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Die Sturmzeit-Trilogie [Gebundene Ausgabe]

Charlotte Link
4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Kurzbeschreibung

10. Oktober 2005
Ostpreußen 1914: Felicia erlebt einen unbeschwerten Sommer und ihre erste Liebe auf dem Gut ihrer Eltern. Sie ahnt nichts vom Unwetter, das über Deutschland aufzieht und ihre Familie mit sich reißen wird…

Berlin 1938: Politik interessiert Felicia nicht. Sie verfolgt ihre Interessen als Unternehmerin ebenso rücksichtslos wie ihre Tochter Belle ihre Träume beim Film. Aber der Realität entgeht auch ihre Familie nicht…

Frankfurt in der Nachkriegszeit: Im Deutschland des Wirtschaftswunders muss Alexandra als Unternehmerin in die Fußstapfen ihrer starken Großmutter treten. Sie wagt alles – und verliert. Doch das Erbe Felicias lässt sie einen Neuanfang wagen…


Die Bestseller-Trilogie »Sturmzeit« erstmals in einem Band – im eleganten Schmuckschuber!



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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 1248 Seiten
  • Verlag: Blanvalet Verlag; Auflage: 1. Auflage dieser Sonderausgabe. (10. Oktober 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 376450210X
  • ISBN-13: 978-3764502102
  • Größe und/oder Gewicht: 24,4 x 17 x 6,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 209.717 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Charlotte Link, geboren 1963 in Frankfurt/Main, ist die erfolgreichste deutsche Autorin der Gegenwart. Ihre psychologischen Spannungsromane, zuletzt »Das andere Kind", sind internationale Bestseller. Allein in Deutschland wurden bislang rund 15 Millionen ihrer Bücher verkauft; sie sind in zahlreiche Sprachen übersetzt. Die TV-Verfilmungen, u. a. »Das Haus der Schwestern« und »Die Rosenzüchterin«, werden vom ZDF mit jeweils sehr hohen Einschaltquoten ausgestrahlt. Charlotte Link lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Frankfurt/Main.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Sturmzeit Der Junitag verdämmerte in rotgoldenem Abendlicht. Über den blaßblauen Himmel zogen ein paar zerrupfte Wolken, in den Wiesen zirpten Grillen, und die Blätter der Bäume rauschten leise. Die Tannenwälder am Horizont wurden dunkler, die Schatten über den Wiesen länger. Die Stämme der Kiefern leuchteten kastanienfarben. »Morgen«, sagte Maksim, »fahre ich nach Berlin zurück.« Unvermittelt hatte der strahlende Abend seinen Glanz verloren. Felicia Degnelly, die neben Maksim am Ufer eines Baches saß, blickte erschrocken auf. »Morgen? Aber warum denn? Der Sommer hat doch gerade erst angefangen!« Maksims Antwort war ausweichend. »Ich treffe Freunde. Wichtige Freunde.« »Genossen!« sagte Felicia spöttisch, aber ihr Spott sollte nur verbergen, wie verletzt sie war. Die Genossen kamen vor ihr, vor dem gemeinsamen Sommer auf dem Lande, vor Abenden wie diesem. Sie sah Maksim von der Seite an und dachte voller Erbitterung: Du weißt ja nicht, was du willst! Im Innersten aber war ihr klar, daß er es genau wußte. Seine Gedanken waren gefesselt von einer Idee, nicht von ihr. Er sagte nie, was andere Männer sagten, wenn sie mit ihr zusammen waren, etwa: »Du bist sehr hübsch!« oder »Ich glaube, ich könnte mich in dich verlieben!