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Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen10
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am 20. Mai 2010
Daniel Coyle gelingt mit die "Talent Lüge" ein interessanter Blick auf das Thema "Lernen".
Leider irreführend für den Leser und einfach nur schlecht übersetzt ist der Titel (wer verbricht so etwas eigentlich?). Hier deswegen das amerikanische Original: Talent Code: Unlocking the Secret of Skill in Sports, Art, Music, Maths and Just About Everything Else

Passt schon besser! Genau diese Aspekte nimmt Coyle in seinem Buch genauer unter die Lupe und beantwortet die Frage, ob man denn Talent nun lernen kann oder nicht.

Dabei kreisen Coyles Ausführung immer wieder um Myelin, also den Stoff, der darüber entscheidet, ob man Informationen analog oder über Breitband verarbeitet. In diesem Kreisen ums Myelin liegt (möglicherweise) der (kleine) Schwachpunkt des Buchs. Kürzer wäre besser gewesen.

Die Stärke von Coyles Buch liegt darin, dass er keine theoretische Abhandlung schreibt, sondern Talentschmieden auf der ganzen Welt besucht, um zu zeigen, warum dort mehr Myelin als anderswo gebildet wird. Gerade dieses "Warum" hilft dem Leser zu verstehen, wie man Lernen besser und effektiver machen kann.
Vor allem die Ausführungen zur Frage, wie schwierig und wie häufig Übungen denn nun sein müssen, damit sie effektiv sind, sind lesenswert. Egal, ob Sie selbst z.B. Gitarre lerrnen möchten oder Lehrer sind, der nicht glaubt, alles wird besser, wenn man alles nur oft genug macht (das reicht laut Coyle nämlich nicht).

Coyles Buch ist flüssig zu lesen. Amerikanischer Stil, also fundiert aber nicht zu wissenschaftlich. Aus meiner Sicht keine fünf, aber immerhin vier Sterne; trotzdem sehr gut investiertes Geld.
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am 22. März 2010
Das Buch habe ich mit etwas Skepsis betrachtet.
Es las sich gut und informativ, ich lernte etwas über Myelin und Erziehung.
Aber für die Erkenntnis: "Ohne Fleiß kein Peis", "Von Nichts kommt nichts" oder
Einsteins Kommentar zu Talent: "90 Prozent Transpiration, 10 Prozent Inspiration" (so ungefähr), war das Buch zu dick - meiner Meinung nach. Und dann das immer wieder heruntergebetete Mantra vom Myelin! Nach dem 3. Mal hatte ich es eigentlich schon begriffen: die Myelinbildung ist wichtig, um unsere Nervenbahnen zu "Datenautobahnen" (fast) ohne Geschwindigkeitsbegrenzung zu machen. Da war nicht nötig das noch öfter zu wiederholen. Ich kam mir leicht "gehirnwäscht" vor.

Als kritische Leserin war ich dann aber auch froh, das doch noch andere Aspekte beleuchtet wurden, die nicht unwesentlich für die Talententwicklung sind, z. B. Motivation, ein guter Lehrer/Trainer, Eltern die unterstützen, Ausdauer etc.
Da kann nämlich jemand trainieren und seine Myelinschicht verstärken wie er will, aber wenn er z. B. eine miserable Stimme hat, wird er nie Pop-/Gesangs-Superstar/Talent. Er wird nur besser - für seine Verhältnisse.

Der Titel des Buches "Die Talentlüge" ist demnach etwas reißerisch gewählt, weil hier der Eindruck erweckt wird, das es um die Aufklärung eines "bösen Komplotts" geht. Das verkauft sich eben besser, aber ist nicht sachlich.

Trotzdem war es hilfreich, das Buch zu lesen, weil man doch einiges dazu lernt.
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am 19. Dezember 2009
Das Buch räumt radikal auf mit einigen althergebrachten Vorturteilen zum Thema Talent, IQ und Begabung. Motto des Bucheses ist: Jeder kann fast alles erreichen. Diese Thesen sind gut dargestellt und vor allem auch wissenschaftlich begründet und anhand zahlreicher Beispiele bildlich illustriert. Hat mir gefallen. Einen Punkt Abzug gibt es, weil ich mir an einigen Stellen noch mehr ins Detail gehende Erläuterungen gewünscht hatte. Auch bei der Ermittlung von Erfolgsfaktoren für eine optimale Karriere, schafft der Autor es nicht seine Thesen 100% präzise auf den Punkt zu bringen, und redest etwas zu viel zum den heißen Brei herum. Insgesamt aber auf jeden Fall sehr lesenswert.
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am 4. Februar 2010
In diesem Buch geht es um eine ganz einfache Erkenntnis:
Clarissa macht dasselbe wie die berühmten Talentschmieden. Sie nutzt einen Mechanismus im Gehirn, der bestimmte Formen des gezielten Übens in neue Fähigkeiten verwandelt."

