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Die Stunden (BRIGITTE Hörbuchedition - Starke Stimmen. Die Männer.)
 
 

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Die Stunden (BRIGITTE Hörbuchedition - Starke Stimmen. Die Männer.) [Audiobook] [Audio CD]

Michael Cunningham , Gottfried John
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (25 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Audio CD
  • Verlag: Random House Audio Editionen; Auflage: gekürzte Lesung (15. Oktober 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3866047592
  • ISBN-13: 978-3866047594
  • Größe und/oder Gewicht: 14 x 12,4 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (25 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 321.886 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Michael Cunningham
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Die Stunden ist eine Hommage an Virginia Woolf und zugleich ein sehr eigenständiges Werk. Während Michael Cunningham sein literarisches Idol zu neuem Leben erweckt, verflechtet er ihre Geschichte mit denen von zwei weiteren, eher zeitgenössischen Frauen. Eines grauen Morgens im Jahre 1923, in einem Vorort von London, erwacht Woolf von einem Traum, der bald zu ihrem Roman Mrs. Dalloway führen sollte. In der Gegenwart, an einem schönen Junitag in Greenwich Village in New York, bereitet die 52-jährige Clarissa Vaughan eine Party für ihre alte Liebe vor, einen Dichter, der an Aids stirbt. Und in Los Angeles im Jahre 1949 bemüht sich die schwangere und ruhelose Laura Brown so gut sie kann, sich für den Geburtstag ihres Mannes zurecht zu machen, kann aber irgendwie nicht aufhören, Woolf zu lesen. Das Leben dieser drei Frauen verbindet sowohl der Roman aus dem Jahre 1925 als auch die wenigen kostbaren Momente der Möglichkeit, zu denen sie alle immer wieder zurückkehren. Clarissa wird irgendwann zu folgender Feststellung kommen: "Als Trost gibt es nur dies: hier und da eine Stunde, wenn unser Leben -- entgegen aller Erwartungen -- sich zu öffnen scheint und uns alles schenkt, was wir uns jemals gewünscht haben... Trotzdem, wir lieben die Stadt, den Morgen; wir hoffen, mehr als alles andere, mehr zu bekommen."

Wenn Cunningham zwischen den drei Frauen hin- und herwechselt, sind die Übergänge völlig nahtlos. Ein Kapitel am Anfang des Buches endet damit, dass Woolf ihren Stift nimmt und ihren ersten Satz schreibt: "Mrs. Dalloway sagte, sie würde die Blumen selbst kaufen." Das nächste Kapitel beginnt damit, dass sich Laura an diesem Satz und an der literarischen Welt erfreut, in die sie gerade im Begriff ist, sich zu begeben. Clarissas Tag ist, auf der anderen Seite, ein Spiegelbild von Mrs. Dalloways -- allerdings mit einem entsprechenden Maß an moderner Angleichung, da Cunningham seine Quelle der Inspiration aktualisiert und ausfeilt. Clarissa weiß, daß ihr Wunsch, ihrem Freund eine perfekte Party zu bieten, für viele trivial erscheinen mag. Sie findet das jedoch besser, als sich dem Unglück und der Verzweiflung zu verschließen. Wie seine literarische Inspiration ist Die Stunden eine Hymne an das Bewusstsein und an die Schönheit und die Verluste, die man damit wahrnimmt. Es erinnert uns auch daran -- wie uns Cunningham immer wieder bewusst macht -- dass Kunst bei weitem nicht nur "der Welt der Gegenstände" angehört. --Kerry Fried -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Neue Zürcher Zeitung

Lesezeichen

Im Bannkreis der Stunden

Michael Cunninghams Variationen über «Mrs. Dalloway»

Zwei gegenläufige Energien halten die atemberaubende und zerbrechliche Struktur von Virginia Woolfs «Mrs. Dalloway» im Gleichgewicht. Die bleiern herabsinkenden Kreise des Stundenschlags von Big Ben markieren den Lauf des einen Tages, an dem die Handlung spielt – «The Hours» (Die Stunden) hätte das Buch ursprünglich auch heissen sollen –, und legen sich einend um das lose verbundene Figurenensemble; die vergehende Zeit zeichnet, behutsam noch, die zweiundfünfzigjährige Protagonistin, schlägt sich grobkörniger in manchen ihrer Altersgenossen nieder; und den endgültigen Sturz aus einer Weltzeit, die den ruhigen Lebensgang jener Generation längst überrundet hat, markiert der Selbstmord des von der Fronterfahrung im Ersten Weltkrieg traumatisierten Septimus Warren Smith.