« Nein, von ihm kamen seltsame Worte wie Umsturz, Weltrevolution, Umverteilung des Eigentums, Enteignung der besitzenden Klasse. Daß es eine Welt für ihn gab, zu der sie keinen Zutritt fand und zu der er ihr auch keinen Zutritt erlauben würde, hatte sie schon vor fast zwei Jahren begriffen, am Kaisergeburtstag in Berlin, als sie durch die Straßen gingen und die jubelnden Menschen betrachteten, als in Maksims Gesicht Wut und Zynismus rangen. Plötzlich hatte er etwas vor sich hingemurmelt (später erfuhr sie, daß es ein Zitat von Marx war): »Dieser Mensch ist nur König, weil sich andere Menschen wie Untertanen zu ihm verhalten.« Sie hatte ihn angeschaut. »Was sagst du?« Auf einmal hatte ein verachtungsvoller, beinahe brutaler Zug um seinen Mund gelegen. »Egal«, erwiderte er und musterte geringschätzig ihr schönes Kleid und ihren neuen Hut (beides trug sie seinetwegen), »egal, du wirst es doch nie verstehen. Nie!« Er hatte recht. Sie verstand ihn nicht. Sie verstand nicht, daß er sich für eine Idee begeistern konnte, während sie sich für das Leben begeisterte. Er wollte die Welt verändern zum Besten der Menschheit, und sie – ja, sie wollte eigentlich nur das Beste für sich selbst. Und sie wollte Maksim Marakow. Er war der Sohn eines Russen und einer Deutschen, hatte seine Jugend abwechselnd in Petrograd und Berlin verbracht, und alle Sommer auf dem Landsitz von Verwandten bei Insterburg in Ostpreußen, unweit von Lulinn, dem Gut, das Felicias Großeltern gehörte. Er war vier Jahre älter als Felicia, und von Anfang an waren sie wie magisch angezogen aufeinander zugegangen. Beide dunkelhaarig, mit hellen Augen und gleichmäßigen Gesichtszügen, hielten die meisten Leute sie für Geschwister. Kamen sie zusammen, so tauchten sie in eine fremde Welt, und über ihrer Kindheit lag der Zauber geheimer Spiele, die niemand störte. Die Obstgärten von Lulinn, die Wälder und Seen ringsum, die Wiesen waren Szenenbilder ihrer ungeschriebenen Zwei-Mann-Stücke. Irgendwann aber, in irgendeinem Sommer, betraten sie wieder ihre Bühne und erkannten einander kaum mehr. Felicia kam in eleganten Kleidern, trug die Haare aufgesteckt und hatte sich ein etwas gekünsteltes Lachen angewöhnt. Maksim erschien in abgetragenen Anzügen, sah blaß und übernächtigt aus. Beide waren sie erwachsen geworden, aber ihre ersten Schritte auf diesem Weg hatten sie in entgegengesetzte Richtungen getan. Ihre letzte Gemeinsamkeit bezogen sie aus Erinnerungen, aber es sah nicht so aus, als werde es Gemeinsamkeiten in der Zukunft geben. Und auf einmal erkannte Felicia: Ich liebe ihn. Ich werde ihn immer lieben. Sie liebte diese dunkle, fremde Welt, die sie nicht verstand. Sie liebte seine abweisenden Augen und seine verächtlichen Worte, die er für das etablierte Bürgertum hatte. Sie liebte seine zynischen Bemerkungen über den Kaiser, und sie liebte die lebendige Freude seines Gesichtes, wenn er von der Revolution sprach. Sie liebte das alles – aber sie begriff nicht den Ernst, die Leidenschaft, die dahinterstand. Sie begriff nicht, daß ihre beiden Welten einander ausschlossen. Sie war achtzehn Jahre alt, hatte ein gesundes Selbstvertrauen, und es wäre ihr nicht im Traum eingefallen, das Kapital zu lesen, nur um über etwas reden zu können, was sie doch nicht berührte. Sie setzte auf ihre Augen, ihren Mund, ihr glänzendes Haar, auf tiefausgeschnittene Kleider und geheimnisvolle Parfüms. Sie saßen schweigend, bis die Sonne unterging, und in ihrem Schweigen lag der Abschied von einer Zeit, die fast unmerklich vorbeigegangen war. Schließlich stand Maksim auf, griff Felicias Hand und zog sie neben sich hoch. »Es wird kalt«, sagte er, »wir sollten nach Hause gehen.