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Die Tage in L.: Darüber, dass die DDR und die BRD sich niemals verständigen können geschweige mittels ihrer Literatur Gebundene Ausgabe – 1. September 2001

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Format: Gebundene Ausgabe
So seltsam klug ist diese Buch, wie der Junge Schernikau als Person. Ein freier Kopf, der, weil er aus allen Wolken gefallen ist, scharf und naiv zugleich beobachtet. Weil er sich zwischen den Ost- und Westwelten bewegt, ist ihm nur selten die Sicht verstellt. Fast märchenhaft, anmutig, kindlich notiert er, was alle wissen und eben so nicht denken, geschweige den sagen können: DER KAISER IST NACKT (das grauenhafte, wenn man weiß es kommt, ist komisch). Dieses Buch gehört zu den intelligentesten Erscheinungen der Neuzeit. Von der Qualität Heiner Müllers oder Bertolt Brechts oder der Bibel. Schlage eine beliebige Seite auf und es passt. Man kann kaum aufhören zu lesen. Zum Beispiel dies:

anläßlich des lagerfeuers in tschernobyl (tschernobyl ist überyll) nahmen die vierzigjährigen spätmütter westberlins ihre kleinkinder, schleppten sie auf die termingerecht stattfindende erstemaidemo, hielten sie hoch und riefen: jetzt aber weg hier! - ganz in derselben logik erschien in jenen tagen die immer zuverlässig erheiternde bildzeitung mit der bisher unübertroffenen schlagzeile: alles verseucht! - die bildzeitung, wenn ihr irgendjemand glauben schenken würde, müßte also unweigerlich eine massenpanik ausgelöst haben. die auflösung ist einfach: weder glauben die spätmütter an ihre eigene angst, noch glauben die bildzeitungsleser der bildzeitung. zwischen der bildzeitung und den lesern der bildzeitung besteht eine ästhetische vereinbarung, wie sie bei literatur immer besteht. in diesem fall lautet die ästhetische vereinbarung seitens der bildzeitung: wir lügen; und die vereinbarung von seiten der leser lautet: wir glauben euch nicht. - so ist alles in der ordnung.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
die abschlussarbeit von schernikau, geschrieben am renommierten johannes r becher literaturinstitut in leipzig, ist mitnichten ein einfaches werk, und braucht mindestens etwas einfühlungsvermögen von seiten des lesers für die schreibweise des verfassers, besser noch ein gehöriges maß an vorwissen über die biographie des autors (bemerkenswert etwa dass er in der ddr geboren, im westen aufgewachsen und später wieder zurück in den osten übergesiedelt ist) und die umstände und gegebenheiten die prägten als deutschland noch von einer mauer durchzogen war.

die tage in l ist ein in acht kapitel aufgeteiltes werk eines jungen mannes, der gesegnet mit wachen augen und einem sinn für menschen und deren eigenarten und auffälligkeiten, seine eindrücke und gedanken zu papier brachte, auf einem hohen sprachlichen niveau, und zu einer zeit die sowohl als kontrovers, surreal, utopisch und schwer greifbar für nachfolgende generationen erscheinen mag. schernikau schreibt in kurzen passagen, die meist nur über wenige abschnitte zusammenhängen und als seine gedanken gelten mögen. seine beobachtungen sind genau und pointiert, oftmals sehr unterhaltsam zum einen durch die potenzielle realsatire die beim lesen von zeitzeugenberichten über ddr/brd oft unweigerlich entsteht, zum anderen durch schernikaus mit sicherheit gewollten trockenen, subtilen humor der sich nicht immer sofort offenbart, aber dennoch zwischen den zeilen zu finden ist.
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