Gegen diese Gravitation wirkt, was der Titelfigur ihren persönlichen Zauber – und gelegentlich den Ruf der Oberflächlichkeit verleiht: ihre fast pflanzenhaft nach Luft und Licht strebende Sensibilität, die mit ihren weiten Verästelungen tatsächlich nicht immer tief greifen kann, Mrs. Dalloway dafür aber zumindest momentweise über den Sog der Zeit hinaushebt:

Aber sie sagte, auf dem durch Shaftesbury Avenue fahrenden Bus sitzend, sie fühle sich überall; nicht «hier, hier, hier»; und sie tippte auf die Rückenlehne; sondern überall. Sie machte eine Handbewegung, als sie durch die Shaftesbury Avenue fuhren. Das alles sei sie. [. . .] Es endete mit einer transzendentalen Theorie, die ihr, bei ihrem Entsetzen vor dem Tode, erlaubte zu glauben oder zu sagen, dass sie glaube (bei aller Skepsis), dass, da unsere Erscheinungen, der Teil von uns, der in Erscheinung trete, so vergänglich seien verglichen mit dem anderen, dem unsichtbaren Teil von uns [. . .], der unsichtbare überleben, irgendwie wiedererlangt werden könne, verbunden mit dieser oder jener Person oder sogar an gewissen Orten herumspukend, nach dem Tode.

Spiegelfiguren

Auf diese Poetik des Lebens und unmittelbar auf den Text, dem sie entstammt, greift der 1952 geborene amerikanische Schriftsteller Michael Cunningham in seinem Roman «Die Stunden» zurück. Er verschränkt – den Zeitrahmen von Woolfs Roman übernehmend – je einen Tageslauf aus dem Leben der Schriftstellerin selbst und zweier fiktiver weiblicher Spiegelfiguren, in die sowohl Züge von Virginia Woolf wie auch Aspekte ihrer literarischen Schöpfung eingegangen sind.

So werden in einem Sommertag des Jahres 1923 – dem Entstehungsjahr von «Mrs. Dalloway» – Reflexionen und Ereignisse aus dem Leben der Schriftstellerin gebündelt, welche auch ihre Tagebucheinträge aus jener Zeit prägen: Woolfs zunehmendes Unbehagen in der ruhigen ländlichen Umgebung von Richmond, wo sie der um ihre körperliche und geistige Gesundheit besorgte Ehemann mit sanftem Druck zu bleiben nötigt; Querelen mit den jungen Mitarbeitern der «Hogarth Press», das lautlose, unbequeme Kräftemessen mit der Haushälterin Nelly, Seitenblicke auf die Schwester Vanessa, das Inbild erfüllter Mutterschaft. Dazwischen die Gratwanderung des Schreibens, verschärft durch die Konfrontation mit eigenen Ängsten und Wahnzuständen, welche Woolf in «Mrs. Dalloway» unternahm; und endlich ihr fast als Fluchtversuch zu bezeichnender abendlicher Aufbruch nach London (festgehalten im Tagebucheintrag vom 15. Oktober 1923), der hier, zeitlich vorverlegt, in leicht veränderter Form wiedergegeben und unmittelbar mit dem Entschluss der Woolfs in Bezug gesetzt wird, in die Stadt zurückzuziehen.

