Die Symmetrie der Liebe ist eines dieser wunderbaren Bücher, in die man förmlich hineingezogen wird und die man nicht weglegen mag bis man die letzte Seite umgeblättert hat.
March, Paul, Nina, Lorenz, ... Seite für Seite nähert man sich ihnen. Am Ende hat man das Gefühl man könnte ihnen morgen irgendwo ( in Köln) begegnen und müsste gegen die spontane Regung ankämpfen, sie vertraut zu grüßen.
Die Geschichte der Liebe und Nähe zwischen diesen Menschen und der Konflikte, die diese Gefühle mit sich bringen, spielt heute und ist dennoch zeitlos.
Kleine faszinierende Nebenäste ranken sich um diese Geschichte und bereichern sie. So erfährt man so dies und das zum Beispiel über Heraklit oder Stilleben, über Bäume und ihre Bedeutung in der Landschaft und die Macht der Fotografie.
Weiterträumen möchte man diese Geschichte und die Lebensfäden weiterspinnen.
Wie heißt es doch so schön: lesen, lesen, lesen!