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Die Türme des Februar: Phantastischer Roman (Gulliver) [Taschenbuch]

Peter Knorr , Tonke Dragt , Leopold Verlag Amsterdam , Max Bartholl , Liesel Linn
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (24 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch, 11. August 2004 --  

Kurzbeschreibung

11. August 2004 Gulliver (Buch 651)
Fußspuren, die aus dem Meer kommen. Die beiden Türme in den Dünen - fremd und unheimlich und doch so vertraut. Thomas sucht nach des Rätsels Lösung.


Produktinformation

  • Taschenbuch: 288 Seiten
  • Verlag: Beltz & Gelberg; Auflage: 1 (11. August 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3407786514
  • ISBN-13: 978-3407786517
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,4 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (24 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 650.848 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Das Buch übertrifft an Originalität des Einfalls und der Durchführung das meiste, was in letzter Zeit erschienen ist. Es entwickelt ein so beunruhigendes Verwirrspiel, dass der Lektüreeindruck lange bleibt." Klaus Seehafer, FAZ

Buchrückseite

Fußspuren, die aus dem Meer kommen. Die beiden Türme in den Dünen sind fremd und unheimlich und doch seltsam vertraut. Wie bin ich hierhergekommen? schreibt der Junge in sein Tagebuch. Was tue ich hier? Ich weiß nicht mehr, wer ich bin ... Er findet Menschen, die ihm helfen, T'ja zum Beispiel. Auf der Suche nach sich selbst stößt er auf das Rätsel der Türme, auf das Geheimnis des 30. Februar. Aber wie heißt das Wort, das ihn hierher versetzt hat? Und will er überhaupt zurück? -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .


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Einleitungssatz
And now, if e'er by chance I put my fingers into glue, Or madly squeeze a righthand foot into a lefthand shoe, Or if I drop upon my toe a very heavy weight, I weep, for it reminds me so of that old man I used to know - Whose hair was whiter than the snow ... Lesen Sie die erste Seite
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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen packend und komplex! 14. Dezember 2009
Von Stefan Erlemann HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Wie kommt er hierher? Ist er schon immer hier gewesen? Kommt er von dem Schiff dort auf hoher See? Die See. Das Schiff. Sand. Er erinnert sich nicht. Und doch gibt es Wärter, die er kennt. Wärter, die aus seiner Erinnerung stammen. Er wendet sich vom Meer ab und folgt dem Weg landeinwärts. Nach einer Weile sieht er zwei Türme in den Himmel ragen. Sehr einfache, fast klobige Zwillingstürme, die inmitten der Dünen stehen. So als gehörten sie nicht hier her. Der Junge - zumindest scheint er nicht alt zu sein, vielleicht vierzehn, vielleicht achtzehn - folgt dem Pfad, bis er die Türme erreicht. Eine kleine Hütte nebenan erregt seine Aufmerksamkeit. Ein alter Mann tritt heraus, sieht ihn an, als würde er ihn kennen. Kennt er ihn? Tom bittet ihn herein, nennt ihn Tim und bittet ihn, von jetzt an jede Erinnerung, jedes GesprÃ'ch, jeden Gedanken niederzuschreiben. So, und nur so, wird er vielleicht erfahren, wer er ist, woher er stammt und was er hier will. Der Junge zögert, traut Tom zwar, kann sich aber nicht erinnern, ob er ihn schon vor dem 30. Februar, dem ersten Tag seiner neuen Erinnerungen, gekannt hat und ob er ihm wohlgesonnen ist.
Tage später verlässt Tim den alten Mann, streift durch die Dünen, wird vom Hund Téja gefunden und folgt ihm zum Haus eines Fremden. Er bleibt bei ihm, nicht zuletzt, weil er sich in dessen Tochter Téja verliebt. Warum aber bittet der Mann ihn, sein Tagebuch zu vernichten, warum sieht er nie Téja, den Hund, gemeinsam mit Téja, dem Mädchen? Kann er ihr trauen? Soll er Tom gehorchen oder Téjas Vater? Warum kommen ihm die Türme bekannt vor und warum hat ihm Tom einige Seiten aus seinem Notizbuch herausgerissen?

1973 erschien "De torens van februari" der niederländischen Autorin Antonia Johanna "Tonke" Dragt. Sie möchte darin so genau wie möglich schildern, wie ein Mensch nach einem totalen Gedächtnisverlust versucht, seine Erinnerungen zurückzuholen. Sie verknüpft diese Grundidee mit der fantastischen Geschichte eines Weltenwechsels. Der Protagonist stammt nicht von der Welt, in der er ohne Erinnerungen erwacht. Sie wählt die Form einer Tagebuchaufzeichnung, um so authentisch wie möglich zu suggerieren, dass nur der Junge und niemand sonst die Geschichte niedergeschriebenen hat. Diesen Eindruck verstärkt die Autorin mit einem Vorwort, verschiedenen Nachworten und mehrmaligen Anmerkungen im Verlauf der Geschichte. Sie merkt an, wenn es Auslassungen, Streichungen und Unleserliches in dem vermeintlichen Originalmanuskript gibt und befleißigt sich eines simplen, einfachen und ruhigen Stils, der den Eindruck, ein Vierzehnjähriger habe dies geschrieben, noch verstärkt.

