Die Sturmjäger von Aradon - Feenlicht: Band 1 und über 1 Million weitere Bücher verfügbar für Amazon Kindle . Erfahren Sie mehr


oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
oder
Mit kostenloser Probeteilnahme bei Amazon Prime. Melden Sie sich während des Bestellvorgangs an. Erfahren Sie mehr
Alle Angebote
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
oder
gegen einen Amazon.de Gutschein über EUR 0,25 eintauschen?
Die Sturmjäger von Aradon - Feenlicht: Band 1
 
 
Beginnen Sie mit dem Lesen von Die Sturmjäger von Aradon - Feenlicht: Band 1 auf Ihrem Kindle in weniger als einer Minute.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Die Sturmjäger von Aradon - Feenlicht: Band 1 [Gebundene Ausgabe]

Jenny-Mai Nuyen
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (44 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 18,95 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o
Auf Lager.
Verkauf und Versand durch Amazon.de. Geschenkverpackung verfügbar.
Nur noch 4 Stück auf Lager - jetzt bestellen.
Lieferung bis Mittwoch, 30. Mai: Wählen Sie an der Kasse Morning-Express. Siehe Details.
‹  Zurück zur Artikelübersicht

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Christopher Paolini: hat es getan. Stephenie Meyer ebenfalls. Kai Meyer sogar mehrmals! Und Jenny-Mai Nuyen, der junge aufstrebende Stern am deutschsprachigen Fantasyliteraturhimmel? Sie traut sich nun endlich, eine mehrteilige Geschichte herauszubringen. Und das darf sie, denn bis dato glänzte sie noch mit jedem Roman. Hinsichtlich des Auftakts ihrer Trilogie Die Sturmjäger von Aradon verhält es sich nicht anders: Knapp 500 aufregende Seiten zeugen von schriftstellerischer Reife. In ihrem Mittelpunkt steht Hel, eine bemerkenswerte Sturmjägerin, deren Gabe darin besteht, etwas wahrzunehmen, das normalen Menschen verborgen bleibt: Magie.

Hel hat ein normales Auge und eines, mit dem sie Lirium – die Essenz der Magie – sehen kann. Perfekte Vorraussetzungen für die Jagd auf magische Stürme in einer Zeit, in der Lirium, ohne das die Zivilisation angeblich stirbt, immer seltener auffindbar ist. Als Hels fliegendes Schiff über dem „Lebendigen Land“ von Sandwogen zerquetscht wird, rettet ein geheimnisvoller Junge die Heldin vor dem Tod. Seine wahre Identität gibt er Hel nicht preis, doch es ist offensichtlich, dass er besondere Fähigkeiten besitzt. Bevor sich ihre Wege (vorerst) trennen, warnt er sie: „Geh fort aus Aradon, der Boden ist verflucht. Und du gehörst nicht zu den Verdammten“. Hels Verwirrung über diese Bitte weicht bald einer Ahnung. Vier Dämonen, gegen die nicht einmal Feenlichter Schutz bieten, ziehen eine Spur der Zerstörung hinter sich her – und einer jener Dämonen scheint ausgerechnet Hels Retter zu sein.

Trotz teils offensichtlicher, teils mutmaßlicher Anlehnungen an griechische sowie nordische Sagen und Werke von Genrekollegen, wäre es falsch, Jenny-Mai Nuyen fehlende Kreativität vorzuwerfen: Feenlicht ist ein Sammelsurium geistreicher Ideen. Alle Figuren sind wieder einmal einzigartig und changieren fortwährend zwischen Schwarz und Weiß – eine klare Zuordnung zu Gut oder Böse gibt es bei der talentierten Schriftstellerin einfach nicht. Speziell dieser Aspekt macht ihre Bücher so lesenswert und genau deswegen wird man erwartungsvoll einer Fortsetzung entgegensehen. – Fenja Wambold

