Stefan Klein mag einer der besten, wenn nicht der beste, Wissenschaftsjournalist Deutschlands sein. Er besitzt die fantastische Gabe, ein Thema, zu dem in Fachzeitschriften für den Laien langatmig-trocken anmutende Beiträge verfasst wurden, zu nehmen, bei der Gurgel zu packen, neu einzukleiden und als eine spannende Entdeckungsreise an der vordersten Front der Wissenschaft zu präsentieren. Themen, die das Buch abhandelt, sind unter anderem das Universum, die Beschaffenheit der Zeit, Genforschung, die Entstehung und VIelfalt des Lebens, Organ-Züchtung und viele andere, jeweils aktuellster Stand. Selten las ich Wissenschaftsliteratur mit so einer Neugier und Spannung.
Einzig der Titel "Tagebücher der SChöpfung" ist etwas reißerisch gewählt - dem Verlag sei's verziehen.