Georg Ringsgwandl war im Hauptberuf Arzt, doch schon seit Jahren ist ihm sein Hobby, die Musik und das Kabarett ein zweites und schließlich sein hauptsächliches Standbein geworden. Mit der Tankstelle der Verdammten legt Ringsgwandl sein erstes Bühnenstück vor, das hier in einer Aufnahme aus dem Bürgerhaus Stollwerck zu Köln auf CD gebrannt ist. Mit dabei sind sowohl der Autor selbst, wie auch Gerd Köster, Sissi Perlinger, Ralph Morgenstern und das Wiener Original der Ostbahn-Kurti. Man könnte dieses musikalische Theaterstück auch als Musical bezeichnen, denn die Textpassagen sind nur relativ kurz, und mit Hilfe des Booklets kann man das komplette Stück verstehen, ohne es vorher im Theater gesehen zu haben. Die Handlung ist kurz zusammengefaßt: Ein Abriß aus dem Leben eines der ältesten Nachwuchsgitarristen Bayerns, der an einer Tankstelle seinen Lebensmittelpunkt hat. Musikalisch ein kunterbuntes Durcheinander aus Rock, Blues und typisch Ringsgwandlerischer Gitarrenmusik. Alles ganz nett und gut eingespielt, aber den wahren Reiz dieses Stückes erkennt man wohl doch nur auf der Bühne. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)