« Sie standen einander dicht gegenüber, Felicia mit einem breitrandigen Hut aus blaulackiertem Stroh auf dem Kopf. Sie hob ihr Gesicht, öffnete leicht die Lippen, erwartungsvoll, weil es ihr unsinnig schien, einen Moment wie diesen zu vertun. Sekundenlang konnte sie in Maksims Augen etwas von der alten Zärtlichkeit entdecken, dann erlosch sie schon wieder, und mit einem etwas mühsamen Lachen erklärte er: »Nein. Ich mach’ dich nicht unglücklich, und mich schon gar nicht.« Was redete er da? Von welchem Unglück sprach er? »Na, dann nicht«, sagte sie schnippisch, »wenn du von nun an wie ein Mönch leben willst, dann tu’s doch!« »Ich will meinen Weg gehen, Felicia. Und du wirst deinen gehen, und ich glaube nicht, daß sich diese Wege jemals kreuzen werden.« »Heißt das, wir sehen einander nie wieder?« »Wir sehen uns nicht so wieder, wie du dir das vorstellst.« »Warum nicht?« Mit einer zornigen Bewegung riß Maksim einen Zweig von einem Baum und zerbrach ihn in kleine Stücke. »Wirst du das denn nie verstehen, Felicia?« »Danke, ich habe längst verstanden. Du mußt ja das internationale Finanzmonopol stürzen, und da bleibt dir natürlich für nichts sonst Zeit. Lieber nächtelang Marx anhimmeln, als einmal ein Mädchen küssen! Ein aufregendes Leben, wirklich. Ich wünsche dir viel Spaß dabei!« Sie drehte sich um und rannte davon. Sie kannte den Weg im Schlaf, und irgendwie gelangte sie über Wurzeln und Äste hinweg, ohne zu stürzen. Natürlich hatte sie erwartet, er werde ihr nachkommen, aber nach einer Weile stellte sie fest, daß er offenbar gar nicht daran dachte. Vor Wut und Verletztheit kamen ihr die Tränen. Erst an der Auffahrt von Lulinn riß sie sich zusammen und trocknete sich das Gesicht. Das Herrenhaus von Lulinn war zweihundert Jahre zuvor erbaut worden, obwohl die Familie Domberg seit dreihundert Jahren auf diesem Grund und Boden saß. Das erste Haus war eines Nachts in Flammen aufgegangen – eine wahnsinnige Vorfahrin, so hieß es, habe das Feuer aus Eifersucht gelegt –, und das neue war an seiner Stelle aus der Not des Augenblickes heraus recht schmucklos und einfach entstanden: ein großes Gebäude aus grauem Stein, mit vielen Fenstern, Efeu umkletterte es, zu seinen Füßen lag ein blühender Rosengarten, und auf sein Portal führte eine eichengesäumte Allee, an die sich rechts und links weite Koppeln anschlossen, auf denen Trakehner, der Stolz des alten Domberg, grasten. Jetzt lag alles im Dunkeln, in den Eichen ging der Wind, die Pferde bewegten sich als dunkle Schatten wie Elfen über die Wiesen. Felicia blieb stehen und sah sich hoffnungsvoll um. Manchmal kam ein Wagen vorbei, dann brauchte man die lange Allee nicht zu Fuß zu gehen. Aber diesmal blieb alles still. Mit einem Seufzer wollte sie sich auf den Weg machen, da vernahm sie ein Rascheln im nahen Erlengebüsch. Eine dunkle Gestalt huschte hervor. »Nicht erschrecken, Fräulein, nicht erschrecken. Ich bin es, Jadzia!« »Ach Gott, Jadzia, hast du mich erschreckt! Was treibst du dich denn da im Gebüsch herum?« Jadzia war Dienstmädchen auf Lulinn, eine alte Polin, von der Großvater Domberg immer...

