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Produktinformation
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In epischer Breite sowie mit Liebe zum historischen Detail und zur atmosphärischen Dichte erzählt die 39-jährige rheinländische Autorin Dagmar Trodler von der Odyssee Eriks und Alienors, denen nach ihrer Rückkehr zu den Normannen blanker Hass entgegenschlägt und die daraufhin beschließen, nach England zu gehen, zu Guilleaume, der Erik einst zum Ritter geschlagen hat -- und der jetzt Wilhelm der Eroberer heißt. Sie schildert die Wanderung der Protagonisten über die blutigen Schlachtfelder, die die Truppen Wilhelms in Nordengland hinterlassen haben. Erik ist beteiligt, als Wilhelm den letzten Aufständischen des Landes in die Knie zwingen will: ein Moment, der sein Leben verändert.
Die Tage des Raben haben alles, was uns schon an Trodlers historischen Romanen Die Waldgräfin und Freyas Töchter gefallen hat: Eine spannende Handlung, die eine ausgeprägte Kenntnis der damaligen Verhältnisse verrät -- und eine Lust am Erzählen, die dem Leser von der Geschichte der Zeit zudem einiges Lehrreiches vermittelt. --Stefan Kellerer -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
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als "die tage des raben" dann bei amazon vorbestellt werden konnte, habe ich das natürlich sofort getan!
tja und dann hielt ich teil 3 der geschichte von erik und alienor endlich in den händen und was soll ich sagen..... ich bin enttäuscht....
in den ersten kapiteln hat die autorin rückblicke zu den ersten beiden teilen eingebaut, um zu erzählen was bisher geschah. für jemanden der diese bücher gelesen hat, waren die rückblicke zu ausführlich. hätte ich die vorgeschichte jedoch nicht gekannt wäre ich, glaube ich, nach den ersten 2 kapiteln von "die tage des raben" völlig verwirrt gewesen.
irgendwann war das dann aber überstanden und das buch gewann an spannung. doch leider hielt dies nicht lange vor.
das darf man jetzt nicht falsch verstehen. das leben von erik und alienor wird auf keinen fall langweilig! es passiert immer etwas!! es passiert sogar ständig etwas!!! das schicksal hat es mit den beiden ja noch nie richtig gut gemeint, man ist das ja schon aus den vorgängern gewöhnt. diesesmal war mir das irgendwann jedoch einfach too much. erik und alienor versuchen verzweifelt sich ein neues leben aufzubauen doch fast in jedem kapitel werden alle ihre bemühungen zunichte gemacht:
sie finden ein haus in dem sie wohnen können und machen es bewohnbar. natürlich dauert es nicht lange und es wird ihnen wieder zerstört, sie renovieren; es wird angesteckt; sie renovieren wieder: und dann dauert es nicht lange und es wird wieder zerstört.... haben sie sich gerade lebensmittelvorräte für den winter angelegt, werden diese geklaut oder von den umherziehenden normannen einfach vernichtet ... andauernd werden sie von normannen und wegelageren überfallen, oder sind selber auf der flucht.... da fragt man sich als leser schonmal: wie hält ein mensch das alles aus? warum verschwinden sie nicht einfach wieder aus diesem land, in dem sie überhaupt nicht willkommen sind ???? besonders schwer haben es im dritten teil die beiden kinder. was die in ihren jungen jahren alles mitbekommen ist teilweise schon etwas erschreckend.
der geschichtliche hintergrund, die vernichtung und verwüstung von land und leuten mitsamt der vorherrschenden stimmung des volkes waren in gewohnt guter qualität von der autorin beschrieben. wirklich gefreut habe ich mich über die schön geschriebene entwicklung von alienor. war sie in der "waldgräfin" noch ein aufmüpfiges, gottesfürchtiges, naives mädchen, so hat sie sich nun zu einer gestandenen frau gemausert die so schnell nichts mehr umhauen kann.
teilweise kann sich ihr mann noch eine scheibe von ihr abschneiden. erik ist seine verdammte ehre so wichtig, dass ihm sogar das wohl der familie egal erscheint. mit der aussage"ein yingling ist nunmal kein bauer" versucht er zu rechtfertigen, warum er trotz allen geschehnissen zum könig will. letztendlich ist er dann doch mal wieder auf der flucht und alienor ist allein...
ich hatte ein wenig das gefühl, dass hier "auf-teufel-komm-raus" ein nachfolger zu den ersten zwei büchern auf den markt gebracht werden sollte, der aber leider qualitativ mit diesen nicht mithalten kann. die ereignisse haben sich teilweise überschlagen, ich kam mir beim lesen regelrecht gehetzt vor.
als fan von erik und alienor muß man das buch trotzdem gelesen haben, es gehört einfach dazu. aus diesem grund gibt es auch drei sterne.
ich hoffe jetzt auf einen vierten teil, denn so DARF die geschichte einfach nicht enden !!!!
deshalb hier ein aufruf an die autorin: liebe dagmar; vielleicht hast du es ja vergessen, aber ich meine mich daran erinnern zu können, dass alienor in der "waldgräfin" das vermögen von naphtali geerbt hat. lass erik und alienor doch wieder nach deutschland kommen und sich dieses erbe abholen. auch die zwei müssen doch wenigstens einmal im leben glück haben...... ich finde, sie haben es wirklich wirklich verdient !!! :-)
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