Pressestimmen
»Jamal Mahjoub erzählt in seinem historischen Roman multiperspektivisch, sinnlich und mitreißend…« --Denis Scheck, Hessischer Rundfunk, 17. Oktober 2008
Martin Zähringer, Neue Zürcher Zeitung, 17. Dezember 2008
»… ein ausgezeichneter Roman.«
Rezension
»Mahjoubs historischer Roman bietet interessantes Anschauungsmaterial auch für heutige Konflikte. (...) die Geschichte entwickelt eine solche Spannung und Dringlichkeit, dass man den Roman, einmal angefangen, nicht mehr aus der Hand legen mag.«
Rezension
»Die Perspektiven wechseln ständig, sprunghaft schreitet der Roman voran – aber all diesen Figuren begegnet man in den unterschiedlichsten Situationen und Konstellationen immer wieder, so dass die Geschichte niemals auseinander fällt.«
Werbetext
»›Die Stunde der Zeichen‹ ist außerordentlich intensiv. (...) Ein provokantes Buch. (...) Der Roman bringt – wieder einmal - den Beweis, dass ein Roman das beste Mittel ist, die Welt zu verstehen.“
Martin Zähringer, Neue Zürcher Zeitung, 17. Dezember 2008
»… ein ausgezeichneter Roman.«
Andreas Fanizdaeh, die tageszeitung, 19. Dezember 2008
»Mahjoubs historischer Roman bietet interessantes Anschauungsmaterial auch für heutige Konflikte. (...) die Geschichte entwickelt eine solche Spannung und Dringlichkeit, dass man den Roman, einmal angefangen, nicht mehr aus der Hand legen mag.«
Monika Carbe, Literatur Nachrichten, Winter 2008
»(…) Dieses Buch hat einen Sog, dem man sich nicht entziehen kann.«
Denis Scheck, Hessischer Rundfunk, 17. Oktober 2008
»Jamal Mahjoub erzählt in seinem historischen Roman multiperspektivisch, sinnlich und mitreißend…«
Martin Zähringer,SWR2, Forum Buch, 28. Dezember 2008
»… hervorragend ausgestattet und von Thomas Brückner ausgezeichnet übersetzt.«
Kurzbeschreibung
Staub fegte über die knochentrockene Ebene wie ein Blatt Papier, das sich kräuselnd vom Fell der Erde häutete. So beginnt Jamal Mahjoubs fulminante Geschichte über den Mahdi, den ersten fundamentalistischen Rebellen des Islam, der 1881 einen erfolgreichen Aufstand gegen die britische Kolonialmacht anführte. Ausgerüstet allein mit seiner visionären Kraft scharte dieser einfache Mann eine schlecht bewaffnete, aber tiefgläubige Armee um sich, die in Windeseile das ganze Land eroberte. Mahjoub schildert diese spannende Geschichte aus der Sicht beider Seiten, wobei ihm das literarische Kunststück gelingt, sowohl der sudanesischen als auch der britischen Perspektive gerecht zu werden. Mit großer poetischer Intensität erweckt er eine Vielzahl unvergesslicher Charaktere zum Leben vom gewitzten Armeekoch über die junge Prostituierte bis hin zum sanften Geistlichen , die sich mal weise, mal verzweifelt und mal fatalistisch in stürmischen Zeiten zurechtzufinden versuchen. In prägnanten Bildern variiert Mahjoub die Themen Religion und Macht, Ekstase und Alltag. Ein spannender Roman, der gegenwärtiger kaum sein könnte.
Über den Autor
Jamal Mahjoub wurde 1960 als Sohn einer Engländerin und eines Sudanesen in London geboren und wuchs in Khartum/Sudan auf. Bereits während seines Geologiestudiums in Großbritannien veröffentlichte er literarische Texte. Seine fünf Romane wurden von der englischen Presse hochgelobt. Darin beschreibt er, wie Kulturen aufeinanderprallen und sich vermengen. Mahjoub ist ein Kosmopolit, der nach vielen Ortswechseln als Autor, Publizist und Übersetzer heute in Barcelona lebt.