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Die Stunde des Schakals
 
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Die Stunde des Schakals [Hörbuch-Download]

von Bernhard Jaumann (Autor), Jürgen Uter (Erzähler)
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
CD Preis: EUR 19,95
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Produktinformation

  • Hörbuch-Download
  • Spieldauer: 4 Stunden und 56 Minuten
  • Format: Hörbuch-Download
  • Version: Gekürzte Ausgabe
  • Verlag: JUMBO Neue Medien & Verlag GmbH
  • Audible.de Erscheinungsdatum: 15. September 2010
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B004353D48
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)

Produktbeschreibungen

Namibia: Im Windhuker Nobelviertel Ludwigdorf wird ein Mann, der seine Zitronenbäume wässert, über den Elektrozaun hinweg erschossen. 19 Jahre nach der Ermordung der SWAPO-Anwalts Anton Lubowski beginnt mit diesem Mord eine Attentatsserie, der nach und nach die damaligen Täter vom südafrikanischen Geheimdienst zum Opfer fallen. Für die junge Windhuker Kriminalpolizistin Clemencia Garises werden die erbitterten Kämpfe aus der Endzeit der Apartheid lebendig, die sie bisher nur aus Erzählungen kannte.
©2010 Jumbo Neue Medien; (P)2010 Jumbo Neue Medien

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
22 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Marius VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Er ist zweifelsohne eine meiner Entdeckungen des Jahres 2010 ' der Krimischriftsteller Bernhard Jaumann. Galt er bis jetzt höchstens als Geheimtipp, könnte das sich nun durch seinen Wechsel zu Rowohlt ändern. 'Die Stunde des Schakals' ist das erste Buch, das als Hardcover bei Kindler erschienen ist und das Buch, das für Jaumanns Durchbruch sorgen könnte!

Hat sich Jaumann vormals noch eher im europäischen Raum orientiert, entführt er uns diesmal auf den schwarzen Kontinent, der nun im Zuge der Fußballweltmeisterschaft in aller Munde ist. Clemencia Garises ist bei der Polizei in Namibia angestellt und hat als erfolgreiche Polizistin auch in Finnland ein Praktikum bestreiten dürfen. Sie muss sich sowohl mit ihrer Familie als auch mit unprofessionellen Mitarbeitern herumschlagen und ist deshalb ganz froh, als ihr ein aktueller Fall etwas Abwechslung beschert: Während er seine Bäume wässerte, wurde der Hausbesitzer van Zyl durch einen Elektrozaun von einem Heckenschützen ermordet. Der brutale Mord bleibt allerdings nicht der einzige und es scheint, als würde der Killer einen privaten Rachefeldzug gegen bestimmte Männer führen. All die Morde, denen die junge Polizistin begegnet, haben ihr Motiv offenbar in der Vergangenheit und Clemencia und ihr Team gelangen auf die Spur eines lange zurückliegenden Mordanschlags, für den der Rächer offenbar Vergeltung will...
Jaumanns Roman ist sowohl eine ausgezeichnete Charakterstudie, als auch eine Geschichtsstunde und eine aufregende Mörderhatz quer durch den Süden Afrikas. Ihm gelingt es mühelos, psychologisch ausgefeilt und atmosphärisch dicht zu erzählen, ohne den Plot aus den Augen zu lassen. Insgesamt eine spannende und lehrreiche Lektüre, von der man sich eindeutig Nachschlag wünscht!
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Yukon1998 VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
In Namibia kommt es zu einer geheimnisvollen Mordserie. Schnell stellt sich heraus, dass die Verbindung zwischen den Morden irgendwo in der Vergangenheit liegen muss. Die ermittelnde Polizistin Clemencia Garises kämpft gegen die Zeit - und gegen einen Mörder, der den Gesetzeshütern immer ein kleines Stück voraus zu sein scheint. Doch auch aus den eigenen Reihen schlägt Clemencia bald ein rauer Gegenwind entgegen und sie muss sich entscheiden, was ihr wichtiger ist: die Wahrheit oder ihr bisheriges Leben...

Mit Die Stunde des Schakals" hat Bernhard Jaumann einen spannenden Thriller vorgelegt, der seine Leserschaft auf einer hochspannenden Verfolgungsjagd durch Namibia und Südafrika bis an die Grenzen Botswanas führt. Dabei wechselt der Autor gekonnt zwischen verschiedenen Erzählperspektiven und gewährt seinen Lesern auch einen Blick in die Psyche des Mörders, ohne jedoch Hinweise zu auf die Identität des Killers zu geben.

Clemencia Garises ist eine sperrige Heldin, die ihre ganz eigenen Stärken und Schwächen hat. Genial ist jedoch auch ihr Umfeld, ihre lebhafte und chaotische Großfamilie, die sich immer wieder in das Leben der sonst so toughen Polizistin einmischt und es gehörig durcheinander wirbelt. Es soll mindestens noch einen zweiten Band um Clemencia und ihre Sippe geben und das ist sehr erfreulich!

In seine Handlung hinein integriert Bernhard Jaumann geschickt unzählige Informationen über die Geschichte als auch über das heutige Namibia und schafft damit eine Szenerie, die es selbst dem zuvor wenig informierten Leser einfach macht, sich an dem eher ungewohnten Schauplatz zurecht zu finden. Dabei vermeidet der Autor aber geschickt jegliches Info-Dumping.

