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Die Târ meines Vaters: Roman Gebundene Ausgabe – 11. März 2009


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 130 Seiten
  • Verlag: Ammann; Auflage: 1., Aufl. (11. März 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3250601330
  • ISBN-13: 978-3250601333
  • Originaltitel: Le târ de mon père
  • Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 12,8 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.531.582 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Media-Mania am 20. Mai 2009
Format: Gebundene Ausgabe
Nachdem Yasmine Ghata schon mit "Die Nacht der Kalligraphen" große Erfolge erzielte und Begeisterung hervorrief, gelingt ihr mit "Die Târ meines Vaters" ein weiteres feines Kunststück. Man ist neugierig, welches Thema sie sich wohl als nächstes aussuchen wird. Jedenfalls hofft man auch nach der Lektüre dieses Buches, das ihr der Stoff und die Inspiration noch lange nicht ausgehen mögen.

Nicht die exquisit geschwungene Schrift ist diesmal Thema, sondern die Musik, eine andere der schönen Künste. Sie nimmt ihren Ausgang beim Höchsten und sucht sich ihre Instrumente und Kanäle, durch die sie wirkt und Wunder vollbringt. "Was nicht im Herzen ist, kann auch die Musik nicht hervorlocken" oder vielleicht sollte man sagen, die beste Technik und selbst fleißiges Üben ersetzen niemals die Inspiration.

Auch diesmal wieder geht es sehr mystisch zu bei Yasmine Ghata und die Toten lassen die Lebenden nicht zur Ruhe kommen und treiben ihr Unwesen. Doch letztendlich siegt das Leben über den Tod, das Licht über Dunkelheit und Schatten, die in Form von sorgsam gehüteten Familiengeheimnissen rumoren und durch die Geschichte geistern. Letztendlich erfüllt sich die Bestimmung und die enthüllten Geheimnisse verhallen im unendlichen Raum. Doch auch die Gnade fordert ihren Preis.

Yasmine Ghata erzählt ihre Geschichte in drei Teilen, in denen sie die Söhne von Weißbart und dessen Gegenspieler Mohsen und seine Frau zu Wort kommen lässt. Die libanesischstämmige Autorin, die in Frankreich lebt, beweist auch diesmal wieder ihre große Erzählkunst und ihre Lust am Fabulieren, ihr märchenhafter Stil fesselt die Leser bis zum Schluss.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Gholi Germanicus am 11. April 2010
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Die Autorin schreibt in wunderschönen Worten - ganz im Stil persischer Literatur.
Allerdings ist die Beschreibung des Lauteninstruments Tar derart falsch und schlecht recherchiert, dass ein Kenner des Instruments keine wirkliche Freude an dieser kleinen Geschichte haben wird.
(Beispielsweise kann das Plektrum gar nicht in den Resonanzboden fallen, die beschriebenen langen Fingernägel zeichnen nicht den Tar-Spieler aus, sondern finden sich bei Setar-Spielern, auch lassen sich die metallenen Saiten der Tar sicher nicht so einfach verbrennen ...)
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Format: Gebundene Ausgabe
Schon ihr erster Roman "Die Nacht der Kalligraphen" entführte seine westeuropäischen Leser in Frankreich, wo Yasmina Ghata 1975 geboren ist und lebt, und in den deutschsprachigen Ländern in eine fremde und alte Welt, in der die Uhren anders gehen und die auf den Okzident schon immer eine besondere Anziehungskraft ausübte. Ging es damals um die auch tief religiöse Bedeutung der aussterbenden Kunst der Kalligraphie, so handelt Yasmine Ghatas neuer Kurzroman vom Spiel eines Instrumentes, das es nur im Orient gibt, der sogenannten Tar. "Es ist ein Instrument indisch-persischen Ursprungs mit metallische Klang, das zur Familie der Lauten gehört. Sein doppelbartiger Resonanzkörper ist aus Maulbeerholz, die Decke hat die Form zweier mit der Spitze aneinanderstoßender Herzen. Der lange Hals ist mit 25 Bändern aus Darm umwickelt."

Der Roman erzählt die Geschichte von Weissbart, einem Mann, der letztlich vergeblich versucht, mit seinem Spiel auf seiner Tar jenen göttlichen Dimensionen näher zu kommen, die andere Tar-Spieler vor ihm schon erreichten. Die Geschichte von Weissbart und seiner Familie ist erzählt aus den Perspektiven seines Sohnes Nur, seines ältesten Sohnes Hossein und seiner Frau Fourough.

Weissbart ist, wie gesagt, ein Tarspieler, dem etwas Entscheidendes zur Vollkommenheit fehlt. Vielleicht ist es seine Opiumsucht, die dem entgegensteht, vielleicht ist er auch wegen seiner Grenzen dem Opium verfallen. Wir wissen es nicht. Fourough, seine Frau, jedenfalls erduldet ihn sittsam, bis Weissbart eines Tages Besuch bekommt.
Er hat von einem blinden Tarspieler namens Mohsen gehört, dessen Ruf seines gottnahen Spiels weit über die Grenzen seines Heimatdorfes gelangt ist und ihn eingeladen.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von cl.borries am 9. März 2009
Format: Gebundene Ausgabe
Die Târ,--das ist ein geheimnisvolles Instrument!
Es kommt in arabischen Ländern vor und wird immer vom Vater an den ältesten Sohn vererbt. Nur der echte Erbe kann auf dem Instrument schön klingende Weisen spielen.

In diesem Roman von Yasmine Ghata spielt die Târ eine sehr eigene und mystische Rolle, denn der Spieler geht in der zweibauchigen Laute ganz auf: sein Charakter, seine Mentalität und seine Mitmenschlichkeit spiegeln sich in der Musik, mit der er die Seiten der Laute zum Klingen bringt.

Zwei Antipoden sind die Hauptprotagonisten in dieser kleinen Erzählung.
Weißbart ist ein grimmiger und bärbeißiger Kerl. Seine Söhne haben achtbar unter seiner Strenge zu leiden! Als er stirbt, soll Hussein, der älteste der beiden Söhne, das Instrument übernehmen und spielen. Doch wie quälend klingen die Töne aus seiner Hand! Er kann der Târ keine melodiösen Weisen entlocken. Im Zorn vernichten die Brüder Nur und Hussein die Seiten der Târ und versuchen auf einer langen Wanderung in ein entlegenes Dorf zu gelangen. In diesem hat ein legendärer Lautenspieler einst gelebt und mit seinem Lautenspiel die Menschen begeistert hat. Mohsen war der große Konkurrent von Weißbart. Er wurde zur Legende, als er im Heiligtum der Stadt erschlagen aufgefunden wurde. Parvis, Mohsens Sohn, erscheint als Rächer aus der Finsternis.
Auf der Suche nach einem berühmten Instrumentenbauer, der die Laute des Vaters wieder herstellen könnte, stürzen die Söhne Weißbarts in ein Abenteuer, von dem sie nichts ahnten.

Der Mystik der Geschichte angemessen erzählt Ghata fast in einer Sprache, die dem alten Testament entstammen könnte.
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