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Charlotte Links bestes Buch! 1. Juni 2008
Von Babuschka
Format:Gebundene Ausgabe
Die Sturmzeit-Trilogie, die das Leben der Protagonistin Felicia von ihrer Kindheit bis ins hohe Alter, durch die Wirren beider Weltkriege, Rezession und Aufschwung, begleitet, ist für mich mit Abstand das beste Werk von Ch. Link.

Die Hauptfigur Felicia, eine schöne und starke Frau, die über Leichen geht, um ihre Familie und ihr Vermögen zu retten, dafür aber mit Liebe und Zuwendung geizt, die nach jedem Fall sich mit bewundernswertem Überlebenswillen wieder aufrappelt, die für Schwächen und Gejammere nichts als Verachtung übrig hat, ist nicht unbedingt eine Sympathieträgerin. Ihr einzig schwacher Punkt, der sie menschlich macht und zu selbstlosem Handeln bewegen kann, ist ihre nachhaltige, ihr Leben lang anhaltende Liebe zu einem russischen Sozialisten, dessen Leidenschaft für die Revolution stets stärker ist als seine Gefühle für Felicia.

Vor dem geschichtlichen Hintergrund ist die Lebensgeschichte dieser Frau und ihrer Familie derart mitreissend geschrieben, dass man das Buch nicht mehr weglegen möchte und am Ende das Gefühl hat, eine Freundin verloren zu haben.

Das Buch unterhält, hat lehrreiche Elemente und macht Mut.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein großartiges Familienportrait 30. November 2009
Format:Gebundene Ausgabe
Ich bin sowieso schon seit langem ein Charlotte Link Fan, kannte aber bisher nur ihre Psychokrimis wie 'Der fremde Gast' und 'Der Verehrer' (die übrigens auch sehr zu empfehlen sind!). Deshalb wusste ich anfangs nicht was ich von einer Familiensaga halten sollte. Aber ich bin restlos begeistert. Ich konnte die Bücher nicht mehr weglegen. Charlotte Link schafft es den Leser mit in die Geschichte reinzuziehen, als sei man selbst Teil davon. Wunderbar wie sie es schafft Stimmungen zu kreieren und dem Leser Einblicke in vielschichtige Charakteren gewährt. Sehr interessant verstrickt sie die fiktionale Geschichte mit zeitgeschichtlichen Ereignissen. Ein großartiges Famileinportrait! Bei dem dritten Teil 'Die Stunde der Erben' scheint es allerdings so als sei Charlotte Link ein weinig die Ideen/ die Puste ausgegangen. Dadurch dass das Leben der Enkelin viele Parallelen zu dem der Großmutter aufweist, wirkt alles wie eine etwas lahme Wiederholung. Trotzdem nett, aber Band 1 und 2 sind großartig!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Neben "Das Haus der Schwestern" ist diese Trilogie das beste was Charlotte Link geschrieben hat. Anhand vielschichtiger Charaktere wird ein großer Bogen vom 1. Weltkrieg bis (fast) in die heutige Zeit gespannt und bringt gerade einem Geschichtsmuffel wie mir ein Stück Geschichte näher, da man sich selbst immer wieder fragt, wie hätte ich mich in dieser und jener Situation verhalten, unabhängig davon, ob man sich generell mit einer bestimmten Person identifizieren kann/will und man immer wieder merkt, dass, ob eine Entscheidung richtig oder falsch ist, meist nicht so einfach zu definieren ist.
In anderen Rezensionen habe ich gelesen, dass es wohl unmöglich sei, dass eine Familie alle wichtigen geschichtlichen Ereignisse dieser Zeit live miterleben kann. Mag sein, dass dies unrealistisch ist, aber genau diese Vorgehensweise rundet für mich das Bild dieser Epoche(n) ab.
Absolut empfehlenswert !!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach super gut! 2. Oktober 2009
Von J. Harder
Format:Gebundene Ausgabe
Ich liebe Charlotte Link und habe bereits alles von ihr gelesen. Die Sturmzeittriologie ist eines meiner Lieblingswerke von Charlotte Link. Leider hatte ich das Werk verliehen und nie wieder bekommen, deshalb hab ich es mir nochmal gekauft und sofort durchgelesen. Man findet sich schnell ein in das Geschehen und hegt schnell Sympathie für Felicia. Es ist sehr bildlich geschrieben, wie die meisten Werke von Charlotte Link. Wilde Lupinen und Sturmzeit haben mir besonders gefallen. Die Stunde der Erben konnte leider mit den ersten beiden Büchern nicht mithalten. Trotzdem gibt es von mir 5 Sterne!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wieder ein richtiger Charlotte Link!!! 14. Juli 2009
Format:Gebundene Ausgabe
Es ist nicht das erste Buch und sicher auch nicht das letzte von ihr. Habe schon 200 Seiten gelesen - schön, dass ich noch so viel vor mir habe. Toll ist es immer wieder, dass die Geschichten mit vielen historischen Elementen verbunden werden ... und dass mir als "Geschichtsmuffel" ... Super interessant und spannend. Absolutes Lesevergnügen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen eine der wundervollsten Trilogien!!! 23. März 2008
Format:Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
Selten ist es einem Autor oder einer Autorin gelungen, die Spannung eines Mehrteilers über alle Bände hinweg aufrecht zu erhalten. In diesen 3 Bänden ist dies Charlotte Link hervorragend gelungen!

