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Die Symbole des Westens: Von den Bildern, die unser Denken prägen
 
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Die Symbole des Westens: Von den Bildern, die unser Denken prägen [Gebundene Ausgabe]

Angela Contzen
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 24,95 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 560 Seiten
  • Verlag: Scorpio Verlag; Auflage: 1. (10. September 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3942166046
  • ISBN-13: 978-3942166041
  • Größe und/oder Gewicht: 23,6 x 16,4 x 4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 442.843 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Die Bilderwelt unserer abendländischen Kultur ist unendlich reich und spiegelt ein jahrtausendealtes religiöses Erbe. In den großen symbolischen Bildern wie Kreuz und Kelch, Blut und Brot, Wasser und Wein wird dieses Erbe bewahrt. Bis heute prägen diese Bilder unser Denken und unser Weltbild. Doch das haben wir vergessen. Wir haben unser religiöses Erbe einem so heftigen Bildersturm ausgesetzt, dass es unter unseren Händen verfällt. So tappen wir im Dunkeln umher, in einer metaphysischen Obdachlosigkeit mit einer unbestimmten Sehnsucht nach Glaube, Geborgenheit und Sinn.

Bis heute bestimmen die alten religiösen Bilder auch unseren Kalender. Die Symbole des Westens sind eingraviert in unseren Jahreslauf, sind aufbewahrt in unseren Fest- und Feiertagen, und alle Versuche, sie aus unserem Leben zu eliminieren, sind bislang gescheitert. Der Jahreslauf ist wie eine Landkarte, auf der die großen Themen des Menschseins - Geburt, Tod und Auferstehung - mit dem Lauf der Sonne durch den Tierkreis und mit den Bildern der Jahreszeiten verknüpft sind. Natur und Religion sind seit je eine unauflösliche Einheit. Von Anbeginn an wird die Geburt des Lichtes im dunklen Winter gefeiert, wird die Auferstehung des Gottes mit der Auferstehung der Natur im Frühling parallelisiert. "Die Symbole des Westens" ist ein Versuch, unter den Trümmern der Moderne die Grundmauern der eigenen religiösen Tradition wiederzufinden und damit eine tiefere Seite des Seins.

Aus dem Inhalt:
Januar. Die Zeit. Anfang und Augenblick
Februar. Das Fleisch. Ausschweifungen und Askese
März. Die Unterwelt. Hölle und Teufel
April. Das Kreuz. Erniedrigung und Erlösung
Mai. Die Madonna. Heilige, Huren und Hexen
Juni. Die Natur. Gärten und Pfade, die sich verzweigen
Juli. Die Liebe. Geschlechtliche und Göttliche
August. Das Meer. Tiefe, Traum und Trug
September. Ernte und Opfer. Mordgeschichten
Oktober. Das Alter. Verlust, Verfall und ein Versprechen
November. Der Tod. Abschied und Auferstehung
Dezember. Das Licht. Hoffnung und Neugeburt

Über den Autor

Angela C. Contzen, geboren 1953, studierte Literaturwissenschaft, Philosophie und Geschichte. Sie war Redakteurin bei verschiedenen Zeitungen und Zeitschriften und arbeitet seit 1990 als freie Journalistin und Autorin. Seit zwei Jahrzehnten beschäftigt sie sich mit dem Studium der abendländischen Symbolik, vor allem mit der Bilderwelt von Judentum, Christentum, Gnosis und Kabbala. Sie lebt mit ihrer Familie in Potsdam.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Anjali
Für alle, die glauben, hier nur ein Nachschlagewerk für Symbole vor sich zu haben - dies: sie werden enttäuscht sein. Das Buch von Angela Contzen ist keineswegs eine platte Ansammlung esoterischer, spiritistischer Zeichen oder Beschwörungsformeln ...

