtweise des Autors gelang es ihm jedoch, die Leserschaft auf eine spannende Spurensuche mitzunehmen und sie mit bisher wenig bekannten Aspekten und Fakten aus der Geschichte dieser Kathedrale vertraut zu machen. Ikonographie, Vorgeschichte und Baugeschichte der Kathedrale, sieben freie Künste, altes Israel, Platon, Templerorden, Mathematik, Geometrie u.a. erweisen sich als tragende Elemente dieser Spurensuche, die höchste interessante und überraschende Erkenntnisse ans Tageslicht fördert. Der krönende Schluss fehlt, weil der Schritt zur handfesten Beweisführung fehlt, d.h. der starken Argumentation und Beweisführung geht das handfeste Beweisstück ab. Das lässt die Leserschaft auf eine Fortsetzung hoffen, welche spannender nicht sein könnte und der es vielleicht gelingen könnte, eines der grössten Rätsel unser Geschichte zu lösen

Die vorliegende Arbeit erfüllt sicher nicht alle Anforderungen an die Wissenschaftlichkeit. Dies trifft insbesondere auf die dialoglastige Erzählung zu, dominiert vom Autor und seinem Begleiter Emile Chmiel. Andererseits erleichtert der Index einen raschen Zugang zur thematischen Tiefe dieser Arbeit. Die umfangreichen Anmerkungen vermögen das Fehlen eines eigenständigen Literaturverzeichnisses nicht vollends zu kompensieren.

Obwohl die Spannung ab und zu durch anspruchsvolle und etwas mühsam zu lesende Passagen unterbrochen wird, kann diese Arbeit einer breiten Leserschaft empfohlen werden. An Kritikern dürfte es nicht fehlen, weil die Sichtweise des Autors vielleicht nicht allen Vorstellungen zu entsprechen vermag, die sich der Leser bzw. die Leserin über den Bau und die Geschichte dieses rätselhaften Bauwerks machen. Die kleinformatig gehaltene Bilddokumentation verdient Kritik - grössere und farbige Bilder wären für dieses Buch, bei dem die Ikonographie eine so entscheidende Rolle spielt, ein diskussionsloses Muss.

Kritik hin oder her, dieses Buch verdient fünf Sterne, weil es dem Autor gelungen ist, dank seiner speziellen Sichtweise der Erforschung dieser Kathedrale eine neue Tür zu öffnen.
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4 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Fleischer, Christoph TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Ein Sachbuch als Erzählung - das legt Tobias Daniel Wabbel nach seinem Buch "Der Templerschatz" nun erneut vor. Schon der Titel zeigt den inhaltlichen Zusammenhang beider Bücher Wabbels auf. Trotz des Begriffs "Templer" gehören die Bücher von Tobias Daniel Wabbel nicht in die esoterische Ecke. Es gibt Formparallelen zu Dan Brown, von dem Wabbel sich zu unterscheiden bemüht. Ist dort der heilige Gral eine Frau (Maria Magdalena), die das Kind Jesu zur Welt bringt, da sie angeblich Jesu Gattin war, so zeigt Wabbel hier auf, dass man eine vergleichbare Symbolik viel naheliegender in der Symbolik der Bundeslade findet, die, wenn sie Gottes irdische Gegenwart darstellt, in der Welt der christlichen Kirche auf Maria als der realen Mutter Christi, des Sohnes Gottes übertragen werden kann. Was liegt also näher, als in einer Kirche, die der "Mutter Gottes" gewidmet ist, nach Anspielungen auf die Bundeslade zu suchen? Die Art und Weise, Personen, und Objekte und damit Erzählinhalte der Bibel in der Geschichte der Kirche auf andere Personen oder Glaubensinhalte zu übertragen, wird Typologie genannt. Tobias Daniel Wabbel zeigt zu Recht, dass die historischen Zeugnisse wie die Bildwerke und die Architektur der gotischen Kathedrale nicht mit der modern gedachten symbolischen Interpretation erschöpfend interpretiert werden können. Dass westliche Kirchen vom Grundriss her das Kreuz Jesu darstellen ist nun wirklich nicht von der Gotik erfunden worden, sondern geht auf die Romanik zurück. Die Vergegenwärtigung des Jerusalemer Tempels wird nur vollständig, wenn die Darstellung der biblischen Typen nachempfunden wird, so durch die bildliche oder symbolische Erwähnung der Bundeslade und des Stiftzeltes. Die Wallfahrtskathedrale in Chartres dient der Gegenwart des Tuches, das Maria bei der Geburt ihres Kindes Jesus getragen haben soll. Wäre die Bundeslade auch eine solche Reliquie oder wäre sie aus antijudaistischen Motiven in der Kirche versteckt worden? Hätte sie und/oder die Gesetzestafeln des Mose in ihrem Versteck in der Kirche die Jahrhunderte unentdeckt überdauert? Ob Archäologen nach der Lektüre des Buches danach suchen werden, muss offen bleiben. Fakt ist jedoch, dass der Autor historische, theologische und kunsthistorische Fakten erzählerisch vermittelt und interessant darstellt, mit einigen Fotos und Grafiken illustriert. Vielleicht ist das Fazit des Buches postmodern bzw. über den Anspruch der Allwissenheit der Moderne hinausweisend: Es gibt noch offene Fragen, und es können noch Fakten aufgedeckt und geklärt werden, die die Geschichte bis heute verschweigt. Die umfangreiche Darstellung biblischer Bezüge zeigt darüber hinaus, wie die Welt der Bibel bis in die äußere Form hinein die christlichen Bauwerke prägt, allerdings nicht unberührt durch die Erkenntnisse der griechischen Philosophie bis in Maß und Statik hinein (z. B. der goldene Schnitt). Das Buch hätte von daher sogar ein Bibelstellenregister der Belege, die die Anmerkungen aufzeigen, verdient. Die Kathedrale in Chartres ist zudem exemplarisch für eine Epoche, da ihre Bildwerke Revolutionen und Kriege unzerstört überdauert hat. Doch woher kam das Geld für diesen grandiosen Kirchenbau? Haben die Templer später etwa ihren Einfluss eingebüßt und mussten gar gewaltsam beseitigt werden, weil sie ihr Geld zurück haben wollten, mit dem sie diese Kirchenbauten im 13. Jahrhundert finanziert haben? - So muss man weiter denken. Was verbergen die Unterkirchen alter Kathedralen? Die Zitate der fiktiven Filmfigur "Indiana Jones" führen auf die falsche Fährte, da verschwiegene Verstecke und verheimlichte Fakten in den Archiven nicht als Phantasie-Vorlage dienen, sondern Ausdruck ernsthaften und wahrhaftigen Forschergeistes waren. Wer das Buch liest, betrachtet die alten christlichen Kirchen mit anderen Augen und rechnet mit der Wahrheit des Glaubens in ihrem konstruierten Raum göttlicher Gegenwart zwischen Himmel und Erde.
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