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Die Tage von Stammheim: Als Augenzeuge beim RAF-Prozess
 
 
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Die Tage von Stammheim: Als Augenzeuge beim RAF-Prozess [Gebundene Ausgabe]

Ulf G. Stuberger
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
  • Verlag: Herbig; Auflage: 1 (22. Mai 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3776625287
  • ISBN-13: 978-3776625288
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 14,8 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 40.657 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Ulf G. Stuberger
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Das ansprechend geschriebene und nicht auf Sensationshascherei angelegte Buch ist gerade aufgrund der subjektiven Sicht ein authentischer Beitrag zum deutschen Herbst vor dreissig Jahren - wegen der überaus gut eingefangenen aufwühlenden Atmosphäre und wegen vieler Neuigkeiten. (...) Das Interview mit Müller im Anhang ist für die Strategie der RAF erhellend wie kaum eines mit einem Ex-Terroristen." (Neue Zürcher Zeitung, 06.07.2007)

"Eine detailgenaue Rekonstruktion, basierend allein auf Fakten, die zum Teil bis in die Gegenwart wirken. Packend wie ein Krimi. Nicht zuletzt auch deshalb, weil Stuberger hier Informationen preisgibt, die bislang unter Verschluss waren." (bücher, Ausgabe Nr. 4, 2007)

Kurzbeschreibung

Zwischen den Fronten von RAF und Staatsschutz

Ulf G. Stuberger hat als einziger Journalist den fast zwei Jahre dauernden Strafprozess gegen Andreas Baader, Ulrike Meinhof, Jan-Carl Raspe und Gudrun Ensslin 1975 bis 1977 durchgehend im Gerichtssaal verfolgt. Dabei geriet er zwischen die Fronten. Staatsschutzorgane hielten ihn für einen "Sympathisanten der Terroristen", die RAF setzte seinen Namen auf ihre Abschussliste. Er musste unter ständigem Personen- und Objektschutz leben - und schließlich Deutschland verlassen. Er schildert das wohl spektakulärste Strafverfahren der Bundesrepublik aus persönlicher Sicht mit den Folgen für sein Leben.

Mit zahlreichen Fotos und Dokumenten und einem Originalinterview mit dem RAF-Aussteiger und "Kronzeugen" Gerhard Müller.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Ulf G. Stuberger hat als einziger Journalist den fast zwei Jahre dauernden Strafprozess gegen Andreas Baader, Ulrike Meinhof, Jan-Carl Raspe und Gudrun Ensslin durchgehend im Gerichtssaal verfolgt. Seine Aufzeichnungen aus den Jahren 1975 - 1977 wurden nun veröffentlicht.

Es ist für mich als 1970 geborenen interessant, einen Einblick in die Analogie des spektakulärsten RAF-Prozesses zu erhalten. Außerdem ist es immer wieder interessant zu erfahren, mit welchen 'Winkelzügen' beide Seiten (Ankläger und Verteidiger) im Gericht versucht haben, ihre Interessen (des Staates und der Angeklagten) durchzusetzen.

Das Buch schildert auch das Leben von Herrn Stuberger nach Abschluss des Prozesses, als auch er ins Visier der RAF geraten ist - und das, obwohl er nur seine Arbeit gemacht hat. Das macht nachdenklich und zeigt, dass man nie vor unliebsamen Überraschungen sicher ist.

Als politisch interessierter Mensch muss man dieses Buch gelesen haben. Ganz klar 5 Sterne.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Mogelpackung 18. Januar 2008
Von Odysseus
Format:Gebundene Ausgabe
Der ehemalige Agentur-Journalist Ulf G. Stuberger legt seine persönliche Erinnerungen an die 'bleierne Zeit' vor, angefangen bei seiner Korrespondententätigkeit beim Prozess gegen die Baader-Meinhof-Gruppe, seine Erlebnisse während des Deutschen Herbstes, seine persönlichen Erfahrungen mit der Terrorismushysterie in den 1970ern. Am Ende teilt man ihm mit, dass er aufgrund seiner objektiven Position auf einer Liste der RAF steht. Er kommt unter Polizeischutz und entschließt sich auszuwandern.

,Die Tage von Stammheim' ist eigentlich kein schlechtes Buch. Stuberger ist ein neutraler und kühler Prozessbeobachter, sieht Fehler beim Staat ohne auf RAF-Legenden hereinzufallen oder gar Baader, Meinhof, Rapse und Ensslin zu Märtyrern zu machen. Trefflich sind seine Beschreibungen der von Hysterie getriebenen Sicherheitsvorkehrungen bei Prozessbeginn. Auch seine Ausführungen über das Rechtssystem sind für den Laien nicht uninteressant. Das im Anhang beigefügte Interview mit dem mittlerweile verschollenen ,Kronzeugen' Gerhard Müller ist lesenswert.

Was einem beim Lesen ärgert: Durchweg ziehen sich durch das eigentlich ernste Buch merkwürdige Absätze, die den Lesefluss empfindlich stören. Was er an Tag Y gekocht hat, was Kollege X für Angewohnheiten hatte...

Letzten Endes ist das Buch aber - trotz des Untertitels! - keine Abhandlung über den Stammheim-Prozess, sondern eine Sammlung an Erinnerungen des Autors. Abschnittsweise erschließen sie einem die Zeit, teils sind sie schlicht und einfach irrelevant. Wer Zeitgeistbeschreibungen sucht, könnte an dem Buch gefallen finden. Wer ein Werk über den Prozess selbst lesen will, sollte lieber anderweitig suchen.

Die eher unterdurchschnittlichen Bewertung ergibt sich aus zwei Gründen: Stubergers unpassende Detailbeigaben und die Tatsache, dass der Titel m.E. etwas verspricht, was das Buch nur teilweise hält.

P.S. Natürlich weiß ich, dass der Autor noch ein anderes, sich mehr auf den Prozess beziehendes Buch geschrieben hat. Aber hätte der Verlag da keinen treffenderen Titel wählen können?
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Jack779
Format:Gebundene Ausgabe
interessante Details vom "Stammheimer Prozess" (z.B. Otto Schily, 1. Richter "Theodor Prinzing"), auch furchterregend wie der Verfasser selber auf die Liste der R.A.F. kam.
Mutige Fragen stellt der Buchautor am Ende seines Werks (z.B. frühzeitige Entlassung der R.A.F. Terroristen), in der viel Wahrheit steckt.
Habe aber "mehr" Details vom Stammheimer Prozess erwartet, der Autor weicht immer wieder davon ab, daher nur 4 Sterne.
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