Beim ersten Durchblättern fiel mir die grafische Übersichtlichkeit der in Monate unterteilten Kapitel auf und so fing ich einfach bei November an: Contzen versteht es in einem großen Bogen die philosophischen Hintergründe zu den Symbolen von Tod und Auferstehung (Thema des Monats) zu erläutern. Und der Anhang beweist, mit welcher Akribie sie recherchiert, analysiert und interpretiert hat - fast 200 Quellen werden genannt, von Adorno über die Bibel, Tora oder babylonischer Talmud bis zu Luther, Silvia Plath, Sartre, Sefer Jezira und Wittgenstein.

Die Dichte und Fülle der Informationen und ansprechenden Zitate macht dieses Buch zu einem intensiven Lese(Lern)Erlebnis, das durch die klare, eindringliche Schreibweise trotzdem sehr gut lesbar und spannend ist. Besonders gefallen haben mir die poetischen Stellen wie: (August) "Hymnen an die Nacht. Unter ihren Flügeln liegt ein Schatten der Ewigkeit."

Wer ein wirklich gehaltvolles, interessantes Buch zum Verschenken oder Selberlesen sucht, ist mit Angela Contzens Buch gut beraten. Da der Titel auf den ersten Blick eher eine Darstellung von Symbolen oder Zeichen verspricht und der philosophischen Fülle nicht gerecht wird, nur 4 Sterne.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Die Symbole des Westens 24. November 2010
Von Doris Iding TOP 500 REZENSENT
Kultur und Religion sind aus geschichtlicher Tradition heraus eng miteinander verbunden und leben in einer gegenseitigen Symbiose weiter. Dass sich diese Verbindung in unseren Verhaltensweisen ebenso festgesetzt hat, wie in der Sprache und im Umgang miteinander, hat einen guten Grund. Denn wir werden täglich mit den Symboliken dieses reichen Erbes konfrontiert. Bewusst oder unbewusst verinnerlichen wir Symbolhaftes und es wird Teil unseres Handelns. Ausgehend von der Weisheit, dass ein Bild mehr offenbart als tausend Worte, hat sich Angela Contzen in ihrem Buch Die Symbole des Westens" durch das Dickicht der Bilder, Drucke und Bedeutungen geschlagen und erklärt einleuchtend die Geschichte der europäischen Symbolik. In der abendländischen Bilderkultur spiegelt sich die reiche und mannigfaltige Zusammensetzung aus den Weltreligionen, den philosophischen Denkströmungen, und der populären Kunst. Contzens Verdienst ist es die Symbole vor dem Vergessen geschützt und hinreichend erklärt zu haben. Desweiteren gelingt es ihr diese Zeugnisse in einen modernen Zusammenhang einzubetten. Wer dieses Buch liest, und danach mit offenen Augen seinen Alltag betrachtet, wird sehen in welch symbolisch aufgeladenem Umfeld er sich bewegt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Großartig! 12. Januar 2012
ich lese angela contzens buch zum dritten mal und entdecke bei jedem lesen neues, das mich wieder nachdenken lässt über die die tiefe symbolik von ritualen, festen, gepflogenheiten unserer westlichen kultur. ich hab selten so ein zugängliches, interessantes und gut aufgearbeitetes buch über die symbolik unseres jahreskreises gelesen. jeder monat wird behandelt, mit all dem, was an symbolhaftem in ihm liegt. so kann man das buch in einem durch lesen oder auch nur den aktuellen monat ergründen. vom aufbruch ins neue jahr, in dem die symbolik aller anfänge, die beginne von schöpfunsmythen besprochen werden, bis zum abschluss des jahres, wo "in der tiefsten dunkelheit des jahres das licht neu entzündet wird" wird man durch das jahr begleitet und erlebt dieses auf einer neuen bereichernden ebene. angela contzen drückt sich sehr gut aus und geht die thematik von vielen verschiedenen standpunkten aus an, was die lektüre zusätzlich belebt. ein großer wurf, der ganz unprätentiös daher kommt!
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