Pressestimmen

"Feenlicht ist der wohl vielversprechendste Herbsttitel 2009. Jenny Mai Nuyen entwirft mit der jungen Sturmjägerin Hel eine faszinierende Heldin, die im Laufe ihres Abenteuers erkennen muss, dass Gut und Böse nicht immer ohne Weiteres zu trennen sind ..." (Buchjournal )

„Ein Tipp für ‚Herr der Ringe’-Fans: Die Sturmjäger von Aradon – Feenlicht von Jenny-Mai Nuyen, dem Jungstar am Fantasy-Himmel.“ (Focus Schule )

"Jenny-Mai Nuyen gibt Jugendlichen ein ökologisches Vorbild. In ihrem Buch 'Feenlicht - Die Sturmjäger von Aradon' beschreibt die 21 Jahre alte Autorin, wie sich die Welt durch Übernutzung der Ressourcen einer Naturkatastrophe nähert." (Frankfurter Allgemeine Zeitung )

Kurzbeschreibung

Groß ist ihr Hass, größer ihre Liebe

Der Handel mit Magie hat Aradon reich gemacht. - Täglich schickt die Magiergilde die Sturmjäger auf ihren fliegenden Schiffen aus, um Lirium, den Zauber der Berge, Wälder und Flüsse, zu fangen. Mit Lirium bringen die Menschen das Zwergenvolk um ihr Gold, knechten die Trolle und umwerben die Feen.

Doch jetzt droht Aradon ein magischer Krieg von ungeahntem Ausmaß. Das Alte Volk, einst Herrscher über alle Völker der Erde, hat fünf Dämonen auserwählt, um die Menschen zu bestrafen, weil sie die Magie des Landes für ihre Zwecke missbrauchen. Wenn die Fünf die verlorenen Totenlichter finden, ist der Untergang der Menschheit besiegelt.

Im Auftrag der Magier bricht die Sturmjägerin Hel auf, die Auserwählten aufzuhalten. Bis einer der Dämonen ihr das Leben rettet und sie vor eine schreckliche Entscheidung stellt: zwischen dem Hass auf ihren Feind und ihrer Liebe zu ihm.

• Der Auftakt zu einer spektakulären All-Age-Fantasy-Saga von Bestsellerautorin Jenny-Mai Nuyen

• Die rebellische Sturmjägerin Hel im Kampf gegen die Magiergilde

• Unvergessliche Charaktere in einer Welt voller Magie, Liebe und Gefahr

Klappentext

»Liebe und Hass, Loyalität und Verrat, Niedertracht und Wahrhaftigkeit sorgen für ungeahnte Wendungen im magischen Sprachkunstwerk von Jenny-Mai Nuyen. Manchmal fällt eben doch eine Meisterin vom Himmel.« büchermenschen

»Jenny Mai Nuyen schreibt dicht, präzise, erfindet tolle Figuren, die einem ganz schnell ganz nah sind.« Alexander Dengler über Jenny-Mai Nuyen

»Nuyen schreibt eine sinnliche und fließende Sprache und ist stark im Beschreiben des Atmosphärischen - das für Fantasy ja ein wesentliches Element ist.« Tages-Anzeiger

