Mit den ersten drei Bänden der Templerin-Saga hat mich Hohlbein
einmal mehr in seinen Bann gezogen. Diese Reihe gehört zu seinen
besten historischen Romanen, und gerade in diesem Bereich hat
Hohlbein sehr viel Lesenswertes aus dem Hut gezaubert.
Wieder einmal muss Robin sich als Mann verkleiden - und wieder
einmal fragt man sich als Leser kopfschüttelnd, was für eine
Stimme dieses Mädchen haben muss, dass man ihr den Mann ständig
abnimmt. Auch ihr zweites Gesicht, dass Robin im zweiten Band
scheinbar abhanden kam, findet erneut keine Erwähnung. Zudem
beginnt die Story relativ schleppend, was ich von Hohlbein gar nicht
gewohnt bin, zumindest nicht in dieser Saga.
Aber gut, Hohlbein kriegt rechtzeitig die Kurve, und so wird der Roman
doch noch zur spannenden Lektüre. Diesmal lässt Hohlbein auch sehr
viele phantastische Elemente mit einfließen (etwa das titelgebende
"Wasser des Lebens"). Für Hohlbein- und Templerin-Fans sehr
empfehlenswert!