In allen 3 Büchern ist Felicia die Hauptprotagonisten.
Ihre Kindheit und Jugend verbingt sie in Ostpreussen auf dem Gut ihrer Familie. Düster und mit aller Gewalt wird dem unbeschwertem Leben dort vom ersten Weltkrieg ein Ende gesetzt. Ihre Familie bricht auseinander, das Gut geht verloren und sie müssen alle fliehen.

Es ist die Lebensgeschichte einer starken und bisweilen unbarmherzigen Frau, die versucht alles mit dem Verstand zu regeln und ihre Gefühle nicht an die Oberfläche lässt. Viel zu spät erst gesteht sie sich diesen Fehler ein.
Eine berührende, realistisch gezeichnete und nachvollziehbare Erzählung die 3 Generationen dieser Familie umfasst. Felicia kämpft um ihr Lebensziel: unabhängig und finanziell frei zu sein. Hart zu sich selbst und dadurch auch zu ihren Mitmenschen scheint sie alles zu schaffen.

Charlotte Link hat es in dieser Trilogie verstanden, die Gefühle, die schwere der Zeit und den nackten Kampf ums überleben so klar wieder zu geben, dass man als Leser das Gefühl bekommt, mitten drinnen zu stehen. Sind die beiden ersten Teile absolut die stärkeren, macht dies der Geschichte im Ganzen nicht den leistesten Abbruch.

Wer einen absolut farbenprächtigen, realistischen und empathischen Film sehen will, liest dieses Buch. Es lässt einem lange nicht mehr los, so detailgetreu und mit so viel Liebe zu den Charakteren sind diese Bücher verfasst. Absolut lesenswert!
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5.0 von 5 Sternen Sturmzeit
Nicht umsonst ist Charlotte Link so eine berühmt Schriftstellerin. Ihre Bücher - und natürlich auch diese Trilogie - sind so phantastisch geschrieben, dass man es... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Heidrun Knackstedt veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Triologie von Ch. Link
leidenschaftlich, tiefgründig und emotional, gibt einen umfassenden Blick in die Zeit des Großen Krieges, mit all seinen Veränderungen und dem unauslöschlichen... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von SZ veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Super
Habe fast alle Bücher von Charlotte Link gelesen.Dieses ist eines der besten Bücher von Charlotte Link.Kann ich immer wieder empfehlen. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von caro veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Sehr spaannende Lektüre
Das Buch hat mir sehr gut gefallen, allerdings würde ich die Bände, des besseren Händelns wegen, nur noch einzeln kaufen.
Vor 19 Monaten von Christa Kiel-Wandersleben veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Faszinierende Lektion in deutscher Geschichte
Neben "Die Rosenzuechterin" und "Das andere Kind" ist die Sturmzeit-Trilogie fuer mich das Beste, was Charlotte Link verfasst hat. Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von C. Mathieu veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen alles super
Sehr schnelle Lieferung und das Band war in einem tadellosen Zustand. Da es ein Geschnenk war kann ich zum Inhalt leider nichts sagen.
Veröffentlicht am 12. Januar 2012 von Thomas Schulze
4.0 von 5 Sternen Interessanter Abriss der neueren Geschichte
An diese Trilogie sollte man nicht mit zu hohen literarischen Ansprüchen herangehen. Charlotte Link ist eine gute Erzählerin und die vielen, vielen Seiten lassen sich... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. Mai 2009 von Anna Lehmann
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