FILM
Der für's Fernsehen produzierte Mystery-Thriller "Die Tür zur Dunkelheit" aus dem Jahr 2006 ist nicht schlecht, aber auch kein großer Wurf. Der Regisseur hat seinen Job gut gemacht. Die Filmmusik und die Effekte wirken aber oft irgendwie übertrieben und deplaziert. Ansonsten ein kurzweiliges und spannendes Filmchen, das den Zuschauer bis zum Ende im Dunkeln tappen lässt.
DARSTELLER
Emma Caulfield (bekannt aus "Buffy Im Bann der Dämonen"), die bisher auf Nebenrollen abboniert schien, hat hier ihre zweite große Hauptrolle und macht ihre Sache nicht schlecht, wirkt sie stellenweise auch etwas überfordert.
David Orth (bekannt aus "Stargate: Atlantis") macht als fürsorglicher Familienvater mit dem einen oder anderen dreckigen Geheimnis eine super Figur. Sein Spielen ist gewohnt natürlich und intensiv.
Sämtliche andere (Neben-) Rollen sind nicht fehlbesetzt sondern ganz in Ordnung aber nicht sonderlich erwähnenswert.
STORY
Seit dem Tod ihres ersten Mannes hat Kate Albträume und wird von Visionen heimgesucht, weshalb sie in psychiatrischer Behandlung war.
Drei Jahre später ist Kate mit ihrem neuen Mann Bobby glücklich verheiratet und sie erben über 11 Millionen sowie das Haus ihres Vaters. Zusammen mit ihrer kleinen Tochter ziehen die beiden in das schöne Haus. In der neuen Umgebung verstärken sich Kate's Visionen wieder. Nach einem Unfall den Kate nur knapp überlebt, werden ihre Hallucinationen unerträglich. Ihr erscheinen überall im Haus tote Frauen. Im angrenzenden See entdeckt die Polizei vier Frauenleichen, was Kate glauben lässt, ihr verstorbener Vater hat die Morde verübt. Aber das ist nicht die ganze Wahrheit...
DVD
Bild und Ton sind einwandrei. Der Film ist in der deutsch synchronisierten sowie der englischen Originalfassung und in Dolby Digital 5.1 und 2.0 zu sehen / hören.
Sehr schade ist, das keine Extras vorhanden sind! Wenigstens einen Trailer oder eine läppische Fotogalerie hätte man noch darufpacken können.
FAZIT
In "Der Fluch von Darkness Falls" hat Caulfield mehr Talent bewiesen. Ewige Fans von "Buffy Im Bann der Dämonen", wie ich einer bin, können aber bedenkenlos zugreifen.
Ein Film den man definitiv nicht gesehen haben muss, der aber zu unterhalten weiß. Es besteht jedenfalls keine Gefahr während dem Film einzuschlafen, was bei Nicholas Brendons Ausflug auf die Leinwand in "Pinata: Dämoneninsel" leider ganz anders war...