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Die Sturmfluten des Frühlings: Ein romantischer Roman zu Ehren des Verschwindens einer Großen Rasse
 
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Die Sturmfluten des Frühlings: Ein romantischer Roman zu Ehren des Verschwindens einer Großen Rasse [Gebundene Ausgabe]

Ernest Hemingway , Annemarie Horschitz-Horst
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 136 Seiten
  • Verlag: Rowohlt; Auflage: 1. - 3. Tsd. (1. August 1957)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 349802809X
  • ISBN-13: 978-3498028091
  • Größe und/oder Gewicht: 25 x 20 x 1,3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.257.448 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor

Am 21. Juli 1899 als Sohn eines Arztes in Oak Park/Illinois geboren, verließ vorzeitig die High School und wurde Reporter bei einer Lokalzeitung in Kansas City. 1921 lernte er in Chicago den Dichter Sherwood Anderson kennen, der sein literarischer Lehrmeister wurde. Nachdem er in den 1920er Jahren überwiegend in Paris, später in Florida und auf Kuba lebte, nahm er auf Seiten der Republikaner am Spanischen Bürgerkrieg teil. Kriegsberichterstatter im Zweiten Weltkrieg. Seine Reportagen, Kurzgeschichten und Romane verarbeiten meist eigene Erfahrungen und Ereignisse seiner Zeit. Von einem maskulinen Standpunkt aus sucht er Bewährung in der Konfrontation mit Formen der Gewalt und des Todes. Die nüchterne, emotionslose Sprache besitzt eine durch Symbole und Metaphern erkennbare Tiefendimension. 1954 erhielt er den Nobelpreis für Literatur. Hemingway schied nach schwerer Krankheit am 2. Juli 1961 freiwillig aus dem Leben.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
"Die Sturmfluten des Frühlings" ist eine literarische Parodie Hemingways auf die moderne Pariser Literatur der frühen zwanziger Jahre. Der Roman nimmt die "Modernisten" auf die Hörner und Hemingway hat ihn wohl in nur zehn Tagen zu Papier gebracht, wie es im Abgesang des Werkes selbst heißt. Sein schon in frühen Jahren diszipliniertes Schreiben stand im Widerspruch zu den jungen, wilden Künstlern. Die Geschichte ist banal: Scripps, der Geschichtenschreiber, hat sich in die ältliche Kellnerin Diana vernarrt, aber bald erliegt er der jüngeren Mandy. Doch Scripps sucht ehrliche Arbeit, die er in einer Pumpenfabrik findet. Der Roman "Die Sturmfluten des Frühlings" gehört nicht zu den Hauptwerken des späteren Nobelpreisträgers. Doch trotz dieser flachen Handlung ist der Roman ein Schritt in der Entwicklung Hemingways und er verrät schon die spätere literarische Leistung. Manfred Orlick, Halle (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Hier haben wir genau das, was uns neuerdings wieder so ärgert: „ ... Europäer, die durch den Krieg entnervt und verbraucht waren und ihre besten Jahre hinter sich hatten ..." So dachte die Amis nämlich schon nach dem ersten Weltkrieg. Und dennoch hatte Paris für sie einen ganz besonderen Zauber. Gegen Ende des Buches merken wir, dass an den Ungeheuerlichkeiten, die offenbar nur in Paris passieren können, zwei Menschen zerbrochen sind: Paris ist eben nicht nur gut, um da lässig in Cafes rum zu sitzen, Paris ist auch das Sünden-Babel. Außerdem ärgert einen womöglich dieser breitbeinige „männliche Humanismus" von Hemingway, der gerade weiblichen Leserinnen tierisch auf die Nüsse gehen kann (obwohl ich gerade merke, dass man das so eigentlich nicht formulieren kann); und mich ärgert dieser einfache Mann aus dem Volk, der seinen Shakespeare zitiert, den er aber sicherheitshalber als „Tintenkleckser" bezeichnet, weil es sie ja alle solche Rauhbeine sind; und dieser merkwürdige Bruch, der entsteht, wenn der Autor sich direkt an die Leser wendet (was heute nicht mehr so modern wirkt wie damals; es soll ja auch eine Pardie sein), ist eigentlich auch eher ärgerlich. Aber was soll ich mich ärgern: Es ist ein tolles Buch.
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