"Mein Zeit bei Elizabeth Taylor und Richard Burton" ist der Untertitel dieses Buches - und deren Schilderung könnte wirklich interessant sein. Würde das Buch sie denn nur enthalten. Denn von den 233 Seiten beschränken sich die Abschnitte, die sich auf die beiden Stars beziehen auf maximal 15 und selbst die bieten wenig Neues. Dass die beiden viel getrunken haben, wusste wohl jeder. Dass Burton eifersüchtig war auf die beiden Oscars seiner Frau, deren größere Beliebtheit und er selbst nicht eben als Menschenfreund galt, kann man auch in der BUNTEN nachlesen. Lieber erzählt der Autor, der im geschilderten Zeitraum 22 war, ohnehin von seinen Begegnungen mit den Bewohnern der örtlichen Hippie-Kolonie, ersten Drogenerfahrungen und der mexikanischen Mentalität. Auch davon hat man im Jahre 2003 schon mehr als einmal - und sicher besser - gelesen. Und möchte es vor allem gewiss nicht in einem Buche tun, das eigentlich von etwas ganz anderem handeln sollte.