Kurzbeschreibung
Ein neuer dramatischer und facettenreicher historischer Roman von dieser Meisterin des Genres!
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Produktinformation
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Begeistert von „Der Wanderhure" und „Die Goldhändlerin" habe ich voller Vorfreude „Die Tatarin" begonnen und in drei Tagen durch gelesen.
Zwar war ich nicht vom ersten Moment an so gefesselt, wie bei den ersten beiden Büchern, war aber nach etwa hundert Seiten so in die Geschichte verstrickt, dass ich das Buch nicht mehr zur Seite legen mochte.
Auch mit der Hauptfigur, „Schirin", hatte ich anfangs meine Schwierigkeiten. Anders als bei der „Marie" konnte ich nicht sofort sagen, dass sie mir sympathisch war. Dies hat sich aber Gott sei Dank sehr schnell gelegt und sie wuchs mir, wie noch einige andere Charaktere, eng ans Herz.
Wer allerdings so seine Schwierigkeiten mit Krieg und Schlachten des 18. Jahrhunderts hat, sollte es sich überlegen, ob er/sie dieses Buch lesen möchte.
Da die Handlung zu einer Zeit in Russland spielt, in der Zar Peter der Große gegen den Schwedenkönig Carl XII. kämpft, findet ein Großteil der Geschichte gerade auf diesem Schauplatz statt.
Insgesamt ist das Buch sehr fesselnd und spannend und steht den o.g. Büchern, „Die Wanderhure" und „Die Goldhändlerin", nur in dem Punkt nach, dass ich mich erst „warm" lesen musste. Daher bekommt „Die Tatarin" nur vier statt fünf Sterne.
Meiner Meinung nach hat sich Iny Lorentz mit der "Tatarin" selbst übertroffen. Der Roman ist hervorragend recherchiert und gibt viele interessante Informationen über Länder und Volksstämme, die hierzulande kaum bekannt sind. Daneben werden historische Persönlichkeiten wie Peter der Große, die spätere Zarin Katharina I. und der Schwedenkönig Carl XII. geschickt in die spannende Handlung eingebunden.
Fazit: Es muß nicht immer Mittelalter sein!
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