Sie tritt in eine Phase des beschleunigten Lernens ein, die Menschen selbst herbeiführen können, wenn sie wissen: Das Geheimnis des Talents basiert auf revolutionären Entdeckungen rund um die Neuronenmembran Myelin. Diese gilt als heiliger Gral des Lernens". Ihre Aufgabe besteht darin, die Nervenzellen wie eine Plastikisolierung zu umhüllen, ähnlich einem Kupferkabel, und auf diese Weise dafür zu sorgen, dass sich das Signal nicht verliert, sondern im Gegenteil verstärkt und beschleunigt." Sie ist eine Wunderwaffe". Sie legt sich in den entsprechenden Schichten um die Gehirnzellen. Sie sorgt auf diese Weise dafür, dass wir immer schneller und besser werden." Je dicker die Myelin-Schicht, desto besser die Isolierung und umso schneller und präziser werden unsere Bewegungen und Gedanken."
Jeder kann Myelin entwickeln, in seiner Kindheit und im Verlaufe des weiteren Lebens. Wer Myelin bildet, entwickelt sein Talent. Zur Myelinbildung gehören aktives Lernen, Initialzündung und Meistertrainer. Jedem dieser drei Teile entspricht ein grundlegender Baustein des Talents. Diese bilden zugleich den Schlüssel zum Erlernen jeder neuen Fähigkeit. D. Coyle ist sehr interessiert, vor den Augen des Lesers seine Theorie über Talentierung auszubreiten und den Leser dafür zu interessieren, wie das frühe Üben beschaffen sein muss, das Talente hervorbringt. Seine Schwerpunktarbeit liegt um die Neuronenmembran Myelin - und ist dieser in Talentschmieden auf der Spur. Aus diesem Grunde besucht er brasilianische Fußballvereine, die Ausnahmespieler hervorbrachten und über das aktive Lernen zur Initialzündung ihrer Talententwicklung kamen. Der Autor ist der Meinung: Menschen, denen ich in den Talentschmieden begegnet bin, verhalten sich scheinbar paradox: Sie suchen sich ausgerechnet vereiste Hügel.... und arbeiten ganz bewusst an der Grenze ihrer Fähigkeiten und scheitern dabei zwangsläufig immer wieder. Doch genau dieses Scheitern macht ihren Fortschritt aus." Aktives Lernen löst Nachwirkung aus, die auf einen Widerspruch basiert: Wenn wir uns zielgerichtet mit einem Gegenstand auseinandersetzen, ... dann werden wir klüger. Mit anderen Worten: Erfahrungen, die Lernende dazu zwingen, sich langsam voranzutasten, Fehler zu machen und diese zu korrigieren, machen sie schnell und graziös - ohne dass sie es bemerken. D. Coyles Beobachtungen liefern zugkräftige Argumente für eine Neuerfindung der inneren Seite" von Schule, Lernen und Bildung. Sein Beweismaterial nimmt er aus den empirischen Befunden der Hirn-, Begabungs- und Genieforschung. Für ihn ist Lernen und Üben im Kontext fördernder Begleitung weit erheblicher von Bedeutung als sogenannte angeborene Fähigkeiten. Nur das übende Subjekt entwickelt seine Talente. Wer mit Selbstbewusstsein und Vertrauensvorschuss in die Kraft des Lernens und Übens sehr viel Übung steckt, der macht sich zum Talent."

Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis:
Aktives Lernen
In der Lernzone
Die Lernzelle
Die drei Regeln des aktiven Lernens
Initialzündung
Wie man Talent schürt
Meistertrainer
Die Talentflüsterer
Lernen zu Lehren
Die 60-Millionen-Dollar-Wette
Die Welt des Myelins

Für die EG-BIBLIO-KOM Dr. Karl-J. Kluge
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am 20. Juni 2015
Endlich erklärt mir jemand, wie man seine Fähigkeiten erarbeiten, ausbauen, verfeinern kann. Auf jeden Fall empfehlenswert: falls es das Buch noch in deutsch gibt
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am 12. Juni 2013
Bin froh das ich dieses Buch bestellt habe, da ich eine andere Sichtweise von effektiven Lernen nun habe.
Man bekommt die Erkenntnis, dass wenn man es ernsthaft will, fast alles erreicht werden kann.
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am 11. Februar 2010
Das Buch hat mir sehr gut gefallen, da es einerseits flott geschrieben ist - aber andererseits nicht nur allgemeines Wischiwaschi bringt, sondern sehr wohl Zahlen,Daten und Fakten, die die einzelnen Theorien untermauern. Natürlich kann man mit diversen Statistiken viel "beweisen" und ich bin nicht ganz überzeugt, dass genetische Voraussetzungen so gar keine Rolle bei herausragenden Persönlichkeiten (speziell im Sport) spielen sollen. Dennoch ist die Idee, dass man mit entsprechendem Willen und Fleiß (10.000 Stunden) es auch zu Spitzen-Leistungen bringen kann. Dieses Buch sollten vor allem Lehrer in die Hand gedrückt bekommen,um bei ihren Schülern als "Meistertrainer" die im Buch beschriebenen Initialzündungen auslösen zu können.
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am 19. November 2013
Wenn man das Buch in einem Satz zusammen fassen will: Üben, üben, üben. 10.000 mal und Du kannst es. Danke.
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am 31. Juli 2009
Das Buch liest sich flott und ist auch recht unterhaltsam, nur einen wirklich Mehrwert für mich selbst hat es eher weniger. Es ist eben kein Ratgeber sondern ein klassisches Sachbuch. Teilweise ist es mir zu theoretisch, bzw. wissenschaftlich geschrieben. Was mich sehr gestört hat, ist die lieblose Gestaltung des Buches. Billiges Papier, billiger Umschlag. Das Buch sieht aus, wie ein BoD, dafür braucht man keinen Verlag. Schade, denn daraus hätte man mehr machen können...
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am 12. Juli 2009
Interessantes Buch. Buch beschreibt anhand Praxisbeispielen das Talent aus folgender Formel besteht

aktives(intensives) Lernen + unbändige Motivation = Talent
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