All diese Kniffe führen dazu, dass Jugendliche die Geschichte leicht nachvollziehen können und nahezu atemlos mitfiebern bei der Frage, ob Tim seine Erinnerung wiedererlangen wird und wie er in diese Welt gelangt ist.
Doch trotz aller Methoden, die Geschichte aus der Sicht des Jungen darzustellen, bleibt die Grundkonstruktion komplex. Das Rätsel schwierig zu entschlüsseln und die philosophischen Fragen, die Tonke Dragt aufgreift und anreißt, bleiben unbestimmt und werden nur wenig oder gar nicht einer Lösung zugeführt.

"Die Türme des Februar" bleiben ein Mysterium, ein schriftstellerisch sehr interessanter Versuch, ein Schlaglicht auf einen Menschen zu werfen, der seine Erinnerung verloren hat. Es werden keine Antworten gegeben, kein Happy End formuliert, kein Perspektivwechsel zur Autorin vorgenommen. Es bleibt ein Manuskript, das scheinbar von einem Unbekannten geschrieben wurde, der unbekannt bleiben wird. Dies mag viele Leser enttäuschen oder verstören, die meisten aber werden begeistert sein und sich in die Frage versteigen, ob nicht doch vielleicht ein Quentchen Wahrheit an der Behauptung von Tonke Dragt sein könnte und es diesen Weltenreisenden wirklich gegeben haben könnte. Das Buch lädt nachhaltig zum träumen und philosophieren ein und vereint in wunderbarerer Weise einen einfachen, federleichten Schreibstil mit schwierigen Fragen und einem komplexen Problem.

Stefan Erlemann
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Im falschen Kalender 6. Januar 2006
Format:Gebundene Ausgabe
Für viele Menschen ist die Vorstellung grauenhaft, eines Tages ohne Gedächtnis aufzuwachen und sich nicht mehr in der gewohnten Umwelt zu Recht zu finden. Doch genau dies geschieht einem Jungen. Nicht einmal mehr an seinen Namen kann er sich erinnern. Das einzige, das er zu wissen glaubt, ist, dass hier nicht seine Heimat ist. Er schaut sich um, sieht einen schönen Sandstrand, in der ferne ein Schiff auf dem Meer, Fußspuren, die an Land führen, in der Nähe zwei Türme. Zu allem Unglück ist auch noch seine Uhr stehen geblieben!
Woher kam er? Fiel er vom Himmel? Oder stammen die Fußspuren im Sand von ihm? Er kann sich nicht erinnern und beschließt, erst einmal zu den beiden Türmen zu wandern. Dort angekommen trifft er einen alten Mann. Dieser rät ihm, ein Tagebuch zu schreiben in der Hoffnung, so sein Gedächtnis wieder zu erlangen.

Das Hörbuch ist dieses Tagebuch. Der Junge hat es an die Autorin Tonke Dragt geschickt mit der Bitte, es zu veröffentlichen. Diesem Wunsch ist sie gefolgt und hat im Tagebuch nur Rechtschreibfehler etc. korrigiert. Ansonsten blieben die Aufzeichnungen unverändert.
Das beschriebene Szenario ist düster und bedrohlich. Allein auf sich gestellt muss der Junge Entscheidungen treffen, ohne über Vergleichsmöglichkeiten zu verfügen. Ist der alte Mann wirklich nur um sein Wohl besorgt oder versucht er ihn zu manipulieren? Was ist gut und was böse? Viele Fragen werden am Anfang aufgeworfen und nicht restlos alle werden am Ende beantwortet sein. Dies lässt viel Raum für Phantasie und Traum und vielleicht ist diese Geschichte ja auch nichts anderes als ein langer Albtraum des Jungen.

Nach und nach wendet sich die Erzählung zum positiven. Langsam findet der Junge sich in der neuen Umgebung zurecht. Er lernt andere Bewohner kennen und verliebt sich schließlich in ein Mädchen. Doch jetzt steckt er erst recht in der Klemme: soll er einfach seine Suche nach seinem wahren ich aufgeben und bei dem Mädchen bleiben? Oder doch lieber das Mädchen verlassen und weiter suchen? Erschwerend kommt noch hinzu, dass es hier gefährlich ist, kein Gedächtnis zu besitzen, denn auf diese wird regelrecht Jagd gemacht.

Durch den spannenden Handlungsaufbau schafft es die Autorin spielend, den Hörer bei der Stange zu halten. Obwohl kein klassischer Fantasy-Stoff, kann man dieses Buch bedenkenlos diesem Genre zuordnen denn dem Hörer wird einiges an Phantasie abverlangt, um in der vielschichtigen Geschichte den Überblick zu behalten. Dies liegt weniger an den Charakteren als vielmehr an den doch sehr der klassischen Philosophie entlehnten Themen und Fragen, die im Buch aufgeworfen werden.