Über den Autor

Jenny-Mai Nuyen wurde 1988 als Tochter deutsch-vietnamesischer Eltern in München geboren. Geschichten schreibt sie, seit sie fünf ist, und mit dreizehn verfasste sie ihren ersten Roman. Als großer Fantasy-Fan hat Jenny-Mai Nuyen alles verschlungen, was es an literarischen Vorbildern gab: von Lloyd Alexander über Michael Ende bis zu Jonathan Stroud und Christopher Paolini. Seit ihrem literarischen Debüt Nijura – Das Erbe der Elfenkrone wird sie als eine der aufregendsten Entdeckungen der letzten Jahre gefeiert. Nach einem Filmstudium an der New York University lebt Jenny-Mai Nuyen heute in Berlin und widmet sich ganz dem Schreiben.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Drei Meilen westlich von Har'punaptra, der Hauptstadt der Zwerge und des Handels, trafen sich Sturmjäger und Trollhändler zu einem nicht ganz legalen Geschäft in den Gebirgen der Wüste.
Nachdem das Schwebeschiff sicher zwischen den Klippen gelandet war, wurde eine breite Planke vom Deck geschoben, und Kapitän Redwin Gharra ging an Land. Er trug einen Umhang, der an den Schultern verdächtig ausgepolstert wirkte, denn ansonsten war der Kapitän eine schmächtige Erscheinung. Beine gleich Krummsäbeln steckten in Stiefeln aus dickem Keilpferdleder und sein Kopf wippte auf dem dünnen Hals wie eine Distel im Wind.
Gharra war alt. Er war schon fast immer alt gewesen, das Haar dünnte seit seinem zwanzigsten Lebensjahr aus und starke Himmelsstürme hatten die ersten Falten bereits im Kindesalter in sein Gesicht gegraben. Außerdem knickten die Knie mit jedem Schritt ein wenig zu tief ein, was ihn gebrechlicher wirken ließ, als der Wahrheit entsprach; tatsächlich kam dieser Gang von einem Leben ohne Boden unter den Füßen, denn Gharra war wie die meisten Sturmjäger auf einem Flugschiff zur Welt gekommen und aufgewachsen.
"Seid gegrüßt, meine lieben Freunde, wie schön, euch wohl und munter zu sehen! Wie geht es euch? Was machen die Kinder?" Die Trollhändler ließen zu, dass Gharra ihnen der Reihe nach die Hände schüttelte und Schultern tätschelte, als suche er nach versteckten Waffen. Oder Siegeln der fürstlichen Wache Har'punaptras.
"Kinder sind gut", knurrte der Anführer der Bande, ein Zwerg mit schwarzen Bartzöpfen. Offenbar hatte er Gharra missverstanden, denn er wies dabei auf die Trolle, die in Ketten hinter ihnen standen. Gharra lächelte nachsichtig. Es war sowieso nicht zu erwarten, dass Trollhändler ein Heim und Familie hatten. Wer sich monatelang durch das Lebendige Land schlug und Bestien fing, gehörte eher zur harten, einsamen Sorte.
"Hübsche Tierchen", kommentierte Gharra. "Aber sind sie auch kräftig?"
Der Zwerg führte ihn zu den Trollen und klärte ihn über Gewicht ("Schwer wie Fels - viel Muskelmasse"), Herkunft ("Vom Rande der Kauenden Klippen, die beste Brut") und Zähmung ("Hrchm, also ... ungezähmt") auf. Gharra nickte zu alledem, während er die Kolosse musterte. Dann stieg der Zwerg auf eine Gepäckkiste, sodass er auf gleicher Höhe mit Gharra war, und verschränkte die Arme vor der Brust. Nun ging es ans Verhandeln.
"Ich brauche vierzehn Trolle an der Kurbel", begann Gharra. "Bei der letzten Jagd sind mir drei abhandengekommen. War ein starker Sturm. Ein weiterer ist bedauerlicherweise von seinen Kameraden gefressen worden. Dann habe ich noch zwei alternde Exemplare, die ich ersetzen will."
"Also braucht Euer Schiff sechs neue Trolle", schloss der Zwerg. "Ohne Stadtsteuer liegt mein Angebot bei elf Dukaten pro Stück. Dazu zwölf Finger Lirium in Har'punaptra zu einem Freundschaftsrabatt von fünfzehn Prozent."
"Acht Dukaten und meine beiden alten Trolle. Die könnt ihr noch verhökern."