Sechsundzwanzig Jahre später: wieder Sommer, wieder Nachkriegszeit, wieder «Mrs. Dalloway» – diesmal in Buchform, in den Händen einer jungen amerikanischen Ehefrau, die ihr zweites Kind erwartet. Wie die Titelfigur in Woolfs Roman hat sie ein Fest vorzubereiten; doch Anlass und Rahmen – es ist der Geburtstag des Ehemanns – sind hier glanzlos und vorstädtisch-bieder, und Laura Brown gelingt es nur momentweise, ihre Rolle als Hausfrau und Mutter mit dem, was sie als ihr innerstes Selbst empfindet, wenigstens zur Deckung, wenn auch nicht zur Einheit zu bringen. Depression, Leere, das Gefühl des Versagens lauern (wie dies auch bei Virginia Woolf der Fall war) dicht hinter der Fassade – und finden in der unartikulierten Lebensbangnis des dreijährigen Söhnchens ein schmerzhaft klares Spiegelbild. Die Literatur wird Laura zum Flucht-Raum, dem sie an diesem Tag konkrete Gestalt gibt, indem sie Kind und Kuchen sein lässt und sich – eine Variation von Woolfs zuvor erwähntem Ausbruchsversuch – für zwei Stunden in einem Hotel im Stadtzentrum einmietet, um in «Mrs. Dalloway» zu lesen.

Mitte der neunziger Jahre tritt in New York die zweiundfünfzigjährige Clarissa eines Sommermorgens vor die Tür, um Blumen für ein Fest zu kaufen. Die Szene repetiert genau den Anfang von Virginia Woolfs Roman, und «Mrs. Dalloway» wird Clarissa selbst (die denselben Vornamen trägt wie Woolfs Protagonistin) von ihrem Freund und Jugendgeliebten Richard genannt. Richard wiederum heisst bei Woolf der Ehemann der Mrs. Dalloway. – Die modernen Namensvettern des Paares allerdings haben sich früh getrennt und gleichgeschlechtlichen Liebesbeziehungen zugewandt – im Falle Clarissas wird dabei eine Linie ausgezogen, die sich in «Mrs. Dalloway» in der jugendlichen Leidenschaft der Titelfigur für ihre unkonventionelle Freundin Sally zumindest andeutet. Während aber die Clarissa der Neunziger, auch darin ihrem literarischen Vorbild ähnlich, ihre komfortable Nische in der Upper-Class-Bohème gefunden hat, wird Richard in den dunkleren Bereich der zeitgeschichtlichen und fiktionalen Bezüge delegiert: statt des über «Mrs. Dalloway» liegenden Schattens der Nachkriegszeit beschwört Michael Cunningham die Geister der Aids-Opfer im Freundeskreis der Protagonisten, und die tödliche Krankheit, die sich auch in Richards Körper und Geist festgefressen hat, treibt ihn am Ende in die Schicksalsgemeinschaft mit Septimus Warren Smith.

Beengende Erweiterung

Mit den Themen und Liebeskonstellationen dieser letzten Dalloway-Variation greift Michael Cunningham Anliegen auf, die laut Aussage des Schriftstellers sein Schaffen schon seit einiger Zeit prägen. Er schreibe nicht zuletzt für die zahlreichen homosexuellen Freunde, die er am Kranken- und Totenbett habe besuchen müssen, sagt er in einem Interview: «Viele von ihnen waren keine versierten Leser, und für Homer oder Tschechow war es zu spät . . . Sie wollten Bücher, die irgendwie von ihrem Leben handelten.»

Diese Zweckgebundenheit, so begreiflich ihre Motivation sein mag, verträgt sich im letzten nicht mit einem literarischen Vorbild, dessen eigentliche Essenz gerade das frei Schwebende ist – der Schein des Unverbindlichen, unter dem aber dank Woolfs souveräner Gestaltung die Dinge, die Figuren erst zu atmen beginnen. Ebenso heikel ist es, einen gerade durch seine Innovationskraft ausgezeichneten Text zur Grundlage einer literarischen Reprise zu machen: Cunninghams Buch überzeugt, wo er sich an der subtilen Bildkraft von Woolfs Prosa orientiert, nicht immer aber in den Bezügen zum Quellentext und zur Biographie der Schriftstellerin, die gelegentlich eher als Konstruktions- denn als Gestaltungsprinzip einsehbar werden. Wohl unbeabsichtigt, aber bezeichnend für die Differenz der beiden Werke ist die Tatsache, dass Cunningham vor allem – und oft meisterhaft – Interieurs schildert: das schmuddlige Foyer eines Miethauses, der firnisglänzende schlechte Abklatsch erlesenen Geschmacks im Wohnzimmer eines B-Filmstars, ein platzend feister Fauteuil, «mit Kordeln verschnürt und mit lachsroten Polsternägeln gebändigt» – das sind Kabinettstücke dieses Romans, aber das schiere Gegenteil von Virginia Woolfs atmosphärisch geschilderten Freiräumen.

