Kurzbeschreibung
Es begann mit "Sturmzeit", der Geschichte jener Felicia Lavergne, die ihre qrauen Augen und ihren Familiensinn, aber auch einen unverbrüchlichen Überlebenswillen und Freiheitsdrang weitergibt. An ihre Enkelin Alexandra vor allem. Aufgewachsen in den Jahren politischer Unruhen und Veränderungen ist sie ein Kind unserer Zeit, kühl und zärtlich, eigenwillig und anschmiegsam, träumerisch und mit einem ausgeprägten Sinn für die Wirklichkeit. Als sie gegen ihren Willen das große Erbe Felicias antreten muß, setzt sie alles auf eine Karte und - verliert. Ein Zurück in die behütete Idylle aber kann es nicht geben. Alexandra weiß, daß Sie auf ihrem Weg weitergehen muß.
Das Porträt einer widersprüchlichen Frau, die Geschichte einer großen Familie, das Bild einer Epoche im Umbruch.
Klappentext
"Die Schriftstellerin Charlotte Link versteht es prachtvoll, Lebenslinien zu einem Spannungsnetz zu verknüpfen." GONG
-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe:
Taschenbuch
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Klappentext
Es beann mit »Sturmzeit«, der Geschichte jener Felicia Lavergne, die
ihre qrauen Augen und ihren Familiensinn, aber auch einen unverbrüchlichen Überlebenswillen , und Freiheitsdrang weitergibt. An ihre Enkelin Arexandra vor allem.Aufgewachsen in den Jahre politischer Unruhen und Veränderungen ist sie ein Kind unserer Zeit, kühl und zärtlich, eigenwillig und
anschmiegsam, träumerisch und mit einem ausgeprägten Sinn für die Wirklichkeit. Als sie gegen ihren Willen das große Erbe Felicias antreten muß, setzt sie alles auf eine Karte und - verliert. Ein Zurück in die behütete Idylle aber kann es nicht geben. Alexandra weiß, daß Sie auf ihrem Weg weitergehen muß.
Das Porträt einer wiedersprülichen Frau, die Geschichte einer großen Familie, das Bild einer E Epoche im Umbruch.
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Über den Autor
Charlotte Link, geboren 1963 in Frankfurt/Main, ist die erfolgreichste deutsche Autorin der Gegenwart. Ihre psychologischen Spannungsromane, zuletzt »Das andere Kind", sind internationale Bestseller. Allein in Deutschland wurden bislang rund 15 Millionen ihrer Bücher verkauft; sie sind in zahlreiche Sprachen übersetzt. Die TV-Verfilmungen, u. a. »Das Haus der Schwestern« und »Die Rosenzüchterin«, werden vom ZDF mit jeweils sehr hohen Einschaltquoten ausgestrahlt. Charlotte Link lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Frankfurt/Main.
Auszug
Als Chris die Wohnung von Professor Falk verließ, war es schon sechs Uhr abends, und ihm war klar, daß er unmöglich noch rechtzeitig zum Essen draußen in Breitbrunn sein konnte. Man würde das mit hochgezogenen Augenbrauen quittieren, schließlich heiratete seine Schwester nur einmal - zumindest war das zu hoffen -. und er hatte noch nicht einmal an der Trauung teilgenommen. Aber die Familie hatte auch keine Ahnung, wie schwierig es war, sich als Student über Wasser zu halten; er konnte es nicht riskieren, seinem Job einfach fernzubleiben.
Mit seinem Vater hatte sich Chris wegen dessen Arbeit für die Rüstungsindustrie vollkommen überworfen, und obwohl Andreas Rathenberg inzwischen pensioniert war, weigerte sich Chris, von ihm auch nur einen Dollar anzunehmen. Bei der Hochzeitsfeier seiner Schwester Alexandra würde er ihm, und natürlich auch seiner Mutter, unweigerlich begegnen. Sie würden sich wieder über seine langen Haare aufregen, über seine vergammelten Jeans und das schwarz-weiße Palästinensertuch, das er um den Hals trug. Er könnte darauf wetten, daß er nach fünf Minuten mit seinem Vater streiten würde, denn es war immer so gewesen. Ob es um Chris Kriegsdienstverweigerung ging, um seine Hippie-Freunde oder seine Sympathie für Che Guevara - sie rasselten unweigerlich aneinander. Mit sechzehn hatte Chris an einem Sitzstreik der Friedensbewegung vor dem Konzern, den sein Vater leitete, teilgenommen. Es war der Tag, an dem Andreas Rathenberg offiziell verabschiedet werden sollte.