Als Beginn der Tamuli-Saga ist dieses Buch eine einigermaßen gute Fortsetzung der Ereignisse der Elenium-Saga. Der rote Faden wird etwa fünf Jahre nach dem Ende der Vorgängersaga wieder aufgegriffen.
Ziemlich viel was man bis jetzt zu wissen glaubte, wird in der Tamuli-Saga wieder relativiert und es kommen ganz neue Wahrheiten zum Vorschein. Spannend ist es schon.
Weiterhin war die Begegnung mit den schon bekannten Charakteren wie der Händedruck eines alten Freunde! Es war einfach schön, wieder "vereint" zu sein. Natürlich kommen aber auch viele neue interessante Personen ins Spiel.
Schön ist es auch, dass die Handlung hier (zuerst zwar schon) nicht wieder in Daresien spielt und vollkommen neue Länder vorgestellt werden, man mag sich auf die (etwas eigentümliche) Heimat der Ataner freuen.
Doch im Großen und Ganzen kann die Tamuli-Saga nicht mit dem Vorgänger Schritt halten, hier scheint das Filmprinzip zu greifen, dass zweite Teile meistens schlechter sind.
Teilweise fand ich einiges zu abgehoben, plötzlich waren neben Aphrael überall sonst auch noch Götter, die zudem nicht so gut ausgearbeitet waren und teilweise lächerlich wirkten.
Kuriks Sohn Khalad wird mit der Zeit wie Kurik selbst. So sehr gestört hat mich das nicht, aber etwas einfallslos ist es schon.
Also gefallen hat mir die Geschichte schon, aber an die Elenium-Saga kommt sie keinesfalls heran. Deswegen drei (vielleicht unterbewertete) Pünktchen.