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"Kompetent und unterhaltsam bringt er [Stefan Klein] uns auf den aktuellen Stand der Forschung, vermittelt komplexe Sachverhalte und berichtet von den Antworten, die unser Weltbild revolutionieren". Dieser langweilige -- wenn auch sachlich richtige -- Satz aus dem Klappentext ist ganz sicher der erste und der letzte langweilige Satz, den der Leser zu Gesicht bekommt. Das sei hier versprochen. Stefan Klein hat sich mit dem Titel wahrlich nicht übernommen! Das Buch erzählt in herausragend gut durchdachter Form den Stand der Forschung. Aller Forschung. Das ist das Beeindruckende. Sei es die Entstehung des Lebens oder die von "Dolly", sei es die Erfindung der Zeitmessung oder die Philosophie des "Wurmlochs", jederzeit hat man das sichere Gefühl, durch kompetente Führung von Geschichte zu Geschichte zu gelangen. Die fachübergreifende Sachkenntnis aktueller wissenschaftlicher Diskussionen ist beeindruckend, Klein hat viel gelesen. Und viel verstanden.
Das Buch ist daher geeignet, sich nicht nur auf bequeme, sondern ziemlich anregende Weise zu bilden. Und das ist nicht einfach in einer Zeit, in der kaum etwas so kurzlebig ist wie Wissen. Umwälzende wissenschaftliche Entwicklungen passieren immer mehr fernab gesellschaftlichen Bewusstseins. Gerade deshalb ist es wichtig, nicht den Überblick zu verlieren. --J. Schüring
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
21 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Fantastisch!,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Tagebücher der Schöpfung (Taschenbuch)
Wer glaubt, Naturwissenschaften seien nichts für ihn / sie, der greife zu diesem Buch: Nach Lektüre von gut 220 Seiten "Tagebücher der Schöpfung" (die viel zu schnell vergehen) wird er / sie begeistert sein von den Schilderungen von schwarzen Löchern, Riesenkraken in der Tiefsee, und Herzen, die in Labor-Brukästen heranwachsen sollen. Mir jedenfalls ist es so gegangen. Und ich kann mir kaum vorstellen, dass jemand dem Sog dieser Geschichten widerstehen könnte. Die Breite dessen, was erzählt wird, ist beeindruckend. Und wie gekonnt in jedem Kapitel die Spannung von Neuem aufgebaut wird, um den Leser keinen Moment lang aus den Fängen zu lassen, ist manchmal schlicht staunenswert. Im Ernst: Man liest dieses Buch mit glühenden Fingern. So, wie man vielleicht einmal seine ersten Krimis verschlang.
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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein großes Lesevergnügen, hochaktuell,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Tagebücher der Schöpfung (Taschenbuch)
Endlich ein Buch, das in leichtverständlicher Weise an die vorderste Front der Wissenschaft führt. Die Tagebücher der Schöpfung sind ein Rundflug über die letzten Entwicklungen in Kosmologie und Genforschung, Evolutionsbiologie und Teilchenphysik. Erzählt wird die Geschichte der Herkunft des Menschen; wie nebenbei erfährt man dabei, was sich in all diesen Gebieten tut und lernt auch noch einige der wichtigsten Wissenschaftler unserer Zeit kennen. In drei Teilen "Kosmos, Evolution, Schöpfer Mensch" will das Buch will ein neues, auf Wissenschaft gegründetes Weltbild vermitteln, was dem Autoren gelingt. Selten habe ich Forschung so klar erklärt und so vergnüglich vermittelt gelesen. Über weite Strecken schreibt Klein im Erzählton, und überaus lebendig und anregend. In ihren besten Passagen sind die "Tagebücher der Schöpfung" packend wie ein Thriller. Wer die Wissenschaft in den Schlagzeilen verstehen und dabei auch noch glänzend unterhalten werden will, für den ist dieses Buch ein Muss.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Grandiose Wissenschafts-Abenteuerreise,
Von Alex A. (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Die Tagebücher der Schöpfung: Vom Urknall zum geklonten Menschen (Broschiert)
Stefan Klein mag einer der besten, wenn nicht der beste, Wissenschaftsjournalist Deutschlands sein. Er besitzt die fantastische Gabe, ein Thema, zu dem in Fachzeitschriften für den Laien langatmig-trocken anmutende Beiträge verfasst wurden, zu nehmen, bei der Gurgel zu packen, neu einzukleiden und als eine spannende Entdeckungsreise an der vordersten Front der Wissenschaft zu präsentieren. Themen, die das Buch abhandelt, sind unter anderem das Universum, die Beschaffenheit der Zeit, Genforschung, die Entstehung und VIelfalt des Lebens, Organ-Züchtung und viele andere, jeweils aktuellster Stand. Selten las ich Wissenschaftsliteratur mit so einer Neugier und Spannung.Einzig der Titel "Tagebücher der SChöpfung" ist etwas reißerisch gewählt - dem Verlag sei's verziehen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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