"Zehn Dukaten! Meine Trolle sind von exzellenter Qualität, jung und äußerst genügsam ."
Schließlich einigte man sich auf zehn Dukaten pro Troll und einen kleinen Liriumhandel in Har'punaptra zu einem späteren Zeitpunkt. Gharra war erstaunt über die rasche Abmachung. Zwerge waren nicht gerade dafür bekannt, leicht nachzugeben. Und die Trolle waren in der Tat erlesen; auf den Sklavenmärkten Har'punaptras würden die Händler das Doppelte verlangen können.
"Noch eins", nuschelte der Zwerg dann. Gharra, eine Hand schon im Wams, um den Geldring zu zücken, hielt inne. "Wir haben noch ein Angebot. Ein Sonderangebot."
"Sonderangebot." Das klang so vielversprechend wie eine Streicheleinheit von einem Troll. Gharra verzog keine Miene.
Der Zwerg winkte nervös seinen Leuten, die zur Seite traten und eine Kiste herbeischleppten. Das Schloss war zauberfest: Es bestand aus reinem Silber. Mit Bedacht sperrte einer der Zwerge auf. Unauffällig legte Gharra die Finger um den Säbelgriff an seinem Gürtel.
Die Zwerge klappten den Deckel auf. Zum Vorschein kamen ein Haufen Stroh und ein Bündel Lumpen. Bei genauerer Betrachtung stellte es sich als Kind heraus.
"Friss mich das Gras, was soll das?" Gharra spähte auf das Kind hinab, das die Beine und Arme unter dem Körper angezogen hatte. Struppiges schwarzes Haar wucherte über die Schultern. Ganz langsam drehte es den Kopf zur Seite, bedeckte das Gesicht aber mit den Händen. Dann schob es zwei Finger auseinander und blickte aus einem tränenverquollenen Auge zu Gharra auf.
"Was ist das?", wiederholte Gharra.
"Ein Menschenkind. Ihr könnt es haben."
Gharra wandte sich dem Zwerg zu. Der Geldring rutschte mit einem leisen Klirren tiefer in die Brusttasche, als er sich ein wenig reckte. "Mein lieber Freund, ein steuerfreier Trollhandel ist eine Sache, Menschenhandel eine andere. Jawohl, ich bin ein Gegner der Sklaverei und würde weder auf Har'punaptras schwarzen Basaren noch hier in der Wüste, noch in sonst einem verlassenen Hinterland Menschen kaufen!" Gharra machte eine gewichtige Pause. "Noch dazu ist das ein Kind. Seh ich aus, als hätte ich Mutterliebe zu verschenken?"
"Es ist ein besonderes Menschenkind", sagte der Zwerg zögernd.
Gharra kratzte sich das Kinn. "Kann es kochen? Sagt bloß nicht Ja, wenn es bei Zwergen kochen gelernt hat, da nehme ich mir lieber einen Troll als Küchenchef. Jedenfalls lass ich nicht mehr als drei Schilling springen. Zwei Schilling."
"Kein Koch", sagte der Zwerg. "Wir haben es bei den Kauenden Klippen gefunden. Es muss zu Flüchtlingen aus dem Alten Reich gehören, aber es war verletzt und allein."
"Hm." Gharra blickte wieder auf das Kind hinab und überlegte, ob man ihm vielleicht eine Schatzkarte auf den Rücken tätowiert hatte oder ob es Goldeier legte, aber dann würden die Zwerge es vermutlich nicht verkaufen.
"Es ist ein ... besonderes Kind", wiederholte der Zwerg, offenbar bemüht, diese Besonderheit als vorteilhaft darzustellen. Gharra wurde immer skeptischer. "Das Lebendige Land greift das Kind nicht an. Es war ganz allein da draußen, ohne Feenlicht."
Gharra zuckte die Schultern. "Das Land stirbt aus. Vielerorts ist es so ruhig geworden, dass es niemanden mehr angreift."
"Ja, ja. Aber ... jedenfalls wollen wir das Kind nicht! Es
kommt doch aus dem Alten Reich, mit den Druiden wollen wir nichts zu schaffen haben."
Gharra, der instinktiv wieder nach seinem Säbelgriff tastete, als er >Druide< hörte, starrte den Zwerg verständnislos an. "Ein Druidenkind? Ich bin der Liga der Sturmjäger und der Magierschaft treu ergeben!"

‹  Zurück zur Artikelübersicht

Datenschutzerklärung von Amazon.de Versandbedingungen von Amazon.de Umtausch- & Rücknahme bei Amazon.de