Ähnlich wirkt sich paradoxerweise die Ausweitung der zeitlichen Dimension aus. Wo im Originaltext Vergangenheit und Gegenwart sich kaum merklich überlagern und wieder trennen, der Fokus des Erzählens sicher geführt, aber scheinbar ungebunden von einer Figur zur nächsten gleitet, da setzt Cunningham, kapitelweise zwischen den Zeitebenen wechselnd, klare Zäsuren, die auch eine überraschende Engführung am Ende des Romans nicht rückwirkend zu schliessen vermag. So läuft der Schriftsteller Gefahr, dass gerade der Versuch, das Original noch weiter aufzubrechen, seinen eigenen Roman auf das «Hier, hier, hier» reduziert, dem sich zu entziehen die Magie von «Mrs. Dalloway» – der Figur wie dem Buch – ausmacht.

Angela Schader -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Fesselnd... 27. Juli 2005
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Michael Cunninghams Roman ist mit einem Wort: fesselnd. Auf das Buch bin ich eigentlich durch den Film „The Hours" gekommen, der mich auch noch zu Virginia Woolfs „Mrs Dalloway" geleitet hat.
Das Schicksal der 3 Frauen aus 3 verschiedenen Epochen ist hervorragend und ergreifend geschrieben. Obwohl es drei Geschichten sind, die eng voneinander abhängen oder die eng zusammenpassen, verliert man nie die Übersicht. Durch das Buch habe ich den Film auch besser verstanden und konnte ihm bis ins Detail folgen, was den Film und auch das Buch noch attraktiver macht.
„The Hours" macht süchtig. Die Erzählung der 3 Frauen geht ans Herz und lässt den Leser nicht mehr los. Besonders gut gelungen sind die Ansätze an „Mrs Dalloway" und der „rote Faden", der sich geschickt durch den ganzen Roman schlängelt.
„The Hours" ist ein unvergesslich, rundum gelungenes und packendes Buch, das viele Leser und Liebhaber des gleichnamigen Films fesseln wird.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein Buch über Frauen 2. Juli 2006
Format:Taschenbuch
Das Buch "The Hours" von Michael Cunningham habe ich mir gekauft, weil ich vor einiger Zeit den gleichnamigen Film gesehen habe, der mich sehr beeindruckte.

Parallel wird ein Tag im Leben von drei Frauen in verschiedenen Jahrzehnten geschildert. Da ist das Jahr 1923. Virginia Woolf lebt zusammen mit ihrem Mann auf dem Land, wo sie sich nach schwerer psychischer Krankheit erholen soll. Virginia sehnt sich jedoch nach dem Großstadttrubel in London. Sie müht sich aktuell damit, für ihren neuen Roman mit dem Titel -Mrs. Dalloway- den richtigen Einstieg zu finden. Am Ende des Tages weiß sie zumindest, dass ihre Hauptdarstellerin nicht sterben wird sondern ein "verrückter Poet" und dass sie mit ihrem Mann wieder nach London ziehen werden. Dann wird der Leser bekannt gemacht mit Laura Brown, die 1949 in einer typisch amerikanischen Vorortsiedlung lebt. Sie fühlt sich gefesselt in ihrem Hausfrauendasein und nimmt sich ein Stück Freiheit, in dem sie alleine in ein Hotel flüchtet und dort den Roman -Mrs. Dalloway von Virginia Woolf- liest. Am Ende des Tages kehrt sie doch zu Mann und Kind zurück. Die dritte Protagonistin Clarissa Vaughn agiert im New York der 90er Jahre. Sie will für ihren todkranken Jugendfreund, der einen Schriftstellerpreis erhalten soll, eine Party ausrichten. Von diesem Freund wird sie -Mrs. Dalloway- genannt. Der "Poet" entzieht sich jedoch auf tragische Weise dem bevorstehenden Ereignis. Clarissa Vaughn lernt am Ende des Tages Mrs. Laura Brown kennen, die 80jährige Mutter des Jugendfreundes.

Zunächst war es etwas verwirrend, den Überblick über die einzelnen Personen zu behalten. Ständig wurde zwischen den einzelnen Frauen gewechselt. Aber mit ein paar Notizen und dem Film in Kopf klappte es dann ganz gut. Ich geriet beim Lesen schnell in einen regelrechten Sog, wollte wissen, wie es in den nächsten Stunden bei den drei Frauen weitergeht, was sie denken, fühlen, machen werden. Alle drei sind auf magische Weise miteinander verbunden.

Allerdings muss ich sagen, dass mich der Film weit mehr beeindruckt hat. Es kam dort eine eigentümliche Stimmung rüber, die mich sehr fesselte. Der Film hält sich inhaltlich sehr eng an das Buch. Daher ist es auf jeden Fall lesenswert. Trotzdem würde ich in diesem Fall dem Film den Vorzug geben. Aber entscheidet selbst.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Empfehlenswert! 26. April 2003
Von M. Reuss
Format:Taschenbuch
Ich muß zugeben, daß ich den Film nicht gesehen habe. Das Buch hat mir jedoch recht gut gefallen.
Die Geschichten dreier Frauen sind kunstvoll miteinander verwoben, die Sprache ist teils fast poetisch angehaucht.
Es handelt sich bei den Hauptcharacteren um Virginia Woolf, eine ihrer Leserinnen und eine Lektorin, die den Spitznamen der wohl bekanntesten Romanheldin Virginia Woolfs, "Mrs. Dalloway" trägt. Sie alle verbindet eine gewisse Todesnähe, die dem Roman einen Zug von Wehmut verleiht, ohne bedrückend zu wirken. Zudem sind alle drei auf der Suche nach ihrer Identität, was sie über ihre jeweilige Zeitepoche hinaus verbindet.
Ein durchaus empfehlenswerter Roman, der Kurzweil garantiert und zum Nachdenken anregt.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
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Eine fanstastische Lektüre mit Tiefgang und hervorragenden...
Ein Tag, nur einige aneinandergereihte Stunden im Leben dreier Frauen, die zu völlig unterschiedlichen Zeiten leben aber dennoch miteinander verbunden sind. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von 'Buchwelten' veröffentlicht
Kein leichtes Unterfangen
Ausgehend von Woolfs Erzählung "Mrs. Dalloway" unternimmt Cunningham den Versuch, die ursprüngliche Erzählung mit drei eigenständigen Erzählsträngen... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Andrea Stobl veröffentlicht
Literarisch anspruchsvoll, einfallsreich - leider etwas langatmig
Michael Cunningham beschreibt in seinem Buch "die Stunden" sehr anspruchsvoll und detailiert einen Tag im Leben dreier Frauen und stellt so eine lebendige Beziehung zu Virginia... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von tiha veröffentlicht
Nicht ganz leicht, aber lohnenswert
Jeweils für einen Tag lernt man in diesem Buch drei Frauen kennen:
Die Schriftstellerin Virginia Woolf, die gegen ihre schweren Depressionen kämpft,
eine... Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Liesmal veröffentlicht
Fesselnd und Faszinierend!
"Die Stunden" ist ein Roman, den man nach dreißig Seiten weglegen will, abeer von der bemerkenswerten "Tonlage", wie es geschrieben ist, abgehalten wird. Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Jörg Wolter veröffentlicht
Was für ein wundervolles Buch!
Ich bin vollends begeistert von der wunderbaren, einfühlsamen und mäandernden Sprache Michael Cunninghams. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. September 2009 von A. Gerritzen
Die Stunden der Frauen
Die Stunden - das war der Arbeitstitel von Virginia Woolfs Roman "Mrs Dalloway". Und von der Entstehung dieses Romans handelt das Buch unter anderem. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. Juli 2009 von K. Preuß
Anspruchsvoll
Es ist immer schwierig, ein Buch zu bewerten, wenn man zuvor den Film dazu gesehen hat oder umgekehrt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Mai 2009 von Benjamin Bremer
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Veröffentlicht am 27. Januar 2008 von Janie
Mrs Vaughan meets Mrs Brown
Was Bücher vermögen, wissen vor allem jene, die sich von ihnen gefangen nehmen, sich von ihren Geschichten entführen lassen. Lesen Sie weiter...
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