Konstantin Graudus leiht dem Jungen seine Stimme. Jugendlich hell klingt seine Stimme, dabei aber verhalten, zögernd ja teils ängstlich. Diese scheinbaren Gegensätze sorgen im Zusammenspiel dafür, dass seine Lesung die inneren Beweggründe des Jungen messerscharf hervortreten lassen. Hier handelt kein Superheld oder Draufgänger, sondern ein etwas eingeschüchtertes Kind versucht, einer Situation Herr zu werden, die so manchen Erwachsenen überfordern würde. Konstantin Graudus schafft es durch seinen differenzierten und bühnenreifen Duktus diesem Dilemma Gehör zu verschaffen.

Fazit: Spannendes, nervenaufreibendes Abenteuer eines zunächst namenlosen Jungen in einer für ihn befremdlichen Welt. Hier kommt jeder auf seine Kosten, der philosophisch angehauchte Geschichten vor einem Phantasy-Hintergrund liebt.

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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen einfach toll 8. März 2001
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Ich musste das Buch lesen für die Schule. Jeder sollte ein Jugendroman auswählen und dazu Aufgaben lösen und kreative Dinge machen. Jedenfalls bereue ich es NICHT, mir dieses ausgewählt zu haben. Man weiß auch nicht recht, ob man es glauben soll oder nicht. Aber ich glaube es jetzt, zumindestens das jemand ein solches Buch gefunden hat und es Tonke Dragt schickte ( war doch so, oder?)!!! Das Wort weiß ich auch schon, aber habe mich nie gewagt es auch nur auszusprechen. Das Buch fesselt einen so sehr, dass man ins Buch hineingehen möchte und verzaubert wird. Besonders beeindruckt mich der Schreibstil des Jungen (oder von Tonke Dragt?)für ein Tagebuch. Aber mehr kann ich auch nicht beschreiben, sonst verrate ich noch zuviel!Man muss es einfach gelesen haben!!!
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Die neuesten Kundenrezensionen
2.0 von 5 Sternen Langweilig
Leider eins dieser Bücher, die man mit Begeisterung anfängt, weil die Grundidee sehr interessant ist, aber gegen Ende musste ich mich zwingen, weiterzulesen. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von kibu veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Naja...
Wir haben dieses Buch aufgrund der Empfehlung einer Klassenkameradin als Schullektüre gelesen. Nachdem meine Freundin dieses Buch empfohlen hatte, habe ich mir... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 31. März 2011 von lauri :)
1.0 von 5 Sternen Zwiespältig
Ich habe das Buch meinem Sohn (9 Jahre) vorgelesen, nachdem wir auch die anderen Bücher von Tonke Dragt gelesen hatten, die uns sehr gefallen haben. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. Februar 2009 von Sternenhimmel
5.0 von 5 Sternen Ein ZAUBERhaftes Buch
Ich habe dieses Buch erstmals vor vielen, vielen Jahren mit 12 gelesen. Damals lieh ich es mir eher zufällig von einer Freundin. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. November 2008 von Katharina Köhler
5.0 von 5 Sternen Fantasievolles, spannendes Buch!
Zu allererst: Wenn Sie dieses Buch lesen, werden Sie, wann immer Sie es wieder in die Hände bekommen, anfangen erneut über das Rätsel das es beinhaltet zu... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Dezember 2007 von Madame Tout-Le-Monde
5.0 von 5 Sternen Frage um Frage
ich muss das Geschehen ja nicht noch einmal erläutern, das haben viele vor mir bereits gemacht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. Oktober 2007 von Meg Sky
5.0 von 5 Sternen Im falschen Kalender
Für viele Menschen ist die Vorstellung grauenhaft, eines Tages ohne Gedächtnis aufzuwachen und sich nicht mehr in der gewohnten Umwelt zu Recht zu finden. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Januar 2006 von Wolfgang Haan
5.0 von 5 Sternen Ein Buch, das Sie für Jahre fesseln wird
Es fällt mir schwer einen geeigneten Anfang für meine Rezension zu schreiben. Obwohl es Jahre her ist, als ich ''Die Türme des Februar'' zum ersten mal gelesen habe,... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. Juni 2004 von Sebastian Mayer
5.0 von 5 Sternen In sich ein kleines Juwel
Vorneweg muss ich sagen, dass ich anfangs ob des doch recht einfachen Schreibstils ein wenig enttäuscht war, da ich ihn doch etwas ausgefeilter in Erinnerung hatte. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Juni 2004 von Alex
2.0 von 5 Sternen Türme des Februar
Dies ist eins der wenigen Bücher von Tonke Dragt, dass mir überhaupt nicht gefallen hat. Ich finde es ist sehr langweilig geschrieben und auch nur schwer... Lesen Sie weiter...
Am 6. Juni 2002 veröffentlicht
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