FAZIT: Die Stunde des Schakals" von Bernhard Jaumann ist ein gelungener Thriller der Extra-Klasse, der mit einer besonderen Heldin und einem ungewohnten Schauplatz aufwartet. Unbedingt lesen!
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
"Nationen werden in Blut geboren. Genau wie Babys. Der Unterschied ist, das sich das Blut bei Nationen nicht so leicht abwaschen lässt. Es klebt und klebt und..." Diese Sätze legt Autor Bernhard Jaumann einem namibischen Kriminalbeamten in den Mund. Wie oft wird von Touristen, die dieses herrliche Land besuchen, vergessen, dass die Unabhängigkeit erkämpft werden musste, auch mit Gewehren - weil die weißen Besatzer der Rassistenarmee des früheren Südafrika sich über Jahrzehnte geweigert haben, die vielen Resolutionen der UNO zu achten, sondern Namibia weiter unterjochen wollten. Es ist sehr ungewöhnlich in der deutschen zeitgenössischen Literatur, dass in einen Kriminalroman politische Gedanken eingeschrieben werden. Hierzulande publizieren die Verlage lieber "Politthriller" aus den USA, die sich nicht mit der für jeden Leser nachvollziehbaren deutschen Gegenwart beschäftigen. Namibia ist Gegenwart, weil dort die weißen deutschstämmigen Farmer, Nachfahren der Kolonisten, immer noch die wirtschaftliche Macht fest in ihren Händen halten und darüber zu reden oder zu schreiben ein deutsches Tabu ist. Jaumann setzt sich in seinem Krimi darüber erfrischend hinweg. Schon das Thema packt ein heißes Eisen an: Vor zwanzig Jahren wurde Anton Lubowski ermordet, erstes weißes Mitglied der namibischen Regierungspartei SWAPO. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit haben Buren das Verbrechen verübt, Mitglieder eines rassistischen Geheimdienstes der früheren Apartheidregierung Südafrikas. Es gab nie einen Prozess, der Mord ist gerichtlich bis heute nicht aufgeklärt, die Tat nicht gesühnt. Die der Tat äußerst verdächtigen mutmaßlichen Verbrecher sind namentlich bekannt. Jaumann, der inzwischen in Namibia lebt, hat lange recherchiert und legt in seinem spannenden Krimi eine Fantasielösung des Falles vor, nennt dabei die wirklichen Namen der Tatverdächtigen und schließt in seinem Nachwort mit einer Aufforderung: "Falls irgendwer meine erzählerische Vergegenwärtigung dessen, was geschehen sein könnte, als untragbar ansieht, steht ihm der Gerichtsweg offen. Vielleicht kommt es dann zu einem Prozess, der endlich Licht in die Sache bringt".
Jaumann beweist, dass Krimiautoren sich nicht nur ihrer Fantasie hingeben müssen. Die Beschäftigung mit hochbrisanten politischen Fragen kann auch in Deutschland Rezept für schriftstellerischen Erfolg sein. Das sollten sich die großen Verlage merken. Erfrischend ist auch die Aufmachung der realistischen Erzählung: in Kursivschrift eingeschoben lässt der Autor seine Personen immer wieder einmal selbst zu Wort kommen, schafft dadurch einen anderen Blickwinkel des Handlungsablaufs.
Wer Namibia kennt, wird Straßen, Plätze und Landschaften wiedererkennen. Wer noch nie dort war, könnte durch den Krimi dazu angeregt werden, das Land zu besuchen und wird dabei nicht wie fast alle Touristen ausschließlich durch Reiseliteratur auf dem Pfad leider immer noch kolonistisch gefärbter deutschstämmiger Namibier vorbereitet sein. Eines der besten Bücher, die in diesem Jahr auf den Markt gebracht wurde. An dieser positiven Bewertung halte ich fest, obwohl Jaumann wie fast alle deutschen Autoren leider immer wieder in alten kolonialen Sprachgebrauch verfällt ("Buschmänner", "Stamm" etc.).
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Die neuesten Kundenrezensionen
Macht nachdenklich
Ein sehr gutes Buch, das die Bilder und Stimmen Afrikas wach werden lässt. Sicherlich keine leichte Kost, aber sehr gut aufbereitet. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Tagen von Klaus Brabänder veröffentlicht
Flop
Leider bin ich nicht dazu gekommen den Film zu schauen, weil das Produkt nicht funktioniert hat. Ich bin sehr enttäuscht.
Vor 21 Tagen von Ulla veröffentlicht
lubowski
Erst jetzt habe ich die Taschenbuchausgabe dieses Buches gelesen und bin ebenso begeistert, wie andere Leser vor mir. Das Buch bzw. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von barbro veröffentlicht
Unaufgeklärter Mord in Namibia führt nach 20 Jahre zu einer...
"Die Stunde des Schakals" (rororo 25265) ist der erste Roman von Bernhard Jaumann mit Clemencia Garises - einzige Kriminalinspektorin Namibias, ausgebildet in Südafrika,... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Ewald Judt veröffentlicht
Spannender Politthriller, der in die Geschichte Namibia` s eintauchen...
Ein namenloser Killer auf einer einsamen Mission ist unterwegs, um nach und nach 5 Menschen zu töten. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Astrid L. veröffentlicht
Gut und unterhaltsam
Ein gut geschriebenes Buch dass sich einfach lesen lässt.
Woran ich mich gewöhnen musste sind die eingeschoben Zeugenaussagen, die aber notwendig sind, um die... Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von ExKingKong veröffentlicht
Ein beeindruckender Politthriller
"Die Stunde des Schakals" erzählt die Geschichte um den wahren Mord an Anton Lubowski, der symptomatisch für Nambias schwierigen Weg in Unabhängigkeit und Befreiung... Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Silke Schröder, hallo-buch.de veröffentlicht
Die Stunde des Schakals
Sehr spannend und fesselnd geschrieben,
dazu sehr passend und gut beobachtet, d.h. die Geschichte Namibias gut eingearbeitet..

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Veröffentlicht am 1. Mai 2010